1. Mannschaft

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Wochenende der Generalproben

Nur noch zwei Spieltage stehen in der Hauptrunde der Regionalliga West an, danach trennen sich nach und nach die Wege der Liga-Konkurrenten. Während für die hessischen Teams aus Lauterbach und Frankfurt der Kampf um den Klassenerhalt beginnt, haben sich die Mannschaften auf den Plätzen eins bis acht für das Playoff-Viertelfinale qualifiziert. Erfreulicherweise zählt hierzu auch der Neusser EV, der sich als eines von zwei reinen Amateurteams zunächst auf den Klassenerhalt konzentriert hatte, intern aber stets das große Ziel verfolgte. Bereits im „goldenen Herbst“ wurde der Grundstock für das Erreichen der Playoffs gelegt, in denen man ab dem übernächsten Wochenende auf den Ligaprimus auf Hamm trifft. Zunächst steht jedoch der Hauptrundenabschluss auf dem Programm, bei dem der NEV auf Gegner trifft, die ihre aktuelle Platzierung noch nach unten absichern wollen.

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AUCH DEN TABELLENFÜHRER GEFORDERT

Auch die Hammer Eisbären, die als erster die Hauptrunde beenden werden, mußten für den 4:2 Sieg bis zu letzten Minute kämpfen.

Das erste Drittel endete vor leider nur 93 Zuschauer torlos. Der NEV verkaufte sich erneut sehr gut und machte dort weiter wo man gegen Neuwied aufgehört hatte.

Die Eisbären erzielten in der 23. Minute das 0:1 durch Oliver Kraft. Fast genau drei Minuten später erhöhte Robin Loecke auf 0:2. Beide Treffer fielen mehr oder weniger aus dem Gewühl heraus vor dem NEV Tor und stammten nicht aus schönen Spielzügen. Der NEV ließ sich durch die beiden schnellen Tore nicht von der vorgegebenen Marschroute abbringen und spielte weiter mit. Der Lohn war der Anschlußtreffer von Sven Schiefner, in Überzahl, mit einem satten Schuß kurz hinter der blauen Linie. Assistenten David Bineschpayouh und Andre Nellessen. Kapitän Francesco Lahmer ließ in der 39. Minute ebenfalls mit einem Weitschuß das 2:2 folgen. Vorlagengeber Sven Schiefner und Timothy Tanke. Mit dem erneuten Unentschieden ging es in das letzte Drittel.

Andre Kuchnia war der Nutznießer als die Scheibe kurz vor dem NEV Tor liegend nicht geklärt werden konnte und er zum 2:3 einnetzte.
Mehrfach hatte der NEV den Ausgleich auf dem Schläger. Wie aber so oft zeigte sich eine gewisse Abschlußschwäche des NEV beim Ausnützen dieser Möglichkeiten. Robin Loecke traf in der 60. Minute mit einem Empty Net Goal zum Endstand.

Mit der wieder guten Leistung der Mannschaft war das Trainergespann zufrieden. "Irgendwann muß sich das Team aber mal für ihr gutes Spiel belohnen", sagte Co-Trainer Udo Tursas.

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ERNEUT GUTE LEISTUNG

Die Heimspiele gegen den EHC Neuwied sind immer eine enge Kiste. Am Ende stand dort ein 3:5 auf dem Scoreboard. Beide Mannschaften gingen dezimiert in das Match, welches zu den sehr guten in der Regio gehörte. Bei den Gästen fehlten fünf Spieler und beim heimischen NEV derer drei, mit den Verteidigern Andre Nellessen und Gerrit Ackers sowie Stürmer Schahab Aminikia. Da Ex-Kapitän Holger Schrills zur Verfügung stand und ein gutes Spiel ablieferte, konnten beide Teams 18 Spieler auf das Eis schicken.

Es war eine spannende Begegnung mit Torchancen auf beiden Seiten. Zweimal geriet der NEV im ersten Drittel in Unterzahl, konnte aber mit viel Einsatz als Kollektiv das 0:0 gegen die qualitativ sehr gut besetzten Gäste halten. Auch ein Verdienst der beiden sehr guten Torhüter. Möglichkeiten zur Führung hatte der NEV immer wieder.

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NEV trifft auf bärenstarke Gegner

Nichts zu verlieren – auch so könnte das Motto des kommenden Wochenendes lauten. Gleich zweimal tritt die 1. Mannschaft des NEV im heimischen Südpark an, die Gegner gehören dabei zum Besten, was die Regionalliga anzubieten hat. Trifft man am Freitag auf die drittplatzierten Neuwieder Bären, so sind am Sonntag die artverwandten Eisbären aus Hamm zu Gast, die die Tabelle seit Anfang Oktober anführen. Auch wenn die Quirinusstädter in beiden Partien krasser Außenseiter sind, haben die Duelle aus unterschiedlichen Gründen ihren Reiz.

Treffen alter Bekannter
Wenn am kommenden Freitag (20 Uhr) die Neuwieder Bären im Südpark auflaufen, dann finden sich zahlreiche Spieler – und der Trainer – in gewohnter Umgebung wieder. Torhüter Jendrik Allendorf, die Verteidiger Daniel Pering, Alexander Richter und Frederic Hellmann, sowie Allrounder Dennis Appelhans trugen zum Teil viele Jahre lang das Trikot des NEV. Sie alle haben ihren Anteil daran, dass die Rheinland-Pfälzer eine überzeugende Hauptrunde spielen und zumindest den dritten Tabellenplatz bereits gesichert haben – und damit auch das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Es läuft also alles rund für das Team von Trainer Daniel Benske, der nach einem Disput mit Schiedsrichtern aktuell noch eine Sperre absitzen muss. Dass neben ihm auch der verletzte Stürmer Tobias Etzel fehlt, können die Deichstädter mit ihrer Qualität im Kader ausgleichen. Neben den starken Kontingentspielern Jamieson und Brabec verfügt man über mehrere deutsche Leistungsträger, die in wichtigen Spielen den Unterschied ausmachen können. Dass die Neuwieder für die kommenden Aufgaben gut gerüstet sind, zeigten sie bei den Aufeinandertreffen mit dem NEV in deren heimischer „Bärenhöhle“: Mit 6:0 und 11:2 gingen die Duelle glatt an die Gastgeber. Und dennoch denkt man in Neuss gerne an die Bären zurück, denn mit einem 8:7-Heimsieg nach Verlängerung sorgte das Team um Kapitän Francesco Lahmer für die bislang größte Überraschung der aktuellen Saison. Gegen eine Wiederholung hätte aus Neusser Sicht niemand etwas einzuwenden…

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MORALISCHER SIEGER

Ach wäre das erste Drittel nicht gewesen.
Leider ging dadurch das Spiel gegen den langjährigen Rivalen vom Sandbach, die Ratinger Ice Aliens, verloren. Unter dem Strich bleibt aber eine sehr gute Leistung der Mannschaft beim 4:5. Durch die gleichzeitigen Niederlagen von Lauterbach und Frankfurt ist das ausgegebene Saisonziel die Playoffs zu erreichen bereits vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde erreicht.

Die Aliens starteten sehr gut mit dem 0:1 nach nur 10 Sekunden durch Alexander Brinkmann in einer 2 auf 1 Situation. Als Michal Plichta in Überzahl in der 5. Minute das 0:2 erzielte, dachten viele der NEV Anhänger an ein langweiliges und überlegenes Spiel der Gäste. Ihre Überlegenheit im ersten Drittel konnten sie aber nicht nutzen, da der NEV mit Ken Passmann einen hervorragenden Goalie zwischen den Pfosten stehen hatten.

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ACHTUNG SPIELABSAGE

Mit großem Bedauern teilt der Vorstand des Neusser EV mit, dass das Spiel unserer 1. Mannschaft heute Abend gegen Frankfurt ausfällt! Die Verantwortlichen der Frankfurter Löwen haben gerade darüber informiert, dass sie leider keine spielfähige Mannschaft beisammen haben. Bitte teilt diese Nachricht, damit gleich niemand enttäuscht vor dem Eisstadion steht - vielen Dank! Unsere eigentlich für heute geplante Aktion „DEL goes Regionalliga West“ mit reduzierten Ticketpreisen findet stattdessen an diesem Sonntag im Heimderby gegen Ratingen (Bully 20 Uhr) statt! Und für alle Fans, die heute Abend dennoch nicht auf eine kleine Portion Eishockey verzichten wollen, halten die Jungs um Headcoach Boris Ackermann nachher von 20 bis 21 Uhr ein öffentliches Training (Eintritt frei) im Eisstadion am Südpark ab.
Vielen Dank für Euer Verständnis!

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Heimspiel-Wochen im Südpark

Freunden des Eishockeys wird an den kommenden beiden Wochenenden eine Extraportion ihres Lieblingssports serviert. Gleich vier Spiele in Folge absolviert der NEV vor heimischem Publikum, eine gute Gelegenheit, das Erreichen des Saisonziels sicherzustellen. Mit aktuell 14 Punkten Abstand auf Platz neun hatte sich das Team um Kapitän Francesco Lahmer bereits im Herbst ein sehr komfortables Polster erarbeitet, nun würde man gerne die letzten Zweifel an der Playoff-Teilnahme ausräumen.

Vorsicht, Falle!
Duelle gegen einen Tabellenletzten bergen immer die Gefahr, seinen Kontrahenten zu unterschätzen. Auf die Frankfurter Löwen bezogen sollte man diesen Fehler nicht machen, denn das Team aus der Mainmetropole hat in der laufenden Saison oft genug bewiesen, dass es über genügend Qualität verfügt, in der Liga mitzuhalten. Alleine schon mit Blick auf den Kader wird schnell deutlich, dass es sich bei dem Aufsteiger mitnichten um „Kanonenfutter“ handelt. Gleich acht Spieler des Vizemeisters aus Diez-Limburg schlossen sich im Sommer dem „U25-Perspektivteam“ an, das zum Bindeglied zwischen dem Frankfurter Nachwuchs und den Zweitliga-Profis werden soll. Neben Talenten aus dem eigenen Nachwuchs und der Region möchte man freilich auch Akteuren eine Chance geben, die es wegen ihres Studiums oder aus beruflichen Gründen nach Frankfurt zieht. So kommt es dann auch, dass man mit dem Finnen Jere Vuorihuhta und dem Thailänder Hideki Nagayama zwei Kontingentspieler integrieren konnte. Überhaupt steht dem Trainerteam um Bohumil Kratochvil mit über 40 Aktiven der mit Abstand größte Kader der Liga zur Verfügung. Auch dies macht die Löwen zu einem unangenehmen und schwer berechenbaren Gegner, weil man nie weiß, mit welcher Aufstellung dieser antritt. So erklärt sich beispielsweise der Frankfurter 7:4-Sieg beim letzten Aufeinandertreffen, während die beiden anderen Duelle mit 4:2 bzw. 10:2 an den NEV gingen. Während sich die Neusser für die zuletzt erlittene Niederlage revanchieren wollen, dürften die Hessen alles daran setzen, die „Rote Laterne“ abzugeben, die sie am vergangenen Sonntag von den Lauterbacher Luchsen übernehmen mussten.

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EIN GEBRAUCHTER TAG

Die 3:5 Niederlage gegen die Luchse aus Lauterbach kam für die meisten von uns wohl überraschend. Noch vor einigen Wochen wurde der gleiche Gegner mit 15:4 aus dem Südpark geschossen. Es gibt aber Tage da gelingt nichts was man anfasst. Jeder von uns wird das auch schon einmal aus seinem privaten oder beruflichen Umfeld erlebt haben.

Es begann so, wie alle es sich erhofft hatten. Max Stein erzielte bei einem der ersten Angriffe in der 6. Minute das 1:0 für den NEV. Die Gäste präsentierten sich aber anders als beim letzten Auftritt im Südpark. Angeführt von Nikolai Varianov, der den Ausgleich und die 1:2 Führung erzielte, kamen sie immer wieder gefährlich vor das von Ken Passmann gehütete Tor. Er hielt seine Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute im Spiel. Alle Angriffsbemühungen des NEV waren zu durchsichtig oder wurden nicht mit der notwendigen Konsequenz ausgeführt.

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LEISTUNGSSTEIGERUNG UND GUTE MORAL

Auch wenn das Spiel beim Vizemeister mit 11:5 verloren gegangen ist, war von Trainerseite eine deutliche Verbesserung der Leistung festzustellen.

222 Zuschauer sahen einen Raketenstart der heimischen Rockets. Sie gingen in der 4.Minute durch einen Schuß von der blauen Linie in Überzahl in Führung. Torschütze Philipp Maier. Konstantin Firsanov erhöhte in der 9.Minute auf 2:0. Dem NEV gelangen immer wieder gute Entlastungsangriffe die aber im gegnerischen Verteidigungsdrittel verpufften. 22 Sekunden vor Schluß des ersten Drittels mußte Torhüter Patrick Fücker, der eine gute Partie ablieferte aber noch einmal hinter sich greifen. Torschütze Andre Bruch.

Die EG Diez-Limburg traf auch im zweiten Drittel durch James Hill recht früh. Es war das 4:0 in der 22. Minute. Dann aber fasste sich der NEV ein Herz und machte drei Tore innerhalb nur 153 Sekunden. Andre Nellessen war der erste der für den NEV traf. Vorlage David Bineschpayouh und Dominick Thum. Timothy Tanke verkürzte auf 4:2 nur wenig später nach Zuspiel von Sven Schiefner. Max Stein war der nächste Torschütze nach Vorlage von David Bineschpayouh und Dennis Nürenberg in Überzahl. Dann hatten sich die Gastgeber wieder gefangen und erzielten fünf weitere Tore in Abschnitt 2.

Im letzten Drittel verkürzte David Bineschpayouh auf 9:4. Seine Assistenten Sven Schiefner und Alex Wolf. James Hill und Phlipp Maier erzielten noch zwei Tore für die Rockets bei einem Treffer von Thorben Beeg zum Endstand von 11:5. Francesco Lahmer und Paul Gebel verdienten sich noch jeweils einen Scorerpunkt. Auch wenn die Gastgeber das Gas etwas heraus genommen hatten, war es eine ansprechende Leistung des NEV. An fünf Toren waren wieder die Importspieler beteiligt.

Boris Ackermann sah aufgrund der gezeigten Leistungen das die Kurve wieder nach oben geht. Vor allem weitere Verletzungen oder große Strafen konnten vermieden werden.

Patrick Fücker machte eine gutes Spiel. Er hatte aber Pech, seine Maske ging kaputt. Das Spiel konnte er nur mit der zweiten Maske von Ken Passmann zu Ende spielen. Es ist aber für keinen Torwart einfach mit einer fremden Maske zu spielen.

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Wochenende der heiß ersehnten Erfolgserlebnisse

Wessen Serie findet ein Ende? Diese Frage stellt sich vor dem kommenden Wochenende, an dem Teams aufeinander treffen, die in die Erfolgsspur zurückkehren wollen. Während die EG Diez-Limburg zuletzt drei Partien in Folge verlor, konnte der NEV nach seiner Siegesserie im Herbst in den vergangenen acht Spielen nicht mehr punkten. Die Lauterbacher Luchse warten bereits seit Mitte Oktober auf einen Sieg, bewiesen zuletzt aber deutlich aufsteigende Form. Ein oder zwei Teams aus diesem Trio dürfen sich auf ein Ende ihrer Negativserien freuen, der NEV könnte einen weiteren Schritt Richtung Playoff-Qualifikation machen.

Ein Lieblingsgegner sieht anders aus
Wenn der NEV am Freitag (20:30 Uhr) bei der EG Diez-Limburg antritt, stellt sich die Frage, ob sich eine weitere Serie fortsetzt. Dreimal trafen die Neusser in dieser Saison auf die Raketen, dreimal ging das Duell an die Letztgenannten. Mit 26:5 Toren fällt die Bilanz sehr deutlich aus, was mit Blick auf den Kader unseres Gegners auch nicht verwundert. Das Team aus dem Grenzgebiet zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz verfügt über etliche Spieler mit reichhaltig höherklassiger Erfahrung und stand nicht ohne Grund noch im März 2018 im Finale der Regionalliga West. In dieser Saison wechseln sich Licht und Schatten freilich ab, so dass die Mannschaft von Trainer Stephan Petry den Anschluss an das Spitzentrio verloren hat. Für den NEV wird die Aufgabe dadurch eher schwerer als leichter, denn nach deutlicher Trainerkritik am vergangenen Wochenende wird nun von den Rockets-Spielern sicherlich eine entsprechende Reaktion erwartet. Der Vizemeister befindet sich mitten im Kampf um Platz vier, der im Viertelfinale der Playoffs das Heimrecht garantieren würde. Dass man zur Jahreswende mit Jeffrey Smith einen weiteren US-Amerikaner verpflichtete, der noch im Vorjahr fleißig Scorerpunkte in der Oberliga Süd (Lindau) sammelte, könnte mit Blick auf die zukünftigen Aufgaben ein wichtiger Schritt gewesen sein. Mit Beginn der Playoffs werden die Karten bekanntlich sowieso neu gemischt…

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