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Zwei Allrounder mit Gardemaß bleiben dem NEV treu

Flexibel einsetzbare Spieler sind in allen Sportarten begehrt, da bildet Eishockey keine Ausnahme. Mit Timon Busse und Luca Hellingrath werden auch in der kommenden Saison zwei Spieler das Trikot des Neusser EV tragen, die sowohl in der Defensive, als auch im Sturm eingesetzt werden können. Während Hellingrath vor einem Jahr zum NEV wechselte, wurde Busse schon als Jugendlicher im Südpark heimisch.
Meisterschaftsdebüt mit Verspätung
In Duisburg geboren, verbrachte Luca Hellingrath den Großteil seiner Nachwuchs-Zeit in Ratingen, spielte aber auch für die Junghaie des Kölner EC und die Moskitos Essen. Auch nach seinem Wechsel in den Seniorenbereich blieb Ratingen seine Wahlheimat, ehe er in der Saison 2019/2020 für den ESV Bergisch Gladbach und die Essener Zweitvertretung auflief. Anschließend zog es Hellingrath gemeinsam mit den Hornig-Brüdern und Berk Karota nach Neuss. Während er bei seinen letzten Stationen überwiegend als Stürmer zum Einsatz kam, setzte ihn NEV-Coach Sebastian Geisler in der Vorbereitungsphase der vergangenen Spielzeit als Verteidiger ein, wo er mit seinen 1,90 Meter Körpergröße eine große Reichweite als Vorteil aufweist. Nach dem pandemiebedingten Ausfall der letztjährigen Regionalliga-Saison wird der 25-Jährige nun hoffentlich bald seine ersten Pflichtspiele im Neusser Trikot bestreiten können.


Eishockey ist im Hause Busse Familiensache
Nur drei Zentimeter kleiner als Hellingrath ist Timon Busse, der seit vielen Jahren und nicht nur diesbezüglich eine feste Größe im Neusser Kader darstellt. Bereits als 14-Jähriger zog es Busse von den Kölner Junghaien nach Neuss, mit 17 debütierte er schon bei der 1. Mannschaft. Kam der Pulheimer im Nachwuchsbereich überwiegend als Verteidiger zum Einsatz, so wusste er bei seinen Einsätzen im Regionalliga-Kader auch offensiv mit seinem Durchsetzungsvermögen zu überzeugen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Sebastian Geisler und hoffe, dass wir diesmal eine vollständige Saison absolvieren können“, wirft Busse einen Blick nach vorne. „Während der Pandemie hätte ich aus beruflichen Gründen viele Spiele verpasst, insofern war der Zeitpunkt für meine Auslandsaufenthalte gar nicht so schlecht, wenn auch nicht einkalkuliert.“ Nun ist der 23-Jährige optimistisch, seinem Team wieder auf Dauer zur Verfügung stehen zu können. Wie groß die Identifikation der Familie mit dem NEV ist, zeigt sich auch dadurch, dass sich Busses Mutter Helga seit einem Jahr sorgsam um die Finanzen des Vereins kümmert. Als Schatzmeisterin beweist sie bei ihrer Aufgabe ebenso viel Herzblut wie ihr Sohn, sobald dieser die Schlittschuhe anzieht.

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