NEV weiterhin gut aufgestellt

Am vergangenen Montag fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Neusser EV statt. Fazit der Veranstaltung: Auch in herausfordernden Corona-Zeiten befindet sich der Verein in ruhigem Fahrwasser. Im bald endenden Geschäftsjahr wurde erneut ein Gewinn erwirtschaftet, wodurch mit der erstmaligen Installierung eines hauptamtlichen Nachwuchstrainers die Jugendarbeit noch einmal intensiviert werden kann. Für die ausscheidende Helga Busse folgt Stefan Lock in das Amt des Schatzmeisters, während die weiteren Vorstandsmitglieder bestätigt wurden.
Solides Wirtschaften ermöglicht Investition in die Zukunft
Mitgliederversammlungen des Neusser EV gehören im positiven Sinne seit vielen Jahren zu den wenig spektakulären Veranstaltungen. Dies war auch am vergangenen Montag nicht anders, als Vorstand und Mitglieder des Vereins die vergangene Spielzeit Revue passieren ließen und einen Blick in die Zukunft warfen. Nachdem der heimische Südpark nicht zur Verfügung stand, wurde die Versammlung in die Bolten Landwirtschaft nach Korschenbroich verlegt, wo die Anwesenden bei sommerlichen Temperaturen bestens versorgt wurden. Die Verantwortlichen des Eishockeyvereins hatten gute Nachrichten mitgebracht: Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten hat der Großteil der Sponsoren dem Verein die Treue gehalten, insbesondere dank des Engagements des Fanclubs „Supporters Novesia“ konnten sogar neue Partner hinzugewonnen werden. Wie in den vergangenen Jahren schließt man zum 30.6. erneut mit einem finanziellen Plus ab, das dem Verein Handlungsspielraum bei der weiteren Stärkung der Nachwuchsarbeit verschafft. Mit Nikolai Varianov wurde erstmals in der Vereinsgeschichte ein hauptamtlicher Trainer verpflichtet, der sich insbesondere um die kleinsten Kufencracks kümmern soll, aber auch die Übungsleiter der älteren Mannschaften unterstützen wird. Wie bei vielen Sportvereinen war es auch in Neuss schwer, in den letzten beiden (Corona-)Jahren neue Kinder fürs Eishockey zu begeistern, auch die diesbezüglichen Bemühungen werden noch einmal deutlich verstärkt. Mit insgesamt 14 Nachwuchstrainern verfügt der NEV quantitativ, aber auch qualitativ über die personellen Kapazitäten, die anerkannt gute Jugendarbeit weiter voranzutreiben.
Wahlen mit einstimmigen Ergebnissen
Nach zwei Jahren standen diesmal auch wieder Wahlen an, auch darauf bezogen verlief die Veranstaltung erfreulich unaufgeregt. Alle Kandidaten wurden einstimmig in Ihrem Amt bestätigt oder neu gewählt. Während Udo Tursas (1. Vorsitzender) und Adrian Novacic (2. Vorsitzender) in ihre zweite Amtszeit gehen, wurde Stefan Lock zum neuen Schatzmeister gewählt – ebenfalls für zwei Jahre. Der 56-Jährige leitet das Referat Beteiligungsmanagement bei der Stadt Neuss und engagiert sich als Nachwuchsvater nun auch in verantwortlicher Position beim NEV. Für ihre hervorragende Arbeit mit viel Applaus verabschiedet wurde Schatzmeisterin Helga Busse, die einen kerngesunden Verein an ihren Nachfolger übergibt und versprach, den NEV auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Ebenso viel Beifall erhielt Wolfgang Geisler, der nach vielen Jahren der erfolgreichen Vereinsarbeit – zuletzt als Nachwuchsobmann – den Staffelstab an Jüngere weitergeben wollte. Ihm folgt mit Dennis Reimer ein weiterer Nachwuchsvater aus den Vereinsreihen, der gemeinsam mit Daniel Feiter auch das Amt der Kassenprüfer übernimmt. Bereits vor deren Wahl hatten die Vorgänger Stefan Kapper (Leiter der Sparkassen-Filiale Neuss-Reuschenberg) und Jens Peters ihre Empfehlung zur Entlastung des Vorstands gegeben, der die Mitglieder ebenfalls einstimmig folgten.

Blick nach vorne und Werben um tatkräftige Unterstützung
„Wir müssen die Arbeit auf mehr Schultern verteilen, das gilt insbesondere für die Organisation des Nachwuchs-Spielbetriebs sowie von Aktionen und Veranstaltungen“, betonte Adrian Novacic, der sich – ebenso wie Tursas – ausdrücklich für das große Engagement der aktuellen Helfer bedankte, aber auch ausdrücklich um mehr helfende Hände warb. Auch für die 1. Mannschaft werden Zeitnehmer und ein neuer Hallensprecher gesucht. Apropos 1. Mannschaft: Das „First Team“ des Vereins wird auch weiterhin in der Regionalliga antreten, der höchsten Spielklasse auf Landesverbandsebene. Teilnehmerfeld und Modus befinden sich noch in der finalen Abstimmung mit den zuständigen Verbänden, Anfang Juli wird mit „Grünem Licht“ gerechnet. Ebenso geht Udo Tursas, der 1. Vorsitzende des NEV davon aus, dass auch in sämtlichen Nachwuchs-Altersklassen Teams zum Spielbetrieb gemeldet werden können, gegebenenfalls auch in Form von Spielgemeinschaften mit umliegenden Vereinen.
Da die Südpark-Eissporthalle derzeit noch für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen reserviert ist, steht noch nicht fest, an welchem genauen Datum die neue Eiszeit beginnen kann – voraussichtlich wird dies aber erneut im September der Fall sein.
Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden endete eine harmonische Mitgliederversammlung mit der Gewissheit, dass der Verein optimistisch die kommenden Aufgaben in Angriff nehmen kann.

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Der NEV bedankt sich bei der Sparkasse Neuss

Unser Verein erhielt zuletzt erfreuliche Post von der Sparkasse Neuss. Im Rahmen der SparkassenLotterie „PS-Sparen“ fördert diese gemeinnützige Projekte und Vereine, wovon unter anderem der Neusser Eishockey-Nachwuchs profitiert.
„Mit der Zuwendung der Sparkasse Neuss können wir den Spielbetrieb unserer Nachwuchs-Teams finanziell unterstützen, beispielsweise bei Busfahrten zu Auswärtsspielen“, freut sich der 2. Vorsitzende des NEV, Adrian Novacic, über das wertvolle Engagement.
Lose für das „PS-Sparen“ sind in den Sparkassen-Filialen oder online erhältlich, neben dem Spareffekt haben diese auch den Vorteil der Teilnahme an einer attraktiven Lotterie mit Gewinnen zwischen 2,50 Euro und 250.000 Euro. Ein Los kostet 5 Euro, wovon 4 Euro in eine WunschGeldanlage investiert werden, der Rest fließt in die Lotterie und kommt neben den monatlichen Gewinnern auch regionalen Vereinen, Initiativen und Institutionen zugute.


Weitere Informationen unter:
https://www.sparkasse-neuss.de/de/home/privatkunden/sparen-und-anlegen/ps-lotterie-sparen.html

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NEV geht neue Wege

Die Nachwuchsarbeit in Neuss genießt seit langer Zeit einen guten Ruf und spiegelt sich auch in der 1. Mannschaft wider, die traditionell auch auf eigene Talente setzt. Damit das weiterhin so bleibt, investiert der Verein zusätzlich in die Nachwuchsförderung und setzt erstmals auf einen hauptamtlichen Nachwuchstrainer. Mit Nikolai Varianov wurde hierfür ein „alter Bekannter“ verpflichtet, der nicht nur selber eine sehr gute Ausbildung durchlief, sondern auch jede Menge Erfahrung mitbringt.

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NEV kooperiert mit den Füchsen aus Duisburg

Im Nachwuchsbereich arbeitet der Neusser EV bereits seit vielen Jahren mit umliegenden Vereinen zusammen, bei der 1. Mannschaft seit einem Jahr mit der Düsseldorfer EG. Zukünftig gibt es eine weitere Kooperation mit einem Nachbarverein: Oberligist Füchse Duisburg und der NEV haben eine umfangreiche Partnerschaft vereinbart, von der beide Seiten profitieren sollen. Junge Talente bekommen in Neuss die Chance, sich weiterzuentwickeln und für das Profieishockey zu empfehlen.

Win-win-Situation für Vereine und Spieler
Erste Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit wurden schon während der Saison geführt, denn trotz unterschiedlicher sportlicher Ziele gibt es auch gemeinsame Interessen. Zum einen war klar, dass nach dem realisierten Aufstieg der Füchse nicht alle Spieler den Weg in die Oberliga mitgehen würden – insbesondere diejenigen, die hauptsächlich einem „normalen“ Beruf nachgehen. Auch gibt es junge Talente, die mittelfristig für die Oberliga in Frage kommen, bei denen Spielpraxis für die weitere Entwicklung aber von entscheidender Bedeutung ist. „Als Amateur- und Ausbildungsverein arbeiten wir gerne mit berufstätigen Spielern, fördern aber auch Talente, die das Ziel verfolgen, professionell Eishockey zu spielen“, beschreibt NEV-Vorsitzender Udo Tursas, warum sich beide Standorte perfekt ergänzen können. Folgerichtig wechseln mit Verteidiger Lukas Siebenmorgen und Stürmer Finn Mariaux zwei 20-jährige Ex-Neusser zurück an ihre alte Wirkungsstätte, die mit einer Förderlizenz der Füchse ausgestattet werden und so auch in der Oberliga spielberechtigt sind. Darüber hinaus bekommen auch die weiteren Duisburger Youngster Leon Brunet (19), Tom Orth (19), Tim Schröder (20), Jason Wolf (20, ebenfalls früherer Neusser), Brooklyn Beckers (17) und Marino Brlic (18) die Möglichkeit, sich in der Regionalliga-Mannschaft des NEV weiterzuentwickeln.

Eine Chance für die Jugend
„Wir möchten den Abstand zu den Top-Teams der Regionalliga verringern, dabei können uns die Neuzugänge sicherlich helfen“, freut sich Tursas über die willkommene Verstärkung. „Nachdem unsere Regionalliga-Mannschaft in der vergangenen Saison häufig nur mit zwei Reihen antreten konnte, haben wir uns die Vergrößerung des Kaders zum Ziel gesetzt, die nun realisiert werden kann.“ Daher sei die Zusammenarbeit keinesfalls als Absage an bisherige Spieler der 1. Mannschaft oder Talente aus dem eigenen Nachwuchs zu verstehen. „Im Gegenteil, unsere Arbeit als Ausbildungsverein endet nicht in der Regionalliga, durch die Kooperation mit Duisburg gibt es eine konkrete Perspektive im Profieishockey - das gilt für die Duisburger Spieler genauso wie für unsere eigenen Talente.“ Darüber hinaus hofft Tursas auf eine Sogwirkung der Partnerschaft: „Natürlich hoffen wir, dass wir dadurch für junge Spieler aus der Umgebung noch interessanter werden, da wir diesen die Chance bieten können, sich mit guten Leistungen für noch höhere Aufgaben zu empfehlen.“

Investition in den eigenen Nachwuchs
Während die Kooperation mit den Wedau-Städtern hauptsächlich die 1. Mannschaft des NEV betrifft, werden auch im Nachwuchsbereich Anstrengungen unternommen, den Verein weiter voranzubringen. So soll nicht nur die Gewinnung neuer Kinder für die jüngeren Altersklassen im Fokus stehen, sondern auch die weitere Verbesserung der Ausbildungsqualität. „Abgesehen von den vier westdeutschen DEL-Standorten, die aus strukturellen und finanziellen Gründen ganz andere Möglichkeiten besitzen, sind wir bereits jetzt in NRW eine sehr gute Adresse“, betont Tursas, dass der NEV bezüglich der Nachwuchsarbeit bisher schon gut aufgestellt war. Da man sich damit jedoch nicht begnügen wolle, sei auch hier zeitnah mit Neuigkeiten zu rechnen.



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Groß und Klein gemeinsam auf dem Eis

Mit einem vereinsinternen Spaß-Turnier beendete der NEV am Freitag die Saison 2021/2022. Gemischte Teams aller Altersklassen traten gegeneinander an, rund 100 Teilnehmer tummelten sich auf dem Eis im Neusser Südpark, aufgeteilt in zehn Mannschaften. Von den „Mini-Löwen“ bis hin zu den „etwas“ älteren Hobbyspielern hatten alle Eishockey-Cracks sichtlich Spaß an der gelungenen Veranstaltung. Vielen Dank an die fleißigen Helfer, die sich fürsorglich um die Organisation und das leibliche Wohl aller Anwesenden gekümmert haben!

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NEV passt Hygienekonzept an

Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens haben die Verantwortlichen des Neusser EV das Hygienekonzept des Vereins überarbeitet. Ab sofort gilt für volljährige Zuschauer im Südpark „2G+“ als Einlassregel, hierfür ist neben dem Impfnachweis ein offizieller Test einer anerkannten Stelle vorzulegen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
Von der Regelung ausgenommen sind Personen mit Booster-Impfung sowie Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren. Bei Schülern ab 16 Jahren ist die Schultestung ausreichend. „Das Hygienekonzept für unsere Heimspiele hat sich in den vergangenen Monaten als sehr erfolgreich erwiesen“, blickt Adrian Novacic, der 2. Vorsitzende des NEV zurück, „dennoch müssen auch wir der dynamischen Entwicklung Rechnung tragen, um weiterhin den größtmöglichen Schutz für alle Anwesenden zu gewährleisten.“
Kurzentsc hlossene können sich auch in der Eissporthalle testen lassen, das Corona-Bürgertestzentrum befindet sich links neben dem Südeingang („Schlittschuhläufer- Eingang“), hat allerdings freitags und sonntags nur von 10-17 Uhr geöffnet. Jeweils bis 20 Uhr ist der kostenlose Schnelltest zum Beispiel auf dem Reuschenberger Kirmesplatz möglich, der sich 1,6 Kilometer von der Eissporthalle entfernt befindet (Drive-In easytest, Finkenstraße 501).
Unverändert gilt im Südpark auf allen Plätzen und Wegen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP1 oder FFP2).

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