1. Mannschaft

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EIN GEBRAUCHTER TAG

Die 3:5 Niederlage gegen die Luchse aus Lauterbach kam für die meisten von uns wohl überraschend. Noch vor einigen Wochen wurde der gleiche Gegner mit 15:4 aus dem Südpark geschossen. Es gibt aber Tage da gelingt nichts was man anfasst. Jeder von uns wird das auch schon einmal aus seinem privaten oder beruflichen Umfeld erlebt haben.

Es begann so, wie alle es sich erhofft hatten. Max Stein erzielte bei einem der ersten Angriffe in der 6. Minute das 1:0 für den NEV. Die Gäste präsentierten sich aber anders als beim letzten Auftritt im Südpark. Angeführt von Nikolai Varianov, der den Ausgleich und die 1:2 Führung erzielte, kamen sie immer wieder gefährlich vor das von Ken Passmann gehütete Tor. Er hielt seine Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute im Spiel. Alle Angriffsbemühungen des NEV waren zu durchsichtig oder wurden nicht mit der notwendigen Konsequenz ausgeführt.

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LEISTUNGSSTEIGERUNG UND GUTE MORAL

Auch wenn das Spiel beim Vizemeister mit 11:5 verloren gegangen ist, war von Trainerseite eine deutliche Verbesserung der Leistung festzustellen.

222 Zuschauer sahen einen Raketenstart der heimischen Rockets. Sie gingen in der 4.Minute durch einen Schuß von der blauen Linie in Überzahl in Führung. Torschütze Philipp Maier. Konstantin Firsanov erhöhte in der 9.Minute auf 2:0. Dem NEV gelangen immer wieder gute Entlastungsangriffe die aber im gegnerischen Verteidigungsdrittel verpufften. 22 Sekunden vor Schluß des ersten Drittels mußte Torhüter Patrick Fücker, der eine gute Partie ablieferte aber noch einmal hinter sich greifen. Torschütze Andre Bruch.

Die EG Diez-Limburg traf auch im zweiten Drittel durch James Hill recht früh. Es war das 4:0 in der 22. Minute. Dann aber fasste sich der NEV ein Herz und machte drei Tore innerhalb nur 153 Sekunden. Andre Nellessen war der erste der für den NEV traf. Vorlage David Bineschpayouh und Dominick Thum. Timothy Tanke verkürzte auf 4:2 nur wenig später nach Zuspiel von Sven Schiefner. Max Stein war der nächste Torschütze nach Vorlage von David Bineschpayouh und Dennis Nürenberg in Überzahl. Dann hatten sich die Gastgeber wieder gefangen und erzielten fünf weitere Tore in Abschnitt 2.

Im letzten Drittel verkürzte David Bineschpayouh auf 9:4. Seine Assistenten Sven Schiefner und Alex Wolf. James Hill und Phlipp Maier erzielten noch zwei Tore für die Rockets bei einem Treffer von Thorben Beeg zum Endstand von 11:5. Francesco Lahmer und Paul Gebel verdienten sich noch jeweils einen Scorerpunkt. Auch wenn die Gastgeber das Gas etwas heraus genommen hatten, war es eine ansprechende Leistung des NEV. An fünf Toren waren wieder die Importspieler beteiligt.

Boris Ackermann sah aufgrund der gezeigten Leistungen das die Kurve wieder nach oben geht. Vor allem weitere Verletzungen oder große Strafen konnten vermieden werden.

Patrick Fücker machte eine gutes Spiel. Er hatte aber Pech, seine Maske ging kaputt. Das Spiel konnte er nur mit der zweiten Maske von Ken Passmann zu Ende spielen. Es ist aber für keinen Torwart einfach mit einer fremden Maske zu spielen.

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Wochenende der heiß ersehnten Erfolgserlebnisse

Wessen Serie findet ein Ende? Diese Frage stellt sich vor dem kommenden Wochenende, an dem Teams aufeinander treffen, die in die Erfolgsspur zurückkehren wollen. Während die EG Diez-Limburg zuletzt drei Partien in Folge verlor, konnte der NEV nach seiner Siegesserie im Herbst in den vergangenen acht Spielen nicht mehr punkten. Die Lauterbacher Luchse warten bereits seit Mitte Oktober auf einen Sieg, bewiesen zuletzt aber deutlich aufsteigende Form. Ein oder zwei Teams aus diesem Trio dürfen sich auf ein Ende ihrer Negativserien freuen, der NEV könnte einen weiteren Schritt Richtung Playoff-Qualifikation machen.

Ein Lieblingsgegner sieht anders aus
Wenn der NEV am Freitag (20:30 Uhr) bei der EG Diez-Limburg antritt, stellt sich die Frage, ob sich eine weitere Serie fortsetzt. Dreimal trafen die Neusser in dieser Saison auf die Raketen, dreimal ging das Duell an die Letztgenannten. Mit 26:5 Toren fällt die Bilanz sehr deutlich aus, was mit Blick auf den Kader unseres Gegners auch nicht verwundert. Das Team aus dem Grenzgebiet zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz verfügt über etliche Spieler mit reichhaltig höherklassiger Erfahrung und stand nicht ohne Grund noch im März 2018 im Finale der Regionalliga West. In dieser Saison wechseln sich Licht und Schatten freilich ab, so dass die Mannschaft von Trainer Stephan Petry den Anschluss an das Spitzentrio verloren hat. Für den NEV wird die Aufgabe dadurch eher schwerer als leichter, denn nach deutlicher Trainerkritik am vergangenen Wochenende wird nun von den Rockets-Spielern sicherlich eine entsprechende Reaktion erwartet. Der Vizemeister befindet sich mitten im Kampf um Platz vier, der im Viertelfinale der Playoffs das Heimrecht garantieren würde. Dass man zur Jahreswende mit Jeffrey Smith einen weiteren US-Amerikaner verpflichtete, der noch im Vorjahr fleißig Scorerpunkte in der Oberliga Süd (Lindau) sammelte, könnte mit Blick auf die zukünftigen Aufgaben ein wichtiger Schritt gewesen sein. Mit Beginn der Playoffs werden die Karten bekanntlich sowieso neu gemischt…

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TSCHECHISCHE SPIELER ENTSCHEIDEN DAS SPIEL

Auch in Soest gab es keine Punkte für den NEV. Mit 8:3 ging das Match an die Gastgeber. Bemerkenswert auch diesmal, dass an allen acht Toren die in Tschechien geborenen Spieler beteiligt waren. Besonders Martin Benes machte auf sich aufmerksam. Er war an sechs Toren beteiligt, wovon fünf auf sein Konto gingen. Fazit ist: Auch in einer angeblichen Amateurliga ist ohne ein starkes Duo von Kontingentspielern Platz 8 das höchste was für eine wirklich reine Amateurmannschaft wie der NEV erreichen kann.

Das 1:0 für Soest fiel in der achten Minute im Nachschuß durch Martin Benes. In der 13. Minute folgte das 2:0 durch Felix Berger, Vorlage Martin Benes. Durch einen Konter gelang Timothy Tanke der Anschlußtreffer in der 16. Minute. Er wurde von David Bineschpayouh und Jerome Baum in Szene gesetzt. Im zweiten Drittel traf erneut Martin Benes zur 3:1 Führung in der 26. Minute. Das Spiel noch einmal spannend machte Sven Schiefner mit seinem Tor zum 3:2 in der 28. Minute. Assistenten Timothy Tanke und Thorben Beeg. Die Taktik des NEV war defensiv ausgelegt, was auch bis zur Hälfte der Spielzeit funktionierte. Danach erhöhten die Indianer durch Martin Juricek und dreimal erneut Martin Benes auf 7:3 bei einem Gegentreffer von Thorben Beeg. Assistenten Timothy Tanke und Jerome Baum. Alle Tore der Soester EG fielen nach dem gleichen Strickmuster. Den Endstand besorgte Ted Zeitler auf Zuspiel von Martin Juricek in der 56. Minute.

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MEISTER ZU DOMINANT

Ein sehr dominanter Meister aus Herford gab nicht viel Boden preis. 10:1 stand zum Spielende auf der Anzeigetafel.

Von der ersten Minute an zeigte Ken Passmann im Tor des NEV warum er seit Jahren zu den besten Goalies der Liga gehört. Schon in den ersten drei Minuten verhinderte er durch zwei Glanzparaden die frühe Führung der Gastgeber. In der sechsten Minute war es dann aber geschehen als Fabian Staudt das 1:0 für Herford erzielte. Der NEV beschränkte sich überwiegend auf das Verteidigen des knappen Rückstandes. 10 Sekunden vor Schluß des ersten Drittels mußte die Mannschaft dann aber das 2:0 hinnehmen.

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NEV vor westfälischem Wochenende



Feuertaufe beim amtierenden Meister
Kein geringerer als der aktuelle Regionalliga-Meister aus Herford wartet am Freitag (20:30 Uhr) in dessen heimischem Eisstadion „Im kleinen Felde“ auf den NEV. Die Ostwestfalen waren eher durchschnittlich in die Saison gestartet, haben aber inzwischen zu ihrer gewohnten Form gefunden. Von den letzten 20 Spielen konnten die „Dragons“ 18 für sich entscheiden und sind dadurch bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Bei einem Blick auf den Kader verwundert der Höhenflug der Drachen kaum, in allen Mannschaftsteilen verfügt man über weit überdurchschnittliche Spieler. Mit den Kanadiern Killian Hut und Ben Skinner stehen die beiden besten Scorer der Liga in Reihen des HEV, die gemeinsam auf unglaubliche 82 Tore kommen. Doch auch die Defensive erweist sich als sattelfest, einzig der Spitzenreiter aus Hamm musste weniger Gegentreffer hinnehmen, als die Mannschaft von Trainer Jeff Job. Die Neusser Erinnerungen an die bisherigen Aufeinandertreffen fallen mit gemischten Gefühlen aus: Während man in Herford beim 1:3 eine sehr gute Figur abgab, ging das Heimspiel im Südpark glatt mit 2:10 verloren. Am kommenden Freitag möchten es die Quirinusstädter ihren Gastgebern wieder deutlich schwerer machen…

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TRAINERVORGABE NICHT UMGESETZT

In dieser Spielzeit liegen die Kobras aus Dinslaken dem NEV nicht. Das ist die Erkenntnis nach dem dritten Spiel gegen diesen unbequemen Gegner. Mit einem 4:7 Sieg entführten die Gäste die Punkte nach Hause.

Schon früh erzielten die Kobras die 0:1 Führung in Überzahl durch Andrew Harrison. Auch danach agierten sie weiterhin spielbestimmend und beschäftigten Goalie Ken Passmann, der sein Team aber im Spiel hielt.

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TSCHECHISCHE SPIELER MACHEN DEN UNTERSCHIED

Das neue Jahr bescherte den Spielern des NEV mit den Hammer Eisbären gleich den größten Happen nach den Festtagen, den die Liga in dieser Saison bietet. Alles andere als ein Sieg der Heimmannschaft war deshalb auch nicht zu erwarten. Der Sieg mit 8:0 für den Tabellenführer ist nach dem Spielverlauf vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen.

Die erste Torchance besaß der NEV in der vierten Minute durch Timothy Tanke. Im ersten Drittel war die Mannschaft gut im Spiel und konnte immer wieder aus einer stabilen Defensive Nadelstiche setzen. Den Gastgebern gelang lediglich ein Tor durch den Tschechen Michal Spacek in der 12. Minute nach Vorlage seines Landsmannes Lukas Novacek.

Direkt zu Beginn des zweiten Drittels hatte Thorben Beeg den Ausgleich auf dem Schläger. Die Eisbären erhöhten in der 24. Minute auf 2:0 aus stark verdächtigter Abseitsposition. Ex-DEL Profi Kevin Orendorz ließ das 3:0 in der 25. Minute folgen. Danach war das tschechische Überfallkommando für die Tore 4,5 und 6 verantwortlich. Im letzten Drittel erhöhten die Eisbären durch Marc Polter und Lukas Novacek auf 8:0. Insgesamt waren die beiden tschechischen Spieler an 5 Toren beteiligt. Diese Qualität kann eine reine Amateurmannschaft wie der NEV nicht aufbieten.

Boris Ackermann war mit den ersten 20. Minuten zufrieden. Was ihm nicht gefiel war die harte Gangart der Eisbären. Insbesondere die Box-Einlage von Martin Köchling gegen Andre Nellessen mit Schlägen in den Nacken, bei einem Spielstand von 7:0 fünf Minuten vor Schluß, hat eine Spitzenmannschaft eigentlich nicht nötig.

Jetzt gilt es gegen die Dinslaken Kobras im zweiten Spiel am Wochenende eine gute Leistung anzurufen.

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Neustart mit zwei Krachern

Zwei Wochen lang hatten die Neusser Eishockeycracks Zeit, Wunden zu lecken und die Akkus aufzuladen, am kommenden Wochenende wird nun wieder um Meisterschaftspunkte gekämpft. Und die Aufgaben, die vor dem Team um Kapitän Francesco Lahmer liegen, sind aus unterschiedlichen Gründen reizvoll. Während am Freitag das überragende Team der Liga auf den NEV wartet, empfängt dieser am Sonntag einen Tabellennachbarn zu einem womöglich wegweisenden Duell.

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ES BLEIBT EINE POSITIVE BILANZ

Im letzten Spiel des Jahres war der Vizemeister aus Diez-Limburg zu Gast im Südpark. Zwei Drittel hielt der NEV gut mit, mußte aber am Ende des Tages die Stärke des qualitativ hoch besetzten Kaders des Gegners bei der 3:8 Niederlage anerkennen.

Zu Beginn des Spieles waren die beiden Abwehrreihen geistig noch in der Kabine. Nach nur 58 Sekunden stand es nach Toren von James Hill für den Gast und Timon Busse 1:1. Andre Nellessen und Jaime Lindt verdienten sich die Scorer Punkte. Dieser Spielstand hatte bis zur 19. Spielminute Bestand. Mehrfach hatte der NEV die Möglichkeit zur Führung auf dem Schläger. Ein Konter der Gäste führte aber zu diesem Zeitpunkte zur glücklichen 1:2 Führung kurz vor der ersten Drittelpause.

Im zweiten Drittel zeigten die Gäste ihre Klasse und erhöhten auf 1:6. Jaime Lindt und Dominick Thum waren für die letzten Tore im Jahr 2018 verantwortlich. Die Rockets trafen ebenfalls noch zweimal in dem ausgeglichenen Spielabschnitt.

Zum Ende eines Jahres zieht man gerne immer eine Bilanz. Diese fällt positiv aus. Als reines Amateurteam steht das Team schon jetzt mit einem Bein in den Playoffs mit 24 Punkten aus 24 Spielen. Coach Boris Ackermann, der jetzt ein Jahr im Amt ist, ist mit der Ausbeute nicht unzufrieden und sieht sein Team auf einem guten Weg mit der Möglichkeit einer weiteren Steigerung.

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