Trotz 3:7- der Spielausgang war lange offen

Hätte ein Außenstehender nach einer Beschreibung des Spielverlaufs das Ergebnis tippen sollen, er wäre niemals auf ein 3:7 gekommen, dafür war das Spiel zu lange ausgeglichen.
Den einzigen Vorwurf, den sich die Neusser Mannschaft nach dem Spiel machen muss, ist ihre Chancenauswertung. Beispielhaft sind dafür die ersten zehn Minuten des letzten Drittels, indem der NEV einen Torschutz nach dem anderen abgab. Das nächste Tor erzielten die Gäste nach rund zehn Minuten zum 6:3, wenig später folgte das 7:3.
Das Spiel begann munter, aber wenig effektiv vor den jeweiligen Toren. Nach einer fragwürdigen Entscheidung spielte Dinslaken in Überzahl, diese Chance nutzten die Routiniers zum 1:0, vier Minuten später legten sie das 2:0 nach.
Zu diesem Zeitpunkt spielte der NEV aber schon munter mit und erzielte im ersten Drittel durch Lazar Pejcic noch zwei Tore. Leistungsgerecht Unentschieden ging es in die Kabine, wiederherum ein Powerplay im zweiten Drittel bracht die erneute Führung der Kobras, die die Neusser in der 33. Minute durch den gut aufgelegten Samuel Hasenpusch ausgleichen konnten. Dinslaken ging dann im Drittel wie oben beschrieben mit zwei Toren in Führung, doch der NEV gab nicht auf und zeigte Einsatz und Willen: „Wir haben heute gezeigt, dass wir bis zum Schluss jedes Spiel ernst nehmen. Wir waren im letzten Drittel näher am Anschlusstreffer als Dinslaken am sechsten Tor. Noch ein Spiel bleibt beim Meisterschaftsfavoriten und auch den Duisburgern wollen wir es so schwer wie möglich machen!“ Diesen Worten vom Neusser Trainer wird die Mannschaft am morgigen Abend in Duisburg Taten folgen lassen.

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