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Die dünne Personaldecke zollte ihren Tribut

 Es gibt ein Ritual vor jedem Eishockey- Spiel, gleich welcher Verein, gleich welche Mannschaft: die Einschwörung im Kreis um den Torwart. Gestern Abend erinnerte das vor dem Neusser Tor eher an einen Halbkreis, denn nur zehn Feldspieler konnte der NEV auf das Ratinger Eis schicken. Die Löwen mussten aus unterschiedlichen Gründen auf einige Leistungsträger verzichten. Die Verletzungsmisere hat zugeschlagen, darüber hinaus wollten einige Spieler die Feiertage im Kreis ihrer Familie verbringen. Ob in einer Amateur-Liga ein Spieltag an einem 2.Weihnachtsfeiertag angesetzt werden sollte, darüber sollt einmal ausführlich gesprochen werden.

Nach sechs Spielminuten eröffneten die Ratinger Hausherren den Torreigen, der weitere fünf Minuten später durch eine Gemeínschaftskombination der Sprengnöder-Brüder mit dem 1:1 beantwortet wurde. Die Aliens bauten die Führung auf 3:1 aus, Joe Menzel brachte den NEV auf 2:3 wieder heran. Zum Ende des 2.Drittels stand es 5:3, Mika Horrix erzielte das dritte Neusser Tor nach einer zwischenzeitlichen 5:2 Führung der Hausherren.

Im letzten Drittel wurde der Kräfteverschleiß auf Neusser Seiten deutlich, die Ratinger gewannen das Spiel mit 7:3. Bei Betrachtung der Schussstatistik wird ein anderes Bild deutlich, denn dort führen die Aliens hauchdünn mit 22:21. Dass das Spiel enger verlaufen ist, als das Ergebnis vermuten lässt, das sieht auch Trainer Sebastian Geisler so: „ Mit etwas Glück hätten wir das Spiel spannender gestalten können. Ich denke, wir haben gekämpft. Aufgrund der Feiertage konnten wir uns nicht so vorbereiten wie gewohnt. Von daher kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Ich wünsche der gesamten NEV- Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr!“

Diesen Wünschen schließen wir uns an und hoffen, dass wir uns alle im Jahr 2022 gesund im Südpark wiedersehen!

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