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Neusser EV eröffnet Saison mit Premiere

Sechs Monate ist es her, dass die Kufen-Cracks des Neusser EV (NEV) die letzten Spuren auf heimischem Eis hinterlassen haben. Mit dem souveränen Klassenerhalt in der Regionalliga West erreichten die Quirinusstädter trotz zwischenzeitlicher personeller Turbulenzen das sportliche Mindestziel und treten somit erneut in der höchsten deutschen Amateurklasse an. Nachdem sich das Gesicht der Mannschaft im vergangenen Jahr recht deutlich veränderte, hielten sich die Abgänge in der Sommerpause 2018 zumindest quantitativ in Grenzen. Am Samstag, den 22. September steht für die Löwen anlässlich der offiziellen Saisoneröffnung 2018/2019 gleich eine besondere Premiere an: Erstmals gibt mit Tornado Luxembourg ein Team aus unserem Nachbarland seine Visitenkarte im Eisstadion am Südpark ab.

Auf der Torhüterposition sorgt man sich in Neuss traditionell nicht. Die Qualitäten von Routinier Ken Passmann sind bekannt und mit Patrick Fücker (25 Jahre, zuletzt Dortmund) steht ein weiterer gut ausgebildeter Schlussmann zwischen den Pfosten. Auch für die Verteidigung gab es im Sommer Erfreuliches zu vermelden: Paul Gebel löste sein Versprechen ein und ist nach studienbedingtem Auslandsaufenthalt zum NEV zurückgekehrt und Gerrit Ackers (30, Grefrath) trug vor vier Jahren ebenso bereits das Neusser Trikot. Neu ist Andre Nelleßen (24), der in Reuschenberg allerdings schon aus Duellen gegen die Grefrather EG bestens bekannt war. Da zudem zahlreiche Leistungsträger gehalten wurden, fühlen sich die Löwen in der Defensive gut gerüstet.

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NEV unterliegt mutigen Pinguinen im Penaltyschießen

„Die Ergebnisse sind bei Testspielen zweitrangig.“ Dies sagte NEV-Coach Boris Ackermann bereits nach den Partien in Dinslaken und Troisdorf, und auch für den gestrigen Heimauftakt gegen Wiehl galt die gleiche Aussage. Dass der Trainer mit dem dritten Auftritt seiner Truppe nur teilweise zufrieden sein konnte, lag dann auch weniger am Ergebnis, als daran, dass es bei der Umsetzung des taktischen Konzepts diesmal haperte.
Da im Vergleich zum Freitagsspiel Gerrit Ackers und Stefan Kaltenborn wieder zur Verfügung standen, konnte man gegen den amtierenden Landesliga-Meister erneut drei Reihen aufbieten. Mit dem frühen Führungstreffer durch Maximilian Stein begann die Partie auch wunschgemäß, dem zwischenzeitlichen Ausgleich (Sandro Kosche, 8.) ließ der 19-Jährigeseinen zweiten Treffer folgen (13.). In der überaus fairen Begegnung (insgesamt 14 Strafminuten) mussten sich die Neusser dann aber eineinhalb Minuten in doppelter Unterzahl bewähren und schlossen diese Druckphase optimal ab – Pascal Rüwald verwertete seinen Konter mit der Pausensirene zum 3:1. Die Gäste aus Wiehl traten jedoch couragiert auf, trafen 32 Sekunden nach Wiederbeginn zum 3:2 (Simon Cremer) und ließen sich auch von einem Doppelschlag durch Francesco Lahmer und Sven Schiefner (28./29.) nicht beirren. Yannick Beste verkürzte noch in der gleichen Spielminute auf 5:3, spätestens da merkten die „Alpha Penguins“, dass an diesem Abend mehr drin war, als nur ein achtbares Resultat. „Natürlich haben wir auch ein paar Sachen ausprobiert“, relativierte der Neusser Trainer nach der Partie, kritisierte aber auch, dass sein Team offensiv zu kompliziert agierte und dem Gegner defensiv zu viele Freiräume ließ. Diese nutzten die Gäste aus dem Oberbergischen im letzten Abschnitt, erneut Beste (44.) und Samuel Nohl (48.) egalisierten die Begegnung. Zwar brachte eben dieser Nohl seine Mannschaft mit zwei Strafzeiten in der Schlussphase noch einmal in Bedrängnis, doch Zählbares sprang für die Neusser nicht mehr heraus. Wie schon bei der Partie in Dinslaken einigte man sich auf ein anschließendes Penaltyschießen, bei dem sich die Gäste für ihren engagierten Auftritt selbst belohnten. Yannick Beste und Marco Kosche waren mit ihren Versuchen erfolgreich, während auf Neusser Seite nur Francesco Lahmer traf.
Nach zwei durchaus überzeugenden Auftritten war die Niederlage gegen Wiehl ein Dämpfer zur richtigen Zeit. Bis zum Meisterschaftauftakt verbleiben noch zwei Wochen, die man mit intensiver Trainingsarbeit nutzen wird. Am kommenden Samstag feiert der NEV die offizielle Saisoneröffnung, um 19:30 Uhr trifft die 1. Mannschaft dann auf das Team von Tornado Luxemburg.

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Standesgemäßer Sieg und Strafzeitenflut

Im zweiten Vorbereitungsspiel für die kommende Regionalliga-Saison trat der NEV beim eine Klasse tiefer spielenden EHC Troisdorf an, auf den man zuletzt bei den Relegationsspielen im März getroffen war. Die gastgebenden „Dynamite“ erwischten den besseren Start und gingen verdient in Führung (Jensen, 2.). Der NEV übernahm, auch begünstigt durch Strafzeiten gegen die Gastgeber, nach fünf Minuten die Regie, hatte aber noch Schwierigkeiten, sich zwingende Chancen zu erarbeiten. Erst ein Unterzahl-Konter von Timon Busse (14.) brach den Bann und sorgte dafür, dass das Spiel mit einem verdienten Remis in die erste Pause ging. Trainer Boris Ackermann war in dieser zu Umstellungen in der Verteidigung gezwungen, nachdem Dennis Nürenberg im Anschluss an einen Bandencheck verletzt passen musste. Waren es im Auftaktdrittel insbesondere die Gastgeber, die die Strafbank hüteten, so zeigten in der Folgezeit beide Mannschaften, warum solche Duelle heutzutage„Testspiele“ genannt werden, und nicht mehr „Freundschaftsspiele“. Die Partie wurde immer ruppiger und die Schiedsrichter hatten weitaus mehr Arbeit, als ihnen lieb gewesen sein dürfte. Immerhin bekamen so beide Teams reichlich Gelegenheit, Über- und Unterzahlsituationen zu trainieren, was der NEV dazu nutzte, eine 4:2-Führung herauszuschießen. „Die Special Teams haben phasenweise schon ganz gut funktioniert, aber wir müssen noch lernen, uns von äußeren Einflüssen nicht aus unserem Konzept bringen zu lassen“, resümierte NEV-Coach Ackermann nach der Partie. Diese blieb auch im letzten Abschnitt ruppig, erst nachdem ein Faustkampf zwischen Kevin Stöhr und Timon Busse für beide Streithähne die Höchststrafe (Matchstrafe) zur Folge hatte (50.), gingen die Teams spürbar und in jeder Beziehung vom Gas. Schahab Aminikia (44.) und Kapitän Francesco Lahmer (49.) hatten da schon für klare sportliche Verhältnisse gesorgt, Jerome Baums sehenswerter Schlagschuss-Treffer war drei Minuten vor der Schlusssirene der positive Abschluss. „Wir haben vor dem eigenen Tor gut gearbeitet und nur wenige Nachschüsse zugelassen“, zeigte sich der Neusser Trainer diesbezüglich zufrieden, „dass uns Dennis Nürenberg und Timon Busse nun fehlen, ist aber bitter.“ Immerhin feierte mit Thorben Beeg ein weiterer Neuzugang seinen Einstand und deutete dabei an, dass auch er eine Verstärkung für die Mannschaft sein kann. Die Bilanz in nackten Zahlen: Troisdorf 2 Tore und 94 Strafminuten – Neuss 7 Tore und 57 Strafminuten. Am morgigen Sonntag (20:30 Uhr) startet die Eiszeit im Neusser Südpark mit einem weiteren Vorbereitungsspiel, Gegner ist dann der TuS Wiehl.

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Zwei Spiele in Bremerhaven für Junioren

Am 1 Wochenende im September hatten unsere Jungs der U20 Junioren Mannschaft ihren ersten Auftritt auf Eis. Zwei Spiele in Bremerhaven standen auf dem Zettel. Samstags morgens ging es schon früh mit dem Bus los und nach 6 Stunden Fahrt, konnte man endlich in der Jugendherberge die Zimmer beziehen. Abends stand man dann zum ersten Spiel auf dem Eis. Nach nervösem Beginn , immerhin war es das erste Spiel der neu vormierten Mannschaft, wurden die Jungs immer sicherer und gewannen das Spiel am Ende verdient mit 11:0. Nach kurzer Nacht ging es am nächsten Morgen zum zweiten Spiel aufs Eis und unser Team erspielte sich einen ungefährdeten 8:1 Sieg.
Im Anschluss an das Spiel, ging es dann wieder zurück nach Neuss, wo man am späten Nachmittag glücklich aber auch erschöpft ankam. Insgesamt war es eine gelungene Teambuilding Maßnahme und für die neuen Trainer ein erster Eindruck über die Spielstärke der Jungs unter wettkampfbedingung. Viel Erfolg für die nächsten Aufgaben und weiter so.

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Munterer Aufgalopp in der Traberstadt

Endlich wieder Eishockey! Nach sechsmonatiger Pause wurde wieder gekämpft, geschossen und gejubelt. Das erste Testspiel gegen den Ligakonkurrenten aus Dinslaken entwickelte sich zu einem offenen Kampf auf Augenhöhe, bei dem sich beide Teams nichts schenkten. Die Gastgeber waren mit dem Vorteil in das Duell gestartet, bereits zwei Partien absolviert zu haben, mussten aber auf der anderen Seite auch deutlich mehr Neuzugänge integrieren als der NEV. Bei dem wurde der angeschlagene Jamie Lindt noch geschont, darüber hinaus fehlten Thorben Beeg (berufliche Gründe) und Andre Nellessen (Auslandsaufenthalt), deren Premiere im Neusser Trikot für das kommende Wochenende geplant ist. Bereits im ersten Drittel deutete sich an, wie der NEV in der neuen Saison auftreten möchte: Kampfstark, diszipliniert und aus einer stabilen Defensive heraus spielend. Während Schahab Aminikia mit dem ersten Treffer nach fünf Minuten den Bann brach, deutete Patrick Fücker im Neusser Gehäuse an, dass man mit ihm über einen zweiten starken Torhüter – neben Ken Passmann – verfügt. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Henrik Müller beantworteten die Quirinusstädter mit einer schönen Kombination, die Pascal Rüwald zur erneuten Führung abschloss (13.).

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Wahnsinn

Unsere U17 erreicht gestern im Nachturnier in Geleen den ersten Platz und bringen somit den ersten Pokal dieser Saison mit nach Hause.

Es waren keine Spiele auf Augenhöhe. Die Trainer Sebastian Geisler und Dirk Sünder reisten mit einem sehr dezimierten Kader nach Holland. Mit nur 9 Spielern und 2 Goalies einer davon sogar U15 war der Kader mehr als klein.

Dennoch wollten sie beweisen nicht vorher kampflos aufzugeben und das ist auch mehr als gelungen.

Wir sagen Glückwunsch und weiter so

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Neusser EV begrüßt Nachwuchsteams aus ganz Deutschland

Der Neusser Eishockey Verein (NEV) „Die Löwen“ begrüßt im September Nachwuchsteams aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland im Eisstadion am Südpark. Den Auftakt mit dem ersten von insgesamt vier Heimturnieren bestreiten die Altersklassen U20 (15. September) sowie U15 (15./16.September), gefolgt von der U11 (22. September) und last but not least der U9 (23. September 2018). Zudem eröffnet die 1. Mannschaft des NEV am 22. September um 19.30 Uhr mit einem internationalen Freundschaftsspiel im heimischen Südpark gegen Tornado Luxemburg offiziell die Neusser Eishockeysaison.

Zum dritten Mal in Folge veranstaltet der Neusser EV die internationalen Pre-Season-Turniere für den Kufen-Nachwuchs, die sich in dieser Zeit einen Namen in der Eishockey-Landschaft gemacht haben und sich großer Beliebtheit erfreuen. Gut 25 Teams sind über vier Tage im Neusser Stadtteil Reuschenberg zu Gast: unter ihnen die Nachbarn Düsseldorfer EG und Kölner EC, Traditionsteams wie EHC Bayreuth und Heilbronner EC, in Freundschaft mit dem NEV verbundene Vereine wie Maddogs Mannheim und REV Bremerhaven sowie aus den Niederlanden die Tilburg Trappers.

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BALD GEHT ES WIEDER LOS

Bis zum ersten Vorbereitungsspiel am 09.09.2018 in Dinslaken dauert es nicht mehr lang. Ende August geht die Mannschaft auf das Eis und Coach Boris Ackermann konnte vorher auf dem Spielermarkt noch einmal zuschlagen. Verstärkung gibt es noch einmal für die Defensivabteilung. Vom EHC Berlin wechselt der in Düsseldorf geborene Kai Arkuszewski nach Neuss. Er ist 30 Jahre alt und 185 cm groß und bringt Erfahrung aus der Ober- und Regionalliga mit. Seine Bilanz als Verteidiger kann sich sehen lassen. Im Seniorenbereich hat er 297 Spiele absolviert und war mit 78 Toren und 100 Vorlagen erfolgreich. Kai ist ein typischer Blueliner und verfügt über einen guten Schuß. Willkommen in Neuss, Kai.

Durch diese Verpflichtung hat der Kader jetzt eine vernünftige Stärke von 22 Spielern womit ein guter Spiel- und Trainingsbetrieb möglich ist.

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Holger Schrills läuft zum Saisonstart nicht für den NEV auf

Holger Schrills, Top-Stürmer der 1. Mannschaft des Eishockeyclubs Neusser EV (NEV), steht seinem Team zum Beginn der Saison 2018/2019 nicht zur Verfügung. Den 32-Jährigen zieht es beruflich in den Osten der Republik. "Das ist ein herber Verlust für uns", so NEV-Headcoach Boris Ackermann, "nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch, weil wir mit Holger eine Führungspersönlichkeit unseres noch jungen Teams und eine Identifikationsfigur des Neusser Eishockeys verlieren." Wie lange Schrills' berufliches Engagement in der Ferne voraussichtlich andauert, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Allerdings sei sein Weggang nur befristet, wie das NEV-Urgestein betont: "Ich werde so schnell es geht zurückkehren. Bis dahin drücke ich meinen Jungs fest die Daumen und wünsche ihnen einen guten Saisonstart. Ich weiß, dass das Team auch ohne mich stark genug ist, um in der Liga zu bestehen."

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NEV stellt sich bei Mitgliederversammlung teilweise neu auf

Vier Jahre ist es nun her, dass die Vorstandscrew um Peter Hindelang den Verein in sportlich und wirtschaftlich schwierigen Zeiten übernahm. Mit viel Elan, neuen Ideen und der Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer gelang es, den NEV wieder in „ruhiges Fahrwasser“ zu führen. Fanden in dieser Zeit Führungswechsel nur auf einzelnen Positionen statt, kam es am vergangenen Mittwoch zum ersten größeren Umbruch. Mit Peter Hindelang, Oliver Gerst und Norbert Ferreira stellten sich drei Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wiederwahl. Dass es sich bei den genannten beruflichen bzw. privaten Gründen nicht um Floskeln handelt, wird dadurch deutlich, dass die beiden Erstgenannten dem Verein erfreulicherweise als Mitglied des Schiedsgericht bzw. sportlicher Leiter der 1. Mannschaft erhalten bleiben. Mit Sven Klein (45) und Ralph Nemitz (62) konnten zudem zwei vereinsinterne Nachfolger gewonnen werden. Während sich Klein als 2. Vorsitzender insbesondere um die Themen Marketing und Kommunikation kümmern wird, übernimmt der seit mehr als einem Jahrzehnt im Verein tätige Nemitz die Leitung der Geschäftsstelle und die Organisation des Spielbetriebs. Darüber hinaus rückte das „Neusser Urgestein“ Andreas Schrills vom Posten des Stellvertreters auf den des Vorsitzenden, während Thomas Schiffer weiterhin ein sorgsames Auge auf die Finanzen werfen wird. Mit einigem Zähneknirschen verkündete der Schatzmeister, dass das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Minus abgeschlossen wurde, das jedoch durch vorherige Rücklagen gedeckt werden konnte. Um die Zahlen auf der Einnahmenseite für die Zukunft zu verbessern, stimmten die Mitglieder mit großer Mehrheit für die vom Vorstand empfohlene Beitragserhöhung um durchschnittlich 20% - die erste seit acht Jahren. Zudem erhofft man sich von einer neuen Markenstrategie positive Auswirkungen auf die in Neuss durchaus schwierige Sponsorensuche.

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