1. Mannschaft

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ERSTE ETAPPE ERFOLGREICH

Die erste Etappe der Mission Klassenerhalt wurde erfolgreich absolviert. Ein nie gefährdeter 3:9 Auswärtssieg vor 148 Zuschauer und die ersten drei Punkte stehen auf der Habenseite.
Für das Spiel standen Andrej Fuchs nur 13 gesunde Feldspieler zur Verfügung. Das kleine Team setzte schon nach knapp zwei gespielten Minuten die erste Duftmarke. Christian van Berg eröffnete den Torreigen auf Zuspiel von Lorenz Schneider. 36 Sekunden später der Ausgleich für die Gastgeber als die Abwehr des NEV zu sorglos war. Max Bleyer setzte einen Flachschuß aus rund 20 m vor dem Tor der Dynamite in der vierten Minute ab und die Scheibe schlägt ein. Vorlage Sven Schiefner. Timon Busse war in der neunten Minute mit einer schönen Einzelleistung zum 1:3 erfolgreich. Noch wehrte sich der Gastgeber und konnte in der 11.Minute auf 2:3 verkürzen als die NEV Abwehr zu weit aufgerückt war. Torschütze Daniel Fegus im Alleingang. Der NEV spielte aber munter weiter und schon eine Minute später das 2:4 durch Dominick Thum nach einem Schlagschuß von Lorenz Schneider der von Max Bleyer angespielt wurde. Die Heimmannschaft wechselte darauf hin den Torhüter.

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NEV startet in die Relegation

Die Hauptrunde der Regionalliga West ist beendet, und anders als im Vorjahr bleibt dem Neusser EV der Traum von der Teilnahme an den Play-offs verwehrt. Mit den Lauterbacher Luchsen sicherte sich ausgerechnet der Verein das letzte Ticket, den die Quirinusstädter im Vorjahr überraschend im Viertelfinale bezwingen konnten. Dass es nicht jedes Jahr gelingt, mit einer Amateurmannschaft gegen gestandene (Halb-)Profis zu bestehen, ist freilich keine Überraschung und sorgt dafür, dass es auch in der (kurzen) zweiten Saisonhälfte spannend bleibt. An den folgenden drei Wochenenden trifft die Mannschaft um Kapitän Max Bleyer auf die besten Landesligisten, gegen die es den Klassenerhalt in der Regionalliga zu verteidigen gilt. Darüber, dass dies kein Selbstläufer wird, ist man sich mit Blick auf die Konkurrenten im Klaren, zumal nur der Sieger der Relegationsrunde den Platz in der vierthöchsten Spielklasse sicher hat. In einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel trifft man auf den TuS Wiehl, den EHC Troisdorf und die Grefrather EG. Da insgesamt nur sechs Partien zu absolvieren sind, wird auch klar, dass jede einzelne Begegnung von hoher Bedeutung ist und den Ausschlag über die zukünftige Ligenzugehörigkeit geben kann. Für den NEV beginnt die Runde mit zwei Auswärtsspielen, bei denen man die Grundlage für einen erfolgreichen Saisonabschluss legen möchte.

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HAUPTRUNDE BEENDET

Das Spiel in Hamm, ein Spiel um die goldene Ananas so Coach Boris Ackermann bei der Pressekonferenz. Für beide Teams stand fest wie es weiter geht. Für Neuss beginnen die Aufstiegsspiele zum Verbleib in der Regionalliga und für Hamm war der fünfte Platz schon eingetütet. Das Ergebnis mit 7:0 war daher nur zweitrangig. Das Ziel keinen weiteren Spieler durch Verletzung zu verlieren, wurde nicht erreicht. Pascal Rüwald verletzte sich schon im ersten Drittel.

Das erste Drittel ging mit 1:0 an die Hausherren. Torschütze der Tscheche Martin Benes. Boris Ackermann hatte zur Schonung seines Stammkeepers den Back-Up Bastian Jakob ins Tor gestellt. Für ihn war der Abend nach gut 24 Minuten beendet, nachdem die Eisbären zwei Tore in 12 Sekunden geschossen hatten. Torschütze erneut Martin Benes und Oliver Kraft. Hamm hielt den hohen Druck bei und erzielte durch den weiteren Kontingentspieler Michal Spacek in Unterzahl das vierte Tor. Durch einige dummer Strafzeiten schwächte sich der NEV selber. Durch das lange Spielen in Unterzahl konnten die Gastgeber durch Oliver Kraft und wiederum Martin Benes auf 6:0 erhöhen. Kevin Trapp sorgte mit seinem Tor im letzten Drittel für den Endstand.

Coach Boris Ackermann war über die vielen unnötigen Strafzeiten im zweiten Drittel verärgert. Durch die Verletzung von Pascal Rüwald waren aber auch nur noch 12 Spieler einsatzbereit. Verletzungen sollten im Hinblick auf die nächsten wichtigen Spielen eigentlich vermieden werden. Unser Nachwuchsspieler Dennis Nürenberg wurde neben dem Torhüter der Eisbären zum besten Spieler seines Teams gewählt. Der Blick ist jetzt auf das nächste Wochenende gerichtet, wenn es gegen Troisdorf und Grefrath, jeweils auswärts, geht. Zwei Siege und der Grundstein zum Verbleib in der Liga ist gelegt.

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BLICK GEHT RICHTUNG PLAYDOWNS

In Herford war gegen den heimischen Tabellenzweiten nichts zu holen. Zwei Drittel hielt die Mannschaft gut mit dem Favoriten mit. Das am Ende eine 7:2 Niederlage mit nach Hause genommen wurde, ist dem stark reduzierten Kader und einem guten letzten Drittel der Ice Dragons zu zuschreiben.

Für die Gastgeber war der Heimsieg wichtig um die Chancen auf Platz 2 nach Ende der Hauptrunde nicht zu verlieren. Der NEV begann gut und erzielte das 0:1 durch Schahab Aminikia auf Vorlage von Jaime Lindt und Max Stein in der vierten Minute. In Überzahl glich der Kanadier Killian Hutt in der sechsten Minute zum 1:1 aus. Ein Alleingang des gleichen Spielers konnte Ken Passmann in der 11. Minute entschärfen.
Die erneute Führung für den NEV erzielte erneut Schahab Aminikia in der 25. Minute. Pascal Rüwald und Christian van Berg waren die Zuspieler. Den Ausgleich zum 2:2 konnte der neu verpflichtete Kanadier Ben Skimmer nach der Hälfte der Spielzeit erzielen. Der gleiche Spieler war auch für die erstmalige Führung der Heimmannschaft in der 33.Minute verantwortlich.

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NEV will auswärts Mini-Chance wahren

Aus eigener Kraft kann sich der Neusser EV den Traum vom erneuten Einzug in die Play-offs nach der denkbar knappen Niederlage in Lauterbach nicht mehr erfüllen. Im Fernduell mit den Luchsen müsste man am kommenden Wochenende vier Punkte mehr holen als die Lauterbacher, und mit einem Blick auf das Programm wird klar, dass dies eine große Herausforderung wird. Während Neuss beim Tabellenzweiten Herford und beim Fünften Hamm antreten muss, haben auch die Osthessen die Chance, gegen Soest (7.) und Dinslaken (6.) weitere Punkte zu sammeln.

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SCHÜTZENHILFE FÜR PLAYOFFS ERFORDERLICH

5:4 für die Gastgeber stand es auf der Anzeigetafel in Lauterbach nach Spielende. Verdient hätte das Team um Kapitän Max Bleyer zumindest einen Punkt. Leider wurde das Spiel auch von den nicht überzeugenden Schiedsrichtern mit entschieden, da viele Entscheidungen zu Gunsten der Gastgebern getroffen wurden. Erinnerungen an das erste Playoffspiel im Vorjahr wurden wach.
Trotz des Karnevalsonntags hatten 18 Spieler die Fahrt ins 300 KM entfernte Lauterbach, wohl wissend um die Bedeutung des Spieles, angetreten.

Die Gastgeber gingen in der dritten Minute durch Benjamin Schulz in Führung, als die Scheibe durch die Mitte der Spielfläche gespielt wurde und er alleine vor dem Neusser Tor auftauchte. Die Luchse waren zwar spielbestimmend, aber der NEV verteidigte geschickt. Die Belohnung war der Ausgleich durch Francesco Lahmer in der 18. Minute. Seine Assistenten Christian van Berg und Max Bleyer. In der 24. Minute die erneute Führung der Luchse in Überzahl durch den aus Tschechien stammenden Michal Ziska. Er war schon beim ersten Tor der Gastgeber als Vorlagengeber tätig. Der Ausgleich keine zwei Minuten später durch einen Fernschuß von Timon Busse nach Vorarbeit von Florian Fehr und Jaime Lindt. Ein Treffer der auf das Konto des Lauterbacher Torhüters ging.

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Kracher statt Kamelle

Während fast das gesamte Rheinland die fünfte Jahreszeit feiert, bereiten sich die Eishockey-Cracks des NEV auf den kommenden Sonntag vor, an dem es zum vorentscheidenden Duell im Kampf um die Play-off-Plätze kommt. Nachdem die ursprünglich für den 10. Dezember terminierte Partie dem Schneechaos zum Opfer fiel, kommt es ausgerechnet am Kappessonntag, dem höchsten karnevalistischen Feiertag in Neuss, um 18 Uhr zum Nachholspiel. Der enge Spielplan ließ keine andere Option zu, so dass es für die Schützlinge von Boris Ackermann heißt: Training statt Karneval. Mit zwei Einheiten am Donnerstag und Samstag will man die Voraussetzung für einen Erfolg in Osthessen schaffen, und damit eine gute Ausgangsposition vor dem Abschlusswochenende der Hauptrunde. Einen Vorgeschmack, wie schwer diese Aufgabe wird, bekamen die Quirinusstädter bereits vor zwei Wochen. Mit 10:5 siegten die Luchse im Südpark, ein Abend, an dem auf Neusser Seite fast alles schief ging, was irgendwie schiefgehen konnte. Auf eine Wiederholung würde man nur allzu gerne verzichten, und die Frage, was dafür getan werden muss, ist eigentlich recht schnell beantwortet. Der zur Jahreswende verpflichtete US-Amerikaner Bobby Sokol darf ebenso wenig zur Entfaltung kommen, wie der Deutsch-Tscheche Jan Hammerbauer. Leichter gesagt als getan, wenn man weiß, dass beispielsweise auch Routinier Benjamin Schulz und Youngster Thomas Lichnovsky über entsprechende offensive Qualitäten verfügen. Eine konzentrierte Defensivleistung wäre die Voraussetzung für einen Sieg bei den aktuell punktgleichen Luchsen, und somit wird auch klar, dass es in Lauterbach „um alles“ geht. Für den Fall, das sich eines der Teams die volle Punktzahl sichert, wäre auch der direkte Vergleich gewonnen, so dass es für den Verlierer gälte, in den ausstehenden zwei Partien vier Punkte mehr zu sammeln, als der Kontrahent. Und da die Luchse über das deutlich leichtere Restprogramm verfügen, werden die Neusser alles daran setzen, die begehrten Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen. Seine kämpferischen Qualitäten hat das Team um Kapitän Max Bleyer in dieser Saison bereits oft genug bewiesen, und auch wenn man sich der Stärken des Gegners bewusst ist, geht man optimistisch in das vorentscheidende Duell.

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NUR NOCH ENDSPIELE

In Dinslaken hingen die Trauben für den NEV zu hoch. Mit 6:1 gewannen die Gastgeber die Partie. Vom Ergebnis her 2-3 Tor zu hoch, da waren sich beide Trainer nach Spielende auf der Pressekonferenz einig.

Die Kobras führten nach 18 gespielten Minuten mit 2:0. Beide Tore fielen unter merkwürdigen Umständen. Das 1:0 bei einer 5-3 Überzahl für die Gastgeber, wobei die Strafe gegen Sven Gotzsch unberechtigt war. Dem 2:0 ging eine klare Abseitsstellung voraus. In der 19. Minute erzielte Andre Schroll nach einem Missverständnis in der Abwehr der Kobras den Anschlusstreffer. Sven Gotzsch und Alexander Zaslavski die Assistenten.
Trotz zahlreicher Möglichkeiten im weiteren Spiel, war dies der einzige Treffer des NEV an diesem Abend. Das Match war leider geprägt von zahlreichen Strafzeiten, die überwiegend den NEV trafen. In dem trotzdem ausgeglichenem Spiel erzielten die Kobras vier weitere Tore. Beim letzten Treffer war das NEV-Gehäuse verwaist um in Überzahl das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

Fazit: Da auch Lauterbach nicht punkten konnte, kommt es am Karnevalssonntag dort zu einer Vorentscheidung um den achten Platz.

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Wochenende der Wahrheit, Teil 2…

Bereits am vergangenen Wochenende begann für den Neusser EV die entscheidende Saisonphase, die sich in den nächsten beiden Partien fortsetzt. Den Anfang macht am Freitag (20 Uhr) das Heimspiel gegen die Soester EG, die derzeit auf Platz sieben rangiert und acht Zähler Vorsprung auf den NEV aufweist. Die Westfalen zählten bereits in der vergangenen Saison zu den positiven Überraschungen und konnten sich auf Anhieb in der vierthöchsten Spielklasse etablieren. Dieses Jahr steht man kurz davor, mit der Qualifikation für die Play-offs den nächsten Schritt zu schaffen. Trainerfuchs Dieter Brüggemann ist es gelungen, aus vielen gut ausgebildeten Spielern eine funktionierende Einheit zu formen, die jedem Gegner das Leben schwer machen kann. So bezwang man am vergangenen Wochenende den Spitzenreiter aus Diez-Limburg und eine Woche zuvor den Zweitplatzierten Herford. Im Vergleich mit zahlreichen Ligakonkurrenten weist die Truppe zwar wenig höherklassige Erfahrung auf, tritt aber als kompaktes Team mit äußerst unangenehmer Spielweise auf. Im Sturm baut man auf die Erfahrung von Igor Furda und die Scoring-Qualitäten der Slowaken JuričekundŠedivý, gibt aber auch zahlreichen jungen Talenten die Gelegenheit, sich im Seniorenbereich zu etablieren. Die Neusser Bilanz gegen die Westfalen war in den vergangenen beiden Jahren rabenschwarz, ehe kurz vor Weihnachten mit einem 6:4-Erfolg in Soest der Knoten platzte. Beim letzten Heimspiel der Hauptrunde wäre ein weiterer Sieg äußerst wertvoll, weist die Mannschaft von Trainer Boris Ackermann doch aktuell zwei Zähler Rückstand auf die Playoff-Plätze auf.

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ENGES SPIEL IN RATINGEN

In einem engen Spiel besiegten die Ratinger Aliens den Neusser EV mit 5:3. Wie bei den letzten Spielen am Sandbach lieferte der NEV auch diesmal eine gute Leistung ab und das Spiel hätte auch in eine andere Richtung gehen können.

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und konnten in der zweiten Minute durch die Brazda-Zwillinge die 1:0 Führung erzielen. Beide Teams schenkten sich nichts und beide Torhüter standen des öfteren im Mittelpunkt. Auf das nächste Tor mussten die 414 Zuschauer bis zur 24. Minute warten. Torschütze Thomas Dreischer. Kurz darauf eine doppelte Überzahl für den NEV. In diese Zeit schlug die Scheibe im Ratinger Tor nach einem Schlagschuß direkt neben dem Pfosten ein. Leider wurde dem Anschlußtreffer jedoch die Anerkennung versagt. Dieser fiel aber in der 39. Minute durch Christian van Berg nach Vorlage Dominick Thum. In die Euphorie des Tores stellten die Aliens den alten Abstand durch Marvin Moch noch vor der Drittelpause wieder her. 80 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, als Christian van Berg mit seinem zweiten Tor auf 3:2 nach Zuspiel von Pascal Rüwald und Andre Schroll verkürzen konnte. Wie schon kurz zuvor konnten die Aliens antworten und erzielten nur eine Minute später durch Stepan Kuchynka das 4:2. Der NEV blieb weiter gefährlich und die mitgereisten Fans feuerten ihr Team lautstark an. Das Duell der Fans ging klar an den NEV. Tim Dohmen erzielte das schönste Tor des Abends als er drei Spieler der Gastgeber in Art von Marcel Hirscher wie Slalomstanden umkurvt und zum 4:3 in der 46.Minute einnetzt. Seine Assistenten Lorenz Schneider und Sven Schiefner. Der NEV war jetzt überlegen, hatte aber nicht das Glück für einen weiteren Treffer. Diesen erzielten die Gastgeber in der 54. Minute bei einem ihrer Konter.

Coach Boris Ackermann war mit der Leistung seines Team nach der Vorstellung am Freitag wieder etwas versöhnt. Der Ratinger Trainer sah seine Mannschaft in einem kampfbetonten und engen Spiel als glücklichen Sieger.

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