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Reizvolle Duelle in der Fremde

Nach einem spielfreien Wochenende wartet nun eine doppelte Herausforderung auf den NEV. Bei den Tabellennachbarn aus Dortmund und Lauterbach geht es um wichtige Punkte im eng gestaffelten Mittelfeld, darüber hinaus auf allen Seiten um Wiedergutmachung für zuletzt erlittene schmerzhafte Niederlagen. NEV-Coach Sebastian Geisler hofft noch auf einige erkrankte „Wackelkandidaten“, zudem befindet sich Berk Karota nach sechswöchiger Verletzungspause wieder im Aufbautraining.

Eisadler mit kleiner Ergebniskrise
Dass in der ausgeglichen besetzten Regionalliga jeder jeden schlagen kann, wurde von allen Seiten immer wieder betont. Diese erfreuliche Tatsache führt auch dazu, dass man schon einmal vier Spiele am Stück verlieren kann, so wie zuletzt die Eisadler aus Dortmund. Dabei zeigten die Westfalen am vergangenen Sonntag beim 0:2 gegen Spitzenreiter Ratingen eine sehr ansprechende Leistung, auch der Mitfavorit aus Neuwied machte Ende Oktober bereits leidvolle Erfahrung mit der Leistungsstärke der Ruhrgebietler und musste sich mit einem Zähler begnügen (1:2 n.V.). Nach zuletzt 122 Minuten ohne eigenen Treffer hofft Eisadler-Trainer Kevin Thau nun auf ein Wiedererstarken der Offensive und setzt sich und seinem Team sechs Punkte aus den anstehenden Duellen gegen Neuss und Bergisch Gladbach zum Ziel. Mit Neuzugang Luca Schöpf könnte ein oberligaerfahrener Stürmer (Herne) hierzu seinen Beitrag leisten, von den Verteidigern Kevin Peschke und Thomas Ehlert hat man sich hingegen getrennt. Die Partie im Eissportzentrum an der Dortmunder Strobelallee beginnt am Freitag um 20 Uhr.
Osthessen wollen Wiedergutmachung
Mit zehn Punkten aus sieben Spielen führen die Lauterbacher Luchse das breite Mittelfeld der Regionalliga West an. Der letztjährige Hessen-Meister ist auf Anhieb in der Liga angekommen, was der Einschätzung vor der Saison entsprach. Auch beim etwas überraschenden 5:1-Sieg des NEV im ersten Aufeinandertreffen zeigten die Osthessen durchaus ihre Qualitäten, verzweifelten aber am glänzend aufgelegten Leon Brunet im Neusser Gehäuse. „Bei den vielen engen Duellen entscheidet oft die Tagesform und manchmal auch ein wenig Glück“, blickt NEV-Trainer Sebastian Geisler nicht nur auf diese Partie zurück. Ein weiterer Beleg ist die schmerzhafte Lauterbacher Niederlage vom vergangenen Sonntag, als der Tabellendritte nach acht Minuten schon mit 4:1 in Bergisch Gladbach führte, letztendlich aber nur einen Zähler mit auf die Heimfahrt nehmen konnte (4:5 nach Verlängerung). Insofern sieht Luchse-Trainer Dennis Maschke gleich doppelten Grund zur Wiedergutmachung gegen den NEV am kommenden Sonntag: „Das Spiel müssen wir gewinnen, dazu gibt es keine zwei Meinungen.“ Spielbeginn in der Eissport-Arena Lauterbach ist dann um 18 Uhr.

Geisler hofft auf drei komplette Reihen
Torhüter Patrick Fücker und Verteidiger Frank Buchwald fehlten erkältungsbedingt beim Dienstagstraining, dafür kehrte Berk Karota aufs Eis zurück. Der Verteidiger hatte sich Anfang Oktober beim ersten Punktspiel verletzt, sein Team in den vergangenen Wochen aber stets bei den Spielen an der Bande unterstützt. „Für Berk kommt der Einsatz am Wochenende wahrscheinlich noch zu früh, wahrscheinlicher ist die rechtzeitige Genesung der beiden Erkrankten“, hofft Coach Sebastian Geisler auf einen schlagkräftigen Kader bei den zu erwartenden engen Duellen. Weiterhin fehlen werden die längerfristig verletzten Hornig-Brüder und Leon Offer. Wie auch seine Trainerkollegen aus Dortmund und Lauterbach möchte Geisler am Wochenende punkten: „Wir wollen um unsere Position im Mittelfeld kämpfen und uns für das schwache Spiel in Ratingen rehabilitieren.“ Mit neun Punkten liegt der NEV als Tabellenfünfter einen Zähler hinter Lauterbach und zwei Punkte vor dem Verfolger aus Dortmund (6.).

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