1. Mannschaft

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Reizvolle Duelle in fremden Hallen

Vier Spieltage sind in der Regionalliga West absolviert und in Neuss liegt man trotz einiger Verletzungssorgen gut im Plan. An beiden Wochenenden wurde jeweils ein Sieg eingefahren, könnte dieser Schnitt über die gesamte Vorrunde gehalten werden, würde der NEV sämtliche Ziele und Prognosen deutlich übererfüllen. Aber es gibt auch Wochenenden, an denen die Trauben sehr hoch hängen, ein solches dürfte den Quirinusstädtern bevorstehen. Zweimal treten die Ackermann-Schützlinge in fremder Halle an, beide Male kommt es zu brisanten Duellen – wenn auch mit unterschiedlichem Reiz.

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DREI WEITERE WICHTIGE PUNKTE

Hochzufrieden stand Coach Boris Ackermann nach dem Spiel gegen die Löwen Frankfurt vor der Kabine. Ein Sieg, der nicht nur für die Moral nach dem Spiel in Lauterbach wichtig war.

Den Torreigen eröffnete nach 91 Sekunden Gerrit Ackers, der an diesem Abend mit drei Toren und vier Vorlagen glänzte. Andre Nellessen erzielte in seinem zweiten Spiel für den NEV nach einem Patzer des Frankfurter Torhüters in der sechsten Minute das 2:0. Durch das 3:0 in der 10. Minute von Pascal Rüwald in Überzahl stand auch das Drittelergebnis fest. Die Abwehr des NEV machte einen guten Job und Torhüter Ken Passmann strahlte die gewohnte Ruhe aus und hielt seinen Kasten sauber.

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ERGEBNIS ZU HOCH

Die Kabine des Neusser EV war in Lauterbach sehr übersichtlich. Mit nur 11 Feldspielern und 2 Torhütern waren die Vorzeichen nicht gerade positiv. Das Ergebnis mit 6:3 für die Gastgeber spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder.

Von Beginn an entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Der NEV nahm sofort das Heft in die Hand, selbst in der recht frühen Unterzahl aufgrund eines Wechselfehlers. Kurz nach Ablauf der Strafzeit brachte der in Moskau geborene Nikolai Varianov die Luchse in Führung. Das Heimteam kam jetzt gut ins Spiel und 65 Sekunden später erhöhte Daniel Knieling nach Vorlage von Jiri Charousek und Varianov auf 2:0. Ein Tor was im Vorfeld nicht korrekt war, da Sekunden vorher ein NEV Spieler gefoult wurde. Auch Co-Trainer Udo Tursas, ehemaliger DEL-Schiedsrichter sah hier ein klares Foulspiel. Das Konzept des NEV war damit schon nach knapp sechs gespielten Minuten zerstört. Die erste Großchance für den NEV gab es in der achten Minute. Nachdem eine doppelte Überzahl nicht genutzt werden konnte, verkürzte Francesco Lahmer in der 15. Minute durch eine schöne Einzelleistung auf 2:1. 22 Sekunden vor Ende des ersten Drittels legten die Luchse mit dem 3:1 durch ihren tschechischen Verteidiger Michal Zizka in Überzahl nach.

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Hessisches Wochenende für den NEV

Das Auftaktwochenende in der Regionalliga West ist absolviert und die ersten überraschenden Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Auf Neusser Seite zieht man ein positives Fazit, denn trotz dünner Personaldecke wurden drei Punkte eingefahren. Am kommenden Wochenende könnten diese „veredelt“ werden, wenn der NEV auf die hessischen Vertreter aus Lauterbach und Frankfurt trifft.

„Spezielles Duell“ in Lauterbach
Am Freitag gilt es wieder einmal 270 Kilometer Anfahrt zu bewältigen, ehe es im Freizeitzentrum Lauterbach zu einem besonderen Aufeinandertreffen kommt (Spielbeginn: 20 Uhr). Die Duelle gegen die Lauterbacher Luchse hatten in der jüngeren Vergangenheit ihren ganz speziellen Reiz. Vor zwei Jahren entschied der NEV eine denkwürdige Playoff-Viertelfinalserie für sich, vergangene Saison revanchierten sich die Osthessen und „luchsten“ den Neussern den letzten freien Playoff-Platz ab. Seitdem hat sich bei den Vogelsbergern viel getan, denn neben Trainer Thomas van Euw verließen auch einige Leistungsträger den Verein. Die entstandenen Lücken wurden überwiegend mit jungen Spielern vom Kooperationspartner aus Kassel geschlossen, darüber hinaus mit Jiří Charousek ein neuer Kontingentspieler unter Vertrag genommen. Aktuell ist man in Lauterbach noch nicht dort, wo man hin möchte, denn nach der Vorbereitung verlief auch der Start in die Meisterschaft unerfreulich. Gegen Hamm und Dinslaken setzte es deutliche Niederlagen, in beiden Partien konnte man jedoch nur mit zwei Reihen antreten. Diese erwischten gegen Hamm einen rabenschwarzen Abend (0:14), zwei Tage später hielt man jedoch in Dinslaken bis ins Schlussdrittel ein 0:1, ehe dem Minikader die Puste ausging (Endstand: 1:6). An Qualität mangelt es im Kader der Gäste dennoch nicht, so wurde beispielsweise mit Nikolai Varianov (34) ein Stürmer mit langjähriger Oberliga-Erfahrung verpflichtet, auch Top-Verteidiger Michal Žižka konnte gehalten werden. Die Verantwortlichen haben zudem angekündigt, den Kader kurzfristig zu vergrößern und mit Oliver Wohlrab (35, Frankfurt) einen weiteren Neuzugang präsentiert. Bereits im Vorjahr wurde die Mannschaft während des Saisonverlaufs mehrfach verstärkt und daher dürfte auch diesmal mit den Luchsen zu rechnen sein.

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„Rockets“ eine Nummer zu groß

Im zweiten Wochenend-Heimspiel blieb die Überraschung aus. Die EG Diez-Limburg wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich souverän mit 8:1 durch. Dennoch kann man in Neuss mit dem Saisonstart unter dem Strich zufrieden sein.

Gäste von Beginn an überlegen
Obwohl mit Pascal Rüwald einer der Verletzten wieder auflaufen konnte, standen Trainer Boris Ackermann wie befürchtet nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Was am Freitag noch mit viel Einsatz und Disziplin kompensiert werden konnte, lief gegen den Vizemeister der Regionalliga West ins Leere. Die Gäste aus Diez-Limburg waren nach ihrer überraschenden Auftaktniederlage gegen Dinslaken auf Wiedergutmachung aus und zeigten dies von Beginn an. So gehörte die Anfangsphase ganz klar den „Rockets“, die folgerichtig nach vier Minuten durch einen Treffer von Neuzugang Alexander Engel in Führung gingen. Neuss brauchte acht Minuten, um sich aus der Umklammerung zu befreien, hatte dann aber auch nicht das notwendige Glück. Sven Schiefner traf bei einem Konter nur den Pfosten, kurz darauf sorgten die beiden Diezer Kontingentspieler mit einem Doppelpack für Ernüchterung auf Neusser Seite. Mark Corbett und Jakub Zdenek waren für die Gäste erfolgreich, die den NEV mit schnellem Kombinationsspiel zu Fehlern zwangen und diese auch ausnutzten (11./13.). Während Pascal Rüwald in der 17. Minute knapp das Ziel verfehlte, deutete Philipp Maiers Treffer zum 0:4 eine Minute später an, dass die Trauben an diesem Abend zu hoch hängen würden.

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NEV legt Traumstart in die neue Saison hin

Wer hätte das gedacht? Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von vier Spielern ist der Neusser EV erfolgreich in die Saison gestartet. Gegen die Soester EG boten die Quirinusstädter eine überzeugende Leistung und sorgten mit dem 4:1-Sieg für die erste kleine Überraschung.

Unerwartete Gesichter auf beiden Seiten
NEV-Coach Boris Ackermann musste aufgrund der personellen Ausfälle improvisieren, um drei Sturmreihen aufbieten zu können. So lief Kapitän Francesco Lahmer in der Offensive auf, eine Rolle, die der Verteidiger schon öfter ausgefüllt hatte und auch diesmal überzeugend löste. Die Tatsache, dass auch Holger Schrills noch einmal zur Verfügung stand, ließ die Neusser Anhänger darauf hoffen, dass trotz des kleinen Kaders an diesem Abend vielleicht etwas zu holen sei. Doch auch die Gäste überraschten mit ihrer Aufstellung, der bereits als Abgang vermeldete Ernst Reschetnikow hatte sich kurzfristig zum Verbleib in Soest entschlossen und lief wieder für sein letztjähriges Team auf.

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NEV startet mit zwei Heimspielen in die Regionalliga-Saison

Endlich ist es soweit: Ab dem kommenden Wochenende wird im Südpark wieder um Meisterschaftspunkte in der Regionalliga West gekämpft. Zum Einstieg bekommen die Neusser Eishockeyfreunde direkt eine Extraportion ihres Lieblingssports serviert, denn zum Auftakt stehen gleich zwei Heimspiele auf dem Programm.

Am Freitag (20 Uhr) beginnt die neue Spielzeit mit einem Duell gegen die Soester EG. Bereits in der vergangenen Saison waren die Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams hart umkämpft, keines der Duelle endete mit mehr als zwei Toren Differenz. Mit dem siebten Tabellenplatz konnten die „Bördeindianer“ nach der Hauptrunde zufrieden sein, dass man im anschließenden Playoff-Viertelfinale gegen den späteren Meister aus Herford ausschied, schmälerte den Gesamterfolg nicht. Die guten Leistungen weckten auch das Interesse der Konkurrenz, mit Maurice Becker (Rostock), Marc Polter (Hamm), Fabian Mörschler (Diez-Limburg), Niels Hilgenberg und Ernst Reschetnikow (beide Lauterbach) musste man einige Leistungsträger ziehen lassen, während James Ross in seine kanadische Heimat zurückkehrte. Obwohl der Kader im Vergleich zur Vorsaison verkleinert wurde, gelten unsere Gäste erneut als aussichtsreicher Kandidat auf einen Playoff-Platz. Mit Martin Beneš (22) wurde der Topscorer des Nachbarn Hammer Eisbären verpflichtet, der die zweite Kontingentstelle neben dem Slowaken Martin Juríček besetzt. Ein Hoffnungsträger ist auch Ted-Zeitler (20), der im vergangenen Jahr punktbester Stürmer der Iserlohner DNL-Mannschaft war. Ihm ist eine ähnliche Entwicklung zuzutrauen ist wie Simon Tambosi, der im vergangenen Jahr von den Sauerländern nach Soest gewechselt war und sofort zu einem Leistungsträger avancierte. Dank der Kooperation mit dem DEL-Standort kann man immer wieder auf Spieler aus dem Iserlohner Talentschuppen zurückgreifen. Zu diesen zählt auch Verteidiger Josef Schäfer (20), der schon bei den Hammer Eisbären den Sprung in die Regionalliga schaffte. Bis zum Duell am Freitag hofft man noch einen weiteren Neuzugang präsentieren zu können.

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Ersatzgeschwächter NEV beendet Saisonvorbereitung mit Niederlage nach Penaltyschießen

Wenn eine missglückte Generalprobe ein gutes Omen für den Ernstfall ist, dann steht dem Neusser EV ein guter Start in die neue Regionalliga-Saison bevor. Dass der gestrige Tag unter keinem guten Stern stehen würde, konnte man schon vormittags erahnen, als sich die Befürchtungen um die Verletzung von André Schroll bestätigten. Der Stürmer hatte sich tags zuvor einen dreifachen Kieferbruch zugezogen und wurde noch am Sonntag operiert. Da auch Paul Gebel und Schahab Aminikia verletzungsbedingt passen mussten, darüber hinaus Jerome Baum aus beruflichen Gründen fehlte, war die Personalsituation vor dem letzten Testspiel durchaus angespannt. Auf Neusser Seite machte man aus der Not eine Tugend und gab den Junioren Marc und Tom Sprengnöder sowie Noah Kalinowski die Chance, sich bei der „Ersten“ zu bewähren. Vom Trainergespann Ackermann/Tursas reichlich mit Eiszeiten bedacht, dankten es die Youngster mit engagierten und guten Leistungen.

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NEV feiert erfolgreiche Saisoneröffnung – und ein unerwartetes Comeback

Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen. Beim ersten Aufeinandertreffen mit einer luxemburgischen Mannschaft überraschte der NEV mit dem Einsatz von Stürmer Holger Schrills, der privat in Neuss weilte und die Gelegenheit nutzte, sein Team zu unterstützen. Im Rampenlicht standen jedoch zunächst die ehemaligen Neusser Vorstandsmitglieder, die anlässlich der Saisoneröffnung mit großem Dank verabschiedet wurden. Dann rückte der Sport in den Vordergrund und die NEV-Cracks gingen von Beginn an sehr konzentriert zu Werke. Noch nicht einmal vier Minuten waren gespielt, da stand es bereits 2:0 für die Gastgeber.

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NEV unterliegt mutigen Pinguinen im Penaltyschießen

„Die Ergebnisse sind bei Testspielen zweitrangig.“ Dies sagte NEV-Coach Boris Ackermann bereits nach den Partien in Dinslaken und Troisdorf, und auch für den gestrigen Heimauftakt gegen Wiehl galt die gleiche Aussage. Dass der Trainer mit dem dritten Auftritt seiner Truppe nur teilweise zufrieden sein konnte, lag dann auch weniger am Ergebnis, als daran, dass es bei der Umsetzung des taktischen Konzepts diesmal haperte.
Da im Vergleich zum Freitagsspiel Gerrit Ackers und Stefan Kaltenborn wieder zur Verfügung standen, konnte man gegen den amtierenden Landesliga-Meister erneut drei Reihen aufbieten. Mit dem frühen Führungstreffer durch Maximilian Stein begann die Partie auch wunschgemäß, dem zwischenzeitlichen Ausgleich (Sandro Kosche, 8.) ließ der 19-Jährigeseinen zweiten Treffer folgen (13.). In der überaus fairen Begegnung (insgesamt 14 Strafminuten) mussten sich die Neusser dann aber eineinhalb Minuten in doppelter Unterzahl bewähren und schlossen diese Druckphase optimal ab – Pascal Rüwald verwertete seinen Konter mit der Pausensirene zum 3:1. Die Gäste aus Wiehl traten jedoch couragiert auf, trafen 32 Sekunden nach Wiederbeginn zum 3:2 (Simon Cremer) und ließen sich auch von einem Doppelschlag durch Francesco Lahmer und Sven Schiefner (28./29.) nicht beirren. Yannick Beste verkürzte noch in der gleichen Spielminute auf 5:3, spätestens da merkten die „Alpha Penguins“, dass an diesem Abend mehr drin war, als nur ein achtbares Resultat. „Natürlich haben wir auch ein paar Sachen ausprobiert“, relativierte der Neusser Trainer nach der Partie, kritisierte aber auch, dass sein Team offensiv zu kompliziert agierte und dem Gegner defensiv zu viele Freiräume ließ. Diese nutzten die Gäste aus dem Oberbergischen im letzten Abschnitt, erneut Beste (44.) und Samuel Nohl (48.) egalisierten die Begegnung. Zwar brachte eben dieser Nohl seine Mannschaft mit zwei Strafzeiten in der Schlussphase noch einmal in Bedrängnis, doch Zählbares sprang für die Neusser nicht mehr heraus. Wie schon bei der Partie in Dinslaken einigte man sich auf ein anschließendes Penaltyschießen, bei dem sich die Gäste für ihren engagierten Auftritt selbst belohnten. Yannick Beste und Marco Kosche waren mit ihren Versuchen erfolgreich, während auf Neusser Seite nur Francesco Lahmer traf.
Nach zwei durchaus überzeugenden Auftritten war die Niederlage gegen Wiehl ein Dämpfer zur richtigen Zeit. Bis zum Meisterschaftauftakt verbleiben noch zwei Wochen, die man mit intensiver Trainingsarbeit nutzen wird. Am kommenden Samstag feiert der NEV die offizielle Saisoneröffnung, um 19:30 Uhr trifft die 1. Mannschaft dann auf das Team von Tornado Luxemburg.

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