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Gelungene Saisoneröffnung- Duisburg der erwartet schwere Gegner

Um kurz vor 23:00 Uhr konnte am Samstag von Seiten der Verantwortlichen des NEV ein positives Fazit gezogen werden: rund 200 Zuschauer kamen zum ersten Heimauftritt und auch das Hygienekonzept hat überzeugt. Dem weiteren Saisonverlauf steht somit nichts im Weg!

Im Gegensatz zum Spiel am Freitag konnte der NEV mit fast vollständiger Mannschaft gegen Duisburg antreten, nur Holger Schrills, Thorben Beeg und Jesse Healy fehlten. Die ersteren fehlten krankheitsbedingt, Jessse Healy landet erst am 11.10. in Deutschland.

Von Beginn zeigte sich, dass die Füchse aus Duisburg nicht Umsonst zu den Favoriten der Liga zählen. Der Absteiger aus der Oberliga nahm das Heft sofort in die Hand und führte nach rund 10 Minuten mit zwei Toren. Der NEV stemmte sich gegen den Sturmlauf der Wedauer, doch die erspielten Chancen wurden zur sicheren Beute des ehemaligen Oberliga Goalies Renkewitz. Es zeigte sich schon jetzt, dass das Spiel in Dortmund seine Spuren hinterlassen hatte. Gerade in der Abwehr waren die Neusser Spieler oft den berühmten Schritt zu spät, auch gedanklich wirkten die Füchse den Neussern immer einen Schritt voraus.

Die logische Konsequenz der Nachlässigkeiten im eigenen Drittel zeigte sich im zweiten und dritten Drittel. Die Füchse warfen ihre Tormaschine an, kamen mit sehr viel Tempo in das Neusser Drittel und erzielten ein Tor nach dem anderen. Am Ende gewann der Oberligaabsteiger mit 14:2 . Die Tore für den NEV erzielten Max Stein und Matthias Hornig.
Viel enger ging es am Freitag in Dortmund zu. Obwohl der NEV nur 13 Spieler aufweisen konnte, konnten die Mannen um Coach Sebastian Geisler mit den nummerisch überlegenen Dortmunder mithalten, phasenweise sogar dem Spiel komplett den Stempel aufdrücken!
Eine solche Phase zeigte sich im zweiten Drittel beim Spielstand von 2:3 aus Sicht des NEV. Der NEV agierte druckvoll vor dem Dortmunder Tor, allein der Treffer wollte nicht fallen. Anstelle des Ausgleichs kam Dortmund zum 4:2. Ein ähnliches Szenario spielte sich im letzten Spielabschnitt ab, der NEV drängte auf den Ausgleich. Das Tor jedoch machten wiederrum die Bierstädter zum finalen Stand von 6:4
Torschützen für Neuss: Stein, Thum und zweimal Jason Popek

Nach jetzt vier absolvierten Vorbereitungsspielen zeigt sich, dass der NEV in der Liga ein Wörtchen mitreden kann. Natürlich sind andere Vereine wie Duisburg oder Essen die Favoriten, aber abgesehen von den „Big Ones“ ist der NEV in der Lage, mit den anderen Teams mitzuhalten. Das verspricht eine interessante Saison!

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