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Das erste und das letzte Drittel war nicht nach dem Geschmack des NEV

In Dortmund waren es die ersten zwanzig Minuten, die die Richtung des Spiels vorgaben. Nach den schnellen Toren zu Beginn zogen die Eisadler auf 4:1 davon, ehe Metelkov kurz vor Ende das 2:4 markieren konnte. Von diesem Rückstand hat sich der NEV im ganzen Spiel nicht erholt, die beiden anderen Drittel gingen jeweils 1:1 aus, so dass ein Ende ein 6:4 Sieg für die Dortmunder zu verzeichnen war. Neben Metelkov erzielten Varianov, Tillmann und Horrix die Neusser Tore.

Anders gestaltete sich das Spiel am Sonntag in Lauterbach, bei dem Coach Geisler auf sechszehn Feldspieler zurückgreifen konnte. „Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben gut umgesetzt und dass obwohl sie dieses System noch nie vorher gespielt haben. Die Einstellung und der Kampfgeist passten“, erläuterte der Neusser Trainer nach dem Spiel. In der Tat war das Spiel lange offen und umkämpft, denn nach dem Führungstreffer durch die Luchse in der 14. Minute stand es bis zur 43. Minute 1:0. Dann fiel das 2:0, dass der NEV durch Thum schnell mit einem Anschlusstreffer beantworten konnte. Nach dem 3:1 setzte der NEV alles auf eine Karte und nahm schon drei Minuten vor Schluss den Torwart heraus. Nils Nemec erzielte das 2:3. Doch danach konnte der NEV die nummerische Feldspieler Überzahl nicht mehr nutzen. Das leere Tor wurde zur sicheren Beute, die noch auf 6:2 wegzogen. Trotz des hohen Ergebnisses zog Geisler ein versöhnliches Fazit: „So hört sich das Ergebnis deutlicher an, als das Spiel tatsächlich war. Leider gab es am Wochenende keine Punkte. Wenn die Jungs jedoch ab jetzt immer eine solche Leistung abrufen, dann wird der Erfolg wiederkommen. Daran glaube ich fest.“

Der NEV befindet sich nach diesem Wochenende auf dem sechsten Tabellenplatz, wobei das Feld ab Platz Drei sehr eng zusammenliegt. Falls am kommenden Freitag ein Erfolg gegen Wiehl gelingt, ist der Anschluss zu den jetzt drittplatzierten Luchsen aus Lauterbach wieder hergestellt. Und da in dieser Liga zumindest ab Platz 3 Jeder gegen Jeden gewinnen kann, ist noch alles möglich.

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