Endspurt um die besten Plätze beginnt

Noch drei Wochen lang läuft die Hauptrunde der Regionalliga West, dann folgt mit den Playoffs der fürs Eishockey typische Saisonhöhepunkt. Der NEV befindet sich aktuell in einem Dreikampf um die Plätze 5-7, mit den Eisadlern aus Dortmund trifft man am Freitag auf einen direkten Konkurrenten. Beim sonntäglichen Heimspiel gegen Neuwied ist Neuss klarer Außenseiter, kampflos ergeben möchte man sich jedoch nicht.

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Mit Scheibenglück zum Sieg

Drei Reihen konnten Geisler und Ackers im fernen Lauterbach aufbieten, Leon Brunet hütete das Neusser Tor. Das erste Drittel lieferte ein ausgeglichenes Spiel, das der NEV für sich entscheiden konnte. Kurz vor Drittelende konnte Jason Wolf im Alleingang das 1:0 erzielen. Wie am Freitag in Bergisch Gladbach konnte die Heimmannschaft ausgleichen, nach dem Ausgleich in der 22. Minute kam direkt das 2:1 der Luchse in der 24. Spielminute. Doch im Gegensatz zum Freitag blieb der NEV im Spiel, gestützt auf Leon Brunet wurde der Vorsprung durch die Luchse nicht ausgebaut. Zehn Minuten vor Schluss belohnte sich der NEV durch den Ausgleich. Verteidiger Frank Buchwald traf auf Vorlage von Dimitrii Metelkov. Mit diesem Spielstand endete die Partie nach der regulären Spielzeit. In der Verlängerung konnte kein Team den entscheidenden Schritt vollziehen, so kam es zum Penaltyschiessen.

Nikola i Varianov traf für die Neusser und sicherte dem NEV die zwei Punkte, über die sich Trainer Geisler sehr freute: „Ich bin mächtig stolz auf die Jungs. Alle haben sich richtig reingehauen. Wir standen sehr kompakt und haben und vorne viele Chancen erarbeitet. Der Sieg ist insgesamt etwas glücklich. Das war eine starke Leistung des Teams!“ Durch diese Punktausbeute in Lauterbach kletterte der NEV in der Tabelle wieder auf den fünften Rang, am kommenden Freitag steht das Duell mit dem Tabellennachbarn in Dortmund auf dem Programm.

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Der letzte Zug zum Tor fehlte

Schwungvoll begann die Mannschaft von Trainergespann Geisler/Ackers das Spiel in Bergisch Gladbach. Gerade die neuformierte erste Reihe gefiel durch schöne Kombinationen, leider waren die Abschlüsse der Neusser nicht zwingend genug oder wurden die sichere Beute des Keepers der Hausherren. Der Druck der Löwen wurde stärker, kurz vor Ende des Drittels konnte Nikolai Varianov auf Vorlage von Nemec und Metelkov zum 1:0 treffen.

Drittel Zwei gehörte zu Beginn den Real Stars, das 1:1 folgte in der 21. Minute. Nach einer Druckphase der Gastgeber entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wie aus dem Nichts traf Bergisch Gladbach in der 29. Minute erneut, Leroy Reichel im Neusser Tor war machtlos. Der junge Neusser Keeper machte eine gute Partie, mit Ruhe und Sicherheit entschärfte Reichel so manchen Angriff. Die offene Partie ging im letzten Abschnitt weiter, bei denen die Bergisch Gladbacher zu Beginn trafen. Mehrere Unterbrechungen streckten das Drittel in die Länge, zuerst ging eine Tür der Bande kaputt, dann sorgte ein großer Schreckmoment auf Neusser Seite für eine Pause. Max Stein ging in den letzten zehn Minuten zu Boden und blieb regungslos liegen. Für ihn war das Spiel nach einer folgenschweren Verletzung, die im Krankenhaus behandelt werden musste, beendet. Gute Besserung, Max!

Weshalb diese schwere Blessur keine Strafe bei den Gastgebern nach sich zog, war die eklatanteste Fehlentscheidung des insgesamt schwachen Hauptschiedsrichters. Drei Minuten vor Schluss nahm der NEV den Torhüter heraus und erspielte sich noch einige Chancen, die jedoch nicht den Weg hinter die Linie fanden. Es blieb beim enttäuschenden 1:3.

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Zwei Partien in der Fremde

Der Neusser Kompass zeigt mit Blick auf das kommende Wochenende Richtung Südosten. Bei den Auswärtsspielen in Bergisch Gladbach und Lauterbach wollen die Südpark-Cracks weitere Punkte im spannenden Rennen um Platz fünf sammeln. Mit welchem Kader Trainer Sebastian Geisler planen kann, wird sich jedoch erst kurzfristig klären.

Viel Bewegung bei den RealStars
Unser freitäglicher Gegner sorgte zuletzt überwiegend neben dem Eis für Nachrichten, was insbesondere daran lag, dass man aufgrund von Krankheiten und Verletzungen die letzten beiden Spiele absagen musste. Zur Jahreswende trennten sich die RealStars von ihren Kontingentspielern Stanley Jatczak und Nicholas Kanak, mit Brett Witala wurde postwendend ein neuer Stürmer aus Kanada verpflichtet. Auch auf der Trainerbank gibt es einen Wechsel, da Thomas Schmitz sein Amt aus beruflichen Gründen vor zwei Wochen niederlegte. Zwar ziert der letztjährige Landesliga-Meister derzeit noch das Tabellenende, jedoch liegen nur zwei Zähler zwischen dem NEV auf Platz fünf und den RealStars auf Rang sieben – und diese haben zwei bzw. drei Spiele weniger absolviert als die vor ihnen platzierten Konkurrenten aus Neuss und Dortmund. „Die bisherigen Duelle zwischen uns waren eng und spannend, ich hoffe auch diesmal auf ein glückliches Ende für uns“, erwartet NEV-Coach Sebastian Geisler am Freitag (20:15 Uhr) erneut einen harten Kampf um die Punkte. Die beiden ersten Aufeinandertreffen konnten die Neusser mit 3:2 bzw. 3:1 für sich entscheiden.

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Im letzten Drittel war der NEV neben der Spur

Eigentlich waren die Neusser Löwen nach Wiehl gereist, um diesen „Fluch“ gegen die Oberbergischen zu besiegen. Bisher gab es drei Treffen und die Punkte gingen jedes Mal an die Pengiuns.

Dieses Mal war das Spiel lange ausgeglichen, nach zwei Dritteln stand es 2:2. Zuerst gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung, die konnte Nikolai Varianov in der 19. Minute egalisieren. Dimitrii Metelkov schoss den NEV in Führung ( 25. Minute), doch Wiehl glich in der 29. Minute aus.

Das letzte Drittel begann ohne Eisaufbereitung, das hat die Neusser scheinbar aus dem Konzept gebracht. Eine frühe Überzahl nutzten die Hausherren zur Führung, die dann konsequent bis zur 50. Minute auf 5:2 ausgebaut wurde. „ An unserem Auftreten im letzten Drittel müssen wir dringend arbeiten. Hier fehlt es an Konzentration und Einstellung. Das gilt es, in den nächsten Spielen besser zu machen!“, so ein sichtlich enttäuschter Neusser Trainer nach dem Spiel. Weiter geht es für den NEV am kommenden Freitag bei den Luchsen aus Lauterbach.

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NEV will Leistungssteigerung bestätigen

Nach dem guten Start in das neue Kalenderjahr gibt es am kommenden Wochenende nur eine Gelegenheit, die positive Formkurve zu bestätigen. Beim Überraschungsteam aus Wiehl wartet jedoch eine unangenehme Aufgabe auf den NEV, der in den bisherigen drei Duellen leer ausging. Erfreulich ist, dass am Sonntag - anders als noch am vergangenen Wochenende - wieder drei komplette Reihen zur Verfügung stehen dürften.

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