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Ein gutes Drittel reichte gegen die Bären nicht

Als die Sirene zur ersten Pause ertönte, konnten die Zuschauer beider Lager zufrieden sein. Der Favorit aus Neuwied führte nach längerer Anlaufphase mit 2:1, der NEV kam im Laufe des Drittels immer besser in Fahrt. Kurz vor Drittelschluss erzielte Dmitrii Metelkov nach tollen Pässen von Max Stein und Lazar Pejcic das 1:2. In den ersten Minuten konnten sich die Löwen Hoffnungen auf den Ausgleich machen. Das dann nach 25 Minuten das 3:1 für Neuwied fiel, wirkte wie ein Genickbruch für die Heimmannschaft, die Bissigkeit ging verloren. Dabei konnte der NEV auf drei Reihen zurückgreifen, auch Neuzugang Samuel Hasenpusch griff ins Spielgeschehen ein. Patrick Fücker hütete das Neusser Tor, doch er war gegen die weiteren Treffer der Bären machtlos. Mit 1:5 aus Neusser Sicht ging es noch einmal in die Kabine. Doch das letzte Drittel brachte keine Wende, im Gegenteil: Neuwied erhöhte bis auf 9:1, ehe Max Stein der zweite Neusser Treffer gelang. Kurz vor Schluss machten die Deichstädter noch den zehnten Treffer. „Das erste Drittel stimmte mich zufrieden, die weiteren Drittel natürlich nicht. Jetzt gilt der Blick auf die letzten Spiele: die Jungs haben es verdient, das am nächsten Freitag gegen Dinslaken beim letzten Heimspiel der Saison die Hütte gut besucht ist-das ist mein Wunsch an die Neusserinnen und Neusser!“, so der Neusser Trainer nach dem Spiel.

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NEV auf der Zielgeraden

Die Hauptrunde der Regionalliga West nähert sich deren Ende. Zwei Wochenenden stehen noch auf dem Programm, ehe die besten vier Teams in die Playoffs starten sollen. Der Teilnehmerkreis steht bereits so gut wie fest, der NEV kämpft derzeit im Fernduell mit Dortmund um Platz fünf. Als nächstes stehen Partien gegen die Neuwieder Bären und die Ratinger Ice Aliens an, bei denen die Trauben hoch hängen, die Geisler-Schützlinge aber auch nicht chancenlos sind.

Bären rüsten sich für Playoffs
Zum vorletzten Heimspiel der Regionalliga-Hauptrunde begrüßt der NEV am Freitag (20 Uhr) den aktuellen Tabellendritten aus Neuwied. An das letzte Duell im Südpark denken zumindest die Neusser gerne zurück, kurz vor Weihnachten beschenkten sich die Löwen mit einem furiosen 7:4-Überraschungssieg selbst. Ihre kurzzeitige Schwächephase haben die Rheinland-Pfälzer aber längst überwunden, auch wenn das Spitzenduo aus Duisburg und Dinslaken nicht mehr eingeholt werden kann. Auf den Kontingentstellen haben sich unsere Gäste während der Saison runderneuert: Auf drei Nordamerikaner folgten im Januar der Tscheche Daniel Vlach und der Schwede Fabian Hast, die bewiesen haben, dass sie den Bären weiterhelfen können. Pünktlich zu den nahenden Playoffs, in denen man sich voraussichtlich mit den Dinslakener Kobras messen wird, sind auch Routiniers wie Stephan Fröhlich und Tobias Etzel wieder an Bord, die aus Studiumsgründen bzw. verletzungsbedingt über längeren Zeitraum gefehlt hatten. Mit Kirill Klyuyev, Dustin Schneider und nicht zuletzt Ex-NEV-Stürmer Thorben Beeg rüstete man sich zusätzlich für die entscheidende Saisonphase. Bereits vor der Saison hatten die Deichstädter das Ziel ausgegeben, die Spielzeit im Idealfall mit dem Meistertitel krönen zu wollen. Beim Duell am Freitag gilt wie gewohnt „2G+“ als Einlassvoraussetzung, Geboosterte sind davon ebenso ausgenommen wie Minderjährige, bei denen die Schultestung ausreicht.

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Der Wille brachte die Entscheidung

16 Feldspieler machten sich am Freitag auf den Weg nach Dortmund, wo der NEV auf die Eisadler traf. Diese kamen quasi in den Spielbetrieb nach einer Corona-Pause zurück und konnten nach rund zehn Minuten mit dem 1:0 das erste Erfolgserlebnis feiern.

Keine sechs Minuten später jubelte der NEV, Lazar Pejcic, der an drei der vier NEV Tore beteiligt war, erzielte bei seinem Comeback nach Krankheit das 1:1

Aus Neusser Sicht wurde es noch besser, zur Spielmitte konnte eine 3:1 Führung herausgespielt werden. Dieses Momentum machte die Cracks mit der Neusser Silhouette auf dem Trikot wohl zu sicher, eine der wichtigsten Neusser Tugend ging im weiteren Spielverlauf verloren: „Es fehlte der Wille und die Leidenschaft, das Spiel zu gewinnen. Dazu gesellten sich einige taktische Fehler in der Defensivarbeit“. Der weitere Spielverlauf bestätigt die Analyse von Coach Sebastian Geisler, denn aus der Führung wurde zum Ende des Drittels ein 3:3.

Konnte der NEV im letzten Abschnitt noch einmal zum 4:4 ausgleichen, spielten danach nur noch die Dortmunder, die Konsequent die Strafzeiten der NEV Cracks ausnutzten und das Spiel mit 7:4 für sich entschieden. „Der Sieg für Dortmund geht letztendlich auch in Ordnung, wenn nicht in dieser Höhe. Wir greifen nächste Woche wieder an. Der fünfte Platz ist weiterhin unser Ziel“. Dann muss der NEV beim Spiel gegen Neuwied am 18.2 die alten Tugenden wieder reaktivieren und zeigen, dass das Spiel gegen Dinslaken kein einmaliges Ereignis war.

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NEV will nachlegen

Nach dem Überraschungserfolg gegen den Spitzenreiter aus Dinslaken könnte die Stimmung im Neusser Südpark besser kaum sein. Am morgigen Freitag steht ein Nachholtermin in Dortmund an, bei dem die Löwen erneut punkten möchten. Da in den letzten Wochen einige Spiele ausgefallen sind, wird die Tabelle auf Quotienten-Wertung umgestellt und die Hauptrunde wie ursprünglich geplant Ende Februar beendet.

Eisadler nach zweiwöchiger Pause zurück im Spielbetrieb

Während der NEV zur Jahreswende von einer Krankheitswelle heimgesucht wurde, hat es zuletzt neben den Füchsen aus Duisburg auch die Dortmunder Eisadler erwischt. Die Partien der vergangenen beiden Wochenenden mussten abgesagt werden, nachdem wegen einiger Corona-Erkrankungen und weiteren verletzungsbedingten Ausfällen keine spielfähige Mannschaft mehr zur Verfügung stand. Seit Dienstag befinden sich die Westfalen nun wieder im Eistraining und geben am Wochenende mit Heimspielen gegen Neuss und Dinslaken ihr Comeback. Das Ziel dürfte klar sein, denn mit drei Punkten aus elf Spielen befinden sich die Bierstädter derzeit am Tabellenende. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit könnte das Team von Trainer Waldemar Banaszak den NEV jedoch in der Tabelle überholen. Ein Blick auf den Kader lässt durchaus die notwendige Qualität erkennen. Nachdem die Verantwortlichen bereits vor der Saison vier Spieler vom Oberliga-Rivalen aus Hamm nach Dortmund lotsten, verstärkte man sich im Januar zusätzlich mit deren Torhüter Marvin Nickel. Zudem haben auch die Rückkehrer Christian Gose und Matthias Potthoff in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie in der Regionalliga die Rolle der Leistungsträger spielen können. Spielbeginn im Eissportzentrum an der Strobelallee ist am Freitag um 20 Uhr, für den Einlass gilt die „2G“-Regelung.

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Neusser Perspektivteam in der Krise

schon das vierte Spiel in Folge ging bei den Dinslaken Kobras 1b am Wochenende verloren.
Am Ende hieß es 10:6 ( 4:3 / 5:0 / 1:3) für die Kobras.
Konnte unser Team im ersten Abschnitt eine 4:1 Führung des Gastgebers noch auf 4:3 verkürzen, folgte, wie schon in den Begegnungen zuvor ein desulater Mittelabschnitt, indem Dinslaken die Einladung zum Tore schießen gleich 5 mal annahm.
Mit einem 9:3 im Gepäck ging es dann in die zweite Drittelpause,wo unser Trainer scheinbar die richtigen Worte an die Mannschaft richtete , denn im letzten Abschnitt konnte unser Team den Vorsprung noch einmal verkürzen und dieses Drittel sogar mit 3:1 für sich entscheiden. Leider reichen nur zwei gute Drittel gegen einen mitkonkurrenten um die vorderen Plätze nicht aus, um ein Spiel gewinnen zu können, und so musste man sich ohne Punkte wieder auf den Heimweg machen.

Die Tore für Neuss erzielten:
Tim Dohmen (2)
Timo Cerha
Alexander Link
Moritz Walz
Maxim Rerich

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Die Löwen zogen den Kobras die Giftzähne

Der Blick auf die Tabelle versprach ein Spiel, das einen klaren Favoriten hatte. Die Betrachtung des Spielberichtbogens machte das Bild noch eindeutiger, denn die Hausherren konnten nur mit 13 Feldspielern antreten, während die Gäste aus Dinslaken mit wenigen Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen konnten.
Doch Grau ist alle Theorie und die sogenannte „Papierform“ war an diesem Abend nichts wert- von Anfang an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Wer dachte, die Neusser müssen ihrem kleinen Kader irgendwann im Spielverlauf Tribut zollen, der lag falsch.

Nach fünf Minuten war es der Kapitän persönlich, der mit dem 1:0 den Torreigen eröffnete. Dominick Thum traf auf Vorarbeit von Dmitrii Metelkov, der an diesem Abend vor Spielfreude über sich hinauswuchs.
Auch die Kobras hatten natürlich ihre Chancen, so fiel drei Minuten später der Ausgleich zwar glücklich, aber verdient. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Mal in die Kabinen. Das zweite Drittel bot ein ähnliches Bild wie das erste Drittel. Dinslaken hatte mehr Spielanteile, blieb aber vor dem Neusser Gehäuse oft harmlos. Wenn es gefährlich wurde, war Markus Endres zur Stelle. Der NEV konterte und agierte kaltschnäuzig: die erste Strafe des Spiels brachte eine Neusser Überzahl, die Max Stein zum 2:1 nutzte. Wenig später erzielte Mika Horrix das 3:1, der Südpark stand ein wenig Kopf!
Vor Ende des Drittels kamen die Kobras auf 2:3 heran, im letzten Drittel stand es ab der 44. Minute 3:3. Doch der NEV hielt weiter mit, konnte sich immer wieder aus gefährlichen Situationen vor dem eigenen Tor befreien und erzielte fünf Minuten vor Schluss das 4:3 durch Berk Karota. Volle Attacke lautete danach das Motto des Tabellenführers aus Dinslaken, zwei Minuten vor Schluss nahmen die Gäste den Keeper heraus. Das brachte in der letzten Minute das 5:3 durch den pfeilschnellen Metelkov, der damit seine gute Leistung krönte. In der Defensive zeigte vor allem Philipp Haase aus dem U 20 Nachwuchs eine starke Leistung, der baumlange Verteidiger hat sich in der Regionalliga nach wenigen Partien etabliert!

Stolz gingen die Löwen nach diesem Triumph vom Eis, stolz war auch der Trainer: „Die Jungs haben Kampf, Wille und Leidenschaft gezeigt und wurden zurecht mit einem Sieg belohnt!“ Es ist aber auch die Belohnung für die unermüdliche Arbeit von Sebastian Geisler, dessen Handschrift deutlich im Spiel der Neusser zu erkennen ist.

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