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NEV hofft auf Verstärkung

Aufgrund der zum Teil längerfristigen Verletzungsausfälle befindet sich der NEV weiterhin auf der Suche nach Spielern, die dem Verein kurzfristig weiterhelfen können. Aus diesem Grund hat Trainer Boris Ackermann zwei Kandidaten zum Probetraining eingeladen, wobei die Sorgen in der Defensive am größten sind. „Mit Stand heute stehen uns nur drei Verteidiger zur Verfügung, hier brauchen wir dringend Verstärkung“, hofft Ackermann auf die ersehnte Entlastung für die arg beanspruchten Stammkräfte. Im Idealfall kann man schon für’s Wochenende Vollzug vermelden. Es könnte also durchaus sein, dass am Wochenende ein neues Gesicht im Neusser Trikot auflaufen wird.

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Einmal Eishockey auf Vorrat bitte!

Am kommenden Wochenende wird im Neusser Südpark noch einmal eine doppelte Portion des heißgeliebten Kufensports serviert, anschließend ist jedoch Geduld gefragt. Erst am 16.11. findet das nächste Heimspiel statt, bis dahin müssen sich die Schützlinge des Trainergespanns Ackermann/Tursas in der Fremde bewähren.

Eisbären sind das Maß der Dinge
Mit den Hammer Eisbären gastiert am Freitag (20 Uhr) die Mannschaft im Südpark, die die Regionalliga West seit dem Meisterschaftsauftakt dominiert. Sechs Spiele, maximale Punkteausbeute, 43:7 Tore, so lautete die beeindruckende Bilanz des Teams von Trainer Ralf Hoja. Bei der Kadergestaltung scheinen die Hammer Verantwortlichen also einige richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nachdem man vor zwei Jahren überlegen Meister der Regionalliga wurde, verlief die vergangene Saison eher wechselhaft, so dass schon früh fest stand, dass es im Sommer einen Umbruch geben würde. Dieser fiel gar nicht so dramatisch aus, sieben Spieler verließen die Westfalen, drei davon schlossen sich dem Nachbarn aus Soest an. Von diesem wiederum konnte man Stürmer Marc Polter loseisen, von den Dinslakener Kobras den Verteidiger-Hünen Nikolai Tsvetkov. Mit „Energiebündel“ Thomas Lichnovsky (zuletzt Lauterbach) und Oberliga-Verteidiger Jonas Behrens (Hamburg) wurden junge und hungrige Talente nach Hamm gelotst. Während der Tscheche Michal Špaček gehalten werden konnte, bringt dessen neu verpflichteter Landsmann Lukáš Nováček überragende Statistiken aus der Regionalliga Ost (Schönheide) mit. Für den Transfer-Kracher der Sommerpause sorgten die Eisbären Anfang September: Mit Kevin Orendorz wurde ein Stürmer aus der DEL (Krefeld) verpflichtet, der sich bei einem Sponsor unserer Gäste ein zweites berufliches Standbein aufbaut. Ihm folgte vor einer Woche André Kuchnia, der sein kurzzeitiges Engagement in Hamburg beendete und wieder an seine vorherige Wirkungsstätte zurückkehrte. Auch unter den verbliebenen Akteuren mangelt es nicht an überdurchschnittlichen Spielern, die wieder zu altbekannter Stärke zurückgefunden haben, so dass auf den NEV die bislang größte Herausforderung der noch jungen Saison wartet.

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KRAFT REICHTE NUR FÜR 45 MINUTEN

Die Trauben in Neuwied hängen traditionell immer sehr hoch. In der bisherigen Saison hatte das Team von Ex NEV Coach Daniel Benske nur ein Spiel gegen die Hammer Eisbären verloren. Der NEV war also gewarnt. Am Ende stand ein 6:0 für den Gastgeber auf der Anzeigetafel.

Die erste große Torchance hatte Timothy Tanke mit einem Schuß an die Latte des Bären Tores in der 9. Minute. Unglücklich das 1:0 der Gastgeber in der gleichen Minute. In Überzahl erzielte Frederic Hellmann diesen Treffer im Nachschuß nach einem Abpraller.

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KAMPF WURDE NICHT BELOHNT

Im Derby gegen die Ratinger Ice Aliens mußte sich der NEV mit 3:2 geschlagen geben. Ein für die Aliens glücklicher Sieg. Ein Unentschieden nach der regulären Spielzeit hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Auch von Seiten der Aliens sah man das Ergebnis so.

Coach Boris Ackermann hatte 17 Spieler auf dem Spielbericht, da auch Holger Schrills und Timon Busse nach seiner Sperre wieder zur Verfügung stand. Die 455 Zuschauer sahen von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel. In der 9. Spielminute konnte Marvin Cohut das erste Tor des Tages erzielen nachdem er zuvor nicht konsequent angegriffen wurde. In der Folge gab es zwei Strafzeiten gegen Tim Brazda wegen Stockschlags. Beide Überzahlspiele konnten vom NEV trotz bester Möglichkeiten nicht genützt werden. Durch zwei Super Saves von unserem Goalie Ken Passmann blieb es bis zur ersten Drittelpause bei der 1:0 Führung für die Gastgeber.

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Reizvolle Duelle in fremden Hallen

Vier Spieltage sind in der Regionalliga West absolviert und in Neuss liegt man trotz einiger Verletzungssorgen gut im Plan. An beiden Wochenenden wurde jeweils ein Sieg eingefahren, könnte dieser Schnitt über die gesamte Vorrunde gehalten werden, würde der NEV sämtliche Ziele und Prognosen deutlich übererfüllen. Aber es gibt auch Wochenenden, an denen die Trauben sehr hoch hängen, ein solches dürfte den Quirinusstädtern bevorstehen. Zweimal treten die Ackermann-Schützlinge in fremder Halle an, beide Male kommt es zu brisanten Duellen – wenn auch mit unterschiedlichem Reiz.

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DREI WEITERE WICHTIGE PUNKTE

Hochzufrieden stand Coach Boris Ackermann nach dem Spiel gegen die Löwen Frankfurt vor der Kabine. Ein Sieg, der nicht nur für die Moral nach dem Spiel in Lauterbach wichtig war.

Den Torreigen eröffnete nach 91 Sekunden Gerrit Ackers, der an diesem Abend mit drei Toren und vier Vorlagen glänzte. Andre Nellessen erzielte in seinem zweiten Spiel für den NEV nach einem Patzer des Frankfurter Torhüters in der sechsten Minute das 2:0. Durch das 3:0 in der 10. Minute von Pascal Rüwald in Überzahl stand auch das Drittelergebnis fest. Die Abwehr des NEV machte einen guten Job und Torhüter Ken Passmann strahlte die gewohnte Ruhe aus und hielt seinen Kasten sauber.

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ERGEBNIS ZU HOCH

Die Kabine des Neusser EV war in Lauterbach sehr übersichtlich. Mit nur 11 Feldspielern und 2 Torhütern waren die Vorzeichen nicht gerade positiv. Das Ergebnis mit 6:3 für die Gastgeber spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder.

Von Beginn an entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Der NEV nahm sofort das Heft in die Hand, selbst in der recht frühen Unterzahl aufgrund eines Wechselfehlers. Kurz nach Ablauf der Strafzeit brachte der in Moskau geborene Nikolai Varianov die Luchse in Führung. Das Heimteam kam jetzt gut ins Spiel und 65 Sekunden später erhöhte Daniel Knieling nach Vorlage von Jiri Charousek und Varianov auf 2:0. Ein Tor was im Vorfeld nicht korrekt war, da Sekunden vorher ein NEV Spieler gefoult wurde. Auch Co-Trainer Udo Tursas, ehemaliger DEL-Schiedsrichter sah hier ein klares Foulspiel. Das Konzept des NEV war damit schon nach knapp sechs gespielten Minuten zerstört. Die erste Großchance für den NEV gab es in der achten Minute. Nachdem eine doppelte Überzahl nicht genutzt werden konnte, verkürzte Francesco Lahmer in der 15. Minute durch eine schöne Einzelleistung auf 2:1. 22 Sekunden vor Ende des ersten Drittels legten die Luchse mit dem 3:1 durch ihren tschechischen Verteidiger Michal Zizka in Überzahl nach.

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Hessisches Wochenende für den NEV

Das Auftaktwochenende in der Regionalliga West ist absolviert und die ersten überraschenden Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Auf Neusser Seite zieht man ein positives Fazit, denn trotz dünner Personaldecke wurden drei Punkte eingefahren. Am kommenden Wochenende könnten diese „veredelt“ werden, wenn der NEV auf die hessischen Vertreter aus Lauterbach und Frankfurt trifft.

„Spezielles Duell“ in Lauterbach
Am Freitag gilt es wieder einmal 270 Kilometer Anfahrt zu bewältigen, ehe es im Freizeitzentrum Lauterbach zu einem besonderen Aufeinandertreffen kommt (Spielbeginn: 20 Uhr). Die Duelle gegen die Lauterbacher Luchse hatten in der jüngeren Vergangenheit ihren ganz speziellen Reiz. Vor zwei Jahren entschied der NEV eine denkwürdige Playoff-Viertelfinalserie für sich, vergangene Saison revanchierten sich die Osthessen und „luchsten“ den Neussern den letzten freien Playoff-Platz ab. Seitdem hat sich bei den Vogelsbergern viel getan, denn neben Trainer Thomas van Euw verließen auch einige Leistungsträger den Verein. Die entstandenen Lücken wurden überwiegend mit jungen Spielern vom Kooperationspartner aus Kassel geschlossen, darüber hinaus mit Jiří Charousek ein neuer Kontingentspieler unter Vertrag genommen. Aktuell ist man in Lauterbach noch nicht dort, wo man hin möchte, denn nach der Vorbereitung verlief auch der Start in die Meisterschaft unerfreulich. Gegen Hamm und Dinslaken setzte es deutliche Niederlagen, in beiden Partien konnte man jedoch nur mit zwei Reihen antreten. Diese erwischten gegen Hamm einen rabenschwarzen Abend (0:14), zwei Tage später hielt man jedoch in Dinslaken bis ins Schlussdrittel ein 0:1, ehe dem Minikader die Puste ausging (Endstand: 1:6). An Qualität mangelt es im Kader der Gäste dennoch nicht, so wurde beispielsweise mit Nikolai Varianov (34) ein Stürmer mit langjähriger Oberliga-Erfahrung verpflichtet, auch Top-Verteidiger Michal Žižka konnte gehalten werden. Die Verantwortlichen haben zudem angekündigt, den Kader kurzfristig zu vergrößern und mit Oliver Wohlrab (35, Frankfurt) einen weiteren Neuzugang präsentiert. Bereits im Vorjahr wurde die Mannschaft während des Saisonverlaufs mehrfach verstärkt und daher dürfte auch diesmal mit den Luchsen zu rechnen sein.

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„Rockets“ eine Nummer zu groß

Im zweiten Wochenend-Heimspiel blieb die Überraschung aus. Die EG Diez-Limburg wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich souverän mit 8:1 durch. Dennoch kann man in Neuss mit dem Saisonstart unter dem Strich zufrieden sein.

Gäste von Beginn an überlegen
Obwohl mit Pascal Rüwald einer der Verletzten wieder auflaufen konnte, standen Trainer Boris Ackermann wie befürchtet nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Was am Freitag noch mit viel Einsatz und Disziplin kompensiert werden konnte, lief gegen den Vizemeister der Regionalliga West ins Leere. Die Gäste aus Diez-Limburg waren nach ihrer überraschenden Auftaktniederlage gegen Dinslaken auf Wiedergutmachung aus und zeigten dies von Beginn an. So gehörte die Anfangsphase ganz klar den „Rockets“, die folgerichtig nach vier Minuten durch einen Treffer von Neuzugang Alexander Engel in Führung gingen. Neuss brauchte acht Minuten, um sich aus der Umklammerung zu befreien, hatte dann aber auch nicht das notwendige Glück. Sven Schiefner traf bei einem Konter nur den Pfosten, kurz darauf sorgten die beiden Diezer Kontingentspieler mit einem Doppelpack für Ernüchterung auf Neusser Seite. Mark Corbett und Jakub Zdenek waren für die Gäste erfolgreich, die den NEV mit schnellem Kombinationsspiel zu Fehlern zwangen und diese auch ausnutzten (11./13.). Während Pascal Rüwald in der 17. Minute knapp das Ziel verfehlte, deutete Philipp Maiers Treffer zum 0:4 eine Minute später an, dass die Trauben an diesem Abend zu hoch hängen würden.

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NEV legt Traumstart in die neue Saison hin

Wer hätte das gedacht? Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von vier Spielern ist der Neusser EV erfolgreich in die Saison gestartet. Gegen die Soester EG boten die Quirinusstädter eine überzeugende Leistung und sorgten mit dem 4:1-Sieg für die erste kleine Überraschung.

Unerwartete Gesichter auf beiden Seiten
NEV-Coach Boris Ackermann musste aufgrund der personellen Ausfälle improvisieren, um drei Sturmreihen aufbieten zu können. So lief Kapitän Francesco Lahmer in der Offensive auf, eine Rolle, die der Verteidiger schon öfter ausgefüllt hatte und auch diesmal überzeugend löste. Die Tatsache, dass auch Holger Schrills noch einmal zur Verfügung stand, ließ die Neusser Anhänger darauf hoffen, dass trotz des kleinen Kaders an diesem Abend vielleicht etwas zu holen sei. Doch auch die Gäste überraschten mit ihrer Aufstellung, der bereits als Abgang vermeldete Ernst Reschetnikow hatte sich kurzfristig zum Verbleib in Soest entschlossen und lief wieder für sein letztjähriges Team auf.

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