1. Mannschaft

NEV auf der Zielgeraden

Die Hauptrunde der Regionalliga West nähert sich deren Ende. Zwei Wochenenden stehen noch auf dem Programm, ehe die besten vier Teams in die Playoffs starten sollen. Der Teilnehmerkreis steht bereits so gut wie fest, der NEV kämpft derzeit im Fernduell mit Dortmund um Platz fünf. Als nächstes stehen Partien gegen die Neuwieder Bären und die Ratinger Ice Aliens an, bei denen die Trauben hoch hängen, die Geisler-Schützlinge aber auch nicht chancenlos sind.

Bären rüsten sich für Playoffs
Zum vorletzten Heimspiel der Regionalliga-Hauptrunde begrüßt der NEV am Freitag (20 Uhr) den aktuellen Tabellendritten aus Neuwied. An das letzte Duell im Südpark denken zumindest die Neusser gerne zurück, kurz vor Weihnachten beschenkten sich die Löwen mit einem furiosen 7:4-Überraschungssieg selbst. Ihre kurzzeitige Schwächephase haben die Rheinland-Pfälzer aber längst überwunden, auch wenn das Spitzenduo aus Duisburg und Dinslaken nicht mehr eingeholt werden kann. Auf den Kontingentstellen haben sich unsere Gäste während der Saison runderneuert: Auf drei Nordamerikaner folgten im Januar der Tscheche Daniel Vlach und der Schwede Fabian Hast, die bewiesen haben, dass sie den Bären weiterhelfen können. Pünktlich zu den nahenden Playoffs, in denen man sich voraussichtlich mit den Dinslakener Kobras messen wird, sind auch Routiniers wie Stephan Fröhlich und Tobias Etzel wieder an Bord, die aus Studiumsgründen bzw. verletzungsbedingt über längeren Zeitraum gefehlt hatten. Mit Kirill Klyuyev, Dustin Schneider und nicht zuletzt Ex-NEV-Stürmer Thorben Beeg rüstete man sich zusätzlich für die entscheidende Saisonphase. Bereits vor der Saison hatten die Deichstädter das Ziel ausgegeben, die Spielzeit im Idealfall mit dem Meistertitel krönen zu wollen. Beim Duell am Freitag gilt wie gewohnt „2G+“ als Einlassvoraussetzung, Geboosterte sind davon ebenso ausgenommen wie Minderjährige, bei denen die Schultestung ausreicht.

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Der Wille brachte die Entscheidung

16 Feldspieler machten sich am Freitag auf den Weg nach Dortmund, wo der NEV auf die Eisadler traf. Diese kamen quasi in den Spielbetrieb nach einer Corona-Pause zurück und konnten nach rund zehn Minuten mit dem 1:0 das erste Erfolgserlebnis feiern.

Keine sechs Minuten später jubelte der NEV, Lazar Pejcic, der an drei der vier NEV Tore beteiligt war, erzielte bei seinem Comeback nach Krankheit das 1:1

Aus Neusser Sicht wurde es noch besser, zur Spielmitte konnte eine 3:1 Führung herausgespielt werden. Dieses Momentum machte die Cracks mit der Neusser Silhouette auf dem Trikot wohl zu sicher, eine der wichtigsten Neusser Tugend ging im weiteren Spielverlauf verloren: „Es fehlte der Wille und die Leidenschaft, das Spiel zu gewinnen. Dazu gesellten sich einige taktische Fehler in der Defensivarbeit“. Der weitere Spielverlauf bestätigt die Analyse von Coach Sebastian Geisler, denn aus der Führung wurde zum Ende des Drittels ein 3:3.

Konnte der NEV im letzten Abschnitt noch einmal zum 4:4 ausgleichen, spielten danach nur noch die Dortmunder, die Konsequent die Strafzeiten der NEV Cracks ausnutzten und das Spiel mit 7:4 für sich entschieden. „Der Sieg für Dortmund geht letztendlich auch in Ordnung, wenn nicht in dieser Höhe. Wir greifen nächste Woche wieder an. Der fünfte Platz ist weiterhin unser Ziel“. Dann muss der NEV beim Spiel gegen Neuwied am 18.2 die alten Tugenden wieder reaktivieren und zeigen, dass das Spiel gegen Dinslaken kein einmaliges Ereignis war.

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NEV will nachlegen

Nach dem Überraschungserfolg gegen den Spitzenreiter aus Dinslaken könnte die Stimmung im Neusser Südpark besser kaum sein. Am morgigen Freitag steht ein Nachholtermin in Dortmund an, bei dem die Löwen erneut punkten möchten. Da in den letzten Wochen einige Spiele ausgefallen sind, wird die Tabelle auf Quotienten-Wertung umgestellt und die Hauptrunde wie ursprünglich geplant Ende Februar beendet.

Eisadler nach zweiwöchiger Pause zurück im Spielbetrieb

Während der NEV zur Jahreswende von einer Krankheitswelle heimgesucht wurde, hat es zuletzt neben den Füchsen aus Duisburg auch die Dortmunder Eisadler erwischt. Die Partien der vergangenen beiden Wochenenden mussten abgesagt werden, nachdem wegen einiger Corona-Erkrankungen und weiteren verletzungsbedingten Ausfällen keine spielfähige Mannschaft mehr zur Verfügung stand. Seit Dienstag befinden sich die Westfalen nun wieder im Eistraining und geben am Wochenende mit Heimspielen gegen Neuss und Dinslaken ihr Comeback. Das Ziel dürfte klar sein, denn mit drei Punkten aus elf Spielen befinden sich die Bierstädter derzeit am Tabellenende. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit könnte das Team von Trainer Waldemar Banaszak den NEV jedoch in der Tabelle überholen. Ein Blick auf den Kader lässt durchaus die notwendige Qualität erkennen. Nachdem die Verantwortlichen bereits vor der Saison vier Spieler vom Oberliga-Rivalen aus Hamm nach Dortmund lotsten, verstärkte man sich im Januar zusätzlich mit deren Torhüter Marvin Nickel. Zudem haben auch die Rückkehrer Christian Gose und Matthias Potthoff in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie in der Regionalliga die Rolle der Leistungsträger spielen können. Spielbeginn im Eissportzentrum an der Strobelallee ist am Freitag um 20 Uhr, für den Einlass gilt die „2G“-Regelung.

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Die Löwen zogen den Kobras die Giftzähne

Der Blick auf die Tabelle versprach ein Spiel, das einen klaren Favoriten hatte. Die Betrachtung des Spielberichtbogens machte das Bild noch eindeutiger, denn die Hausherren konnten nur mit 13 Feldspielern antreten, während die Gäste aus Dinslaken mit wenigen Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen konnten.
Doch Grau ist alle Theorie und die sogenannte „Papierform“ war an diesem Abend nichts wert- von Anfang an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Wer dachte, die Neusser müssen ihrem kleinen Kader irgendwann im Spielverlauf Tribut zollen, der lag falsch.

Nach fünf Minuten war es der Kapitän persönlich, der mit dem 1:0 den Torreigen eröffnete. Dominick Thum traf auf Vorarbeit von Dmitrii Metelkov, der an diesem Abend vor Spielfreude über sich hinauswuchs.
Auch die Kobras hatten natürlich ihre Chancen, so fiel drei Minuten später der Ausgleich zwar glücklich, aber verdient. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Mal in die Kabinen. Das zweite Drittel bot ein ähnliches Bild wie das erste Drittel. Dinslaken hatte mehr Spielanteile, blieb aber vor dem Neusser Gehäuse oft harmlos. Wenn es gefährlich wurde, war Markus Endres zur Stelle. Der NEV konterte und agierte kaltschnäuzig: die erste Strafe des Spiels brachte eine Neusser Überzahl, die Max Stein zum 2:1 nutzte. Wenig später erzielte Mika Horrix das 3:1, der Südpark stand ein wenig Kopf!
Vor Ende des Drittels kamen die Kobras auf 2:3 heran, im letzten Drittel stand es ab der 44. Minute 3:3. Doch der NEV hielt weiter mit, konnte sich immer wieder aus gefährlichen Situationen vor dem eigenen Tor befreien und erzielte fünf Minuten vor Schluss das 4:3 durch Berk Karota. Volle Attacke lautete danach das Motto des Tabellenführers aus Dinslaken, zwei Minuten vor Schluss nahmen die Gäste den Keeper heraus. Das brachte in der letzten Minute das 5:3 durch den pfeilschnellen Metelkov, der damit seine gute Leistung krönte. In der Defensive zeigte vor allem Philipp Haase aus dem U 20 Nachwuchs eine starke Leistung, der baumlange Verteidiger hat sich in der Regionalliga nach wenigen Partien etabliert!

Stolz gingen die Löwen nach diesem Triumph vom Eis, stolz war auch der Trainer: „Die Jungs haben Kampf, Wille und Leidenschaft gezeigt und wurden zurecht mit einem Sieg belohnt!“ Es ist aber auch die Belohnung für die unermüdliche Arbeit von Sebastian Geisler, dessen Handschrift deutlich im Spiel der Neusser zu erkennen ist.

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Kurzfristige Spielplanänderung

Die dynamische Entwicklung in Sachen Corona-Pandemie stellt auch die Eishockey- Regionalligisten vor Herausforderungen.  Aufgrund der anhaltenden Krankheitswelle muss der Neusser Wochenendgegner aus Dortmund seine Rückkehr in den Spielbetrieb verschieben. Auf der anderen Seite bot sich den Dinslakener Kobras und den Neuwieder Bären kurzfristig die Möglichkeit, am Freitag ein Nachholspiel auszutragen. Statt wie ursprünglich geplant am Freitag treten die Dinslakener somit erst am kommenden Sonntag um 20 Uhr im Neusser Südpark an. Am Freitag sind die Schützlinge von Trainer Sebastian Geisler hingegen nun spielfrei. "Die aktuelle Situation erfordert ein hohes Maß an Flexibilität sowie Improvisationstalent", fasst NEV-Vorsitzender Udo Tursas zusammen. Verband und Vereine befinden sich im regelmäßigen und konstruktiven Austausch, um den Spielbetrieb so geordnet wie möglich und mit der Priorität auf die Gesundheit aller Anwesenden fortzuführen.

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Eine doppelte Portion Eishockey, bitte!

Gleich zwei Heimspiele stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm. Während der Freitags-Gegner aus Dinslaken derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmt, musste unser sonntäglicher Kontrahent aus Dortmund seine letzten beiden Spiele krankheitsbedingt absagen. Beim NEV hofft man nun auf ein packendes Duell um Platz fünf, mit Samuel Hasenpusch freut man sich zudem über einen weiteren Rückkehrer.

Kobras bieten Spitzenreiter die Stirn
Für die Dinslakener Kobras läuft derzeit alles nach Plan. Das Team von Trainer Milan Vanek liegt mit nur einem Punkt Abstand auf den EV Duisburg auf Platz zwei, vom Drittplatzieren Neuwied trennen die Giftschlangen hingegen schon 13 Zähler. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist das tschechische Sturmduo Marek Malinsky/Martin Beneš, das die Scorerwertung der Regionalliga NRW anführt und großen Anteil daran hatte, dass man selbst den großen Favoriten aus Duisburg zweimal bezwingen konnte. Lohn der Mühen ist das vorzeitige Erreichen der Playoffs, für die der Kader zuletzt weiter verstärkt wurde. Mit Luca Hellingrath wechselte ein NEV-Stürmer ins Ruhrgebiet, darüber hinaus angelte man sich Hamms Routinier Igor Furda (45, Hamm/Oberliga), der einst mit dem jetzigen Kobras-Trainer Vanek als Sturmpartner die Tornetzte der Regionalliga strapazierte. Weitere Neuzugänge wurden für die laufende Woche angekündigt. Mit 6:0 und 4:1 entschieden unsere Gäste ihre Heimspiele gegen den NEV für sich, am kommenden Freitag (20 Uhr) steht nun das erste Kräftemessen im Südpark auf dem Programm.

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