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Die Löwen zogen den Kobras die Giftzähne

Der Blick auf die Tabelle versprach ein Spiel, das einen klaren Favoriten hatte. Die Betrachtung des Spielberichtbogens machte das Bild noch eindeutiger, denn die Hausherren konnten nur mit 13 Feldspielern antreten, während die Gäste aus Dinslaken mit wenigen Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen konnten.
Doch Grau ist alle Theorie und die sogenannte „Papierform“ war an diesem Abend nichts wert- von Anfang an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Wer dachte, die Neusser müssen ihrem kleinen Kader irgendwann im Spielverlauf Tribut zollen, der lag falsch.

Nach fünf Minuten war es der Kapitän persönlich, der mit dem 1:0 den Torreigen eröffnete. Dominick Thum traf auf Vorarbeit von Dmitrii Metelkov, der an diesem Abend vor Spielfreude über sich hinauswuchs.
Auch die Kobras hatten natürlich ihre Chancen, so fiel drei Minuten später der Ausgleich zwar glücklich, aber verdient. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Mal in die Kabinen. Das zweite Drittel bot ein ähnliches Bild wie das erste Drittel. Dinslaken hatte mehr Spielanteile, blieb aber vor dem Neusser Gehäuse oft harmlos. Wenn es gefährlich wurde, war Markus Endres zur Stelle. Der NEV konterte und agierte kaltschnäuzig: die erste Strafe des Spiels brachte eine Neusser Überzahl, die Max Stein zum 2:1 nutzte. Wenig später erzielte Mika Horrix das 3:1, der Südpark stand ein wenig Kopf!
Vor Ende des Drittels kamen die Kobras auf 2:3 heran, im letzten Drittel stand es ab der 44. Minute 3:3. Doch der NEV hielt weiter mit, konnte sich immer wieder aus gefährlichen Situationen vor dem eigenen Tor befreien und erzielte fünf Minuten vor Schluss das 4:3 durch Berk Karota. Volle Attacke lautete danach das Motto des Tabellenführers aus Dinslaken, zwei Minuten vor Schluss nahmen die Gäste den Keeper heraus. Das brachte in der letzten Minute das 5:3 durch den pfeilschnellen Metelkov, der damit seine gute Leistung krönte. In der Defensive zeigte vor allem Philipp Haase aus dem U 20 Nachwuchs eine starke Leistung, der baumlange Verteidiger hat sich in der Regionalliga nach wenigen Partien etabliert!

Stolz gingen die Löwen nach diesem Triumph vom Eis, stolz war auch der Trainer: „Die Jungs haben Kampf, Wille und Leidenschaft gezeigt und wurden zurecht mit einem Sieg belohnt!“ Es ist aber auch die Belohnung für die unermüdliche Arbeit von Sebastian Geisler, dessen Handschrift deutlich im Spiel der Neusser zu erkennen ist.

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