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Nach dem Ende der Meldefrist steht die Ligenstruktur im nordrhein-westfälischen Eishockey nun fest. Aufgrund des sportlichen Klassenerhalts geht die 1. Mannschaft des NEV weiterhin in der Regionalliga West an den Start, während das Perspektivteam des Vereins unverändert in der Bezirksliga antritt. Nach drei Jahren in der Regionalliga Ost kehren die Lauterbacher Luchse in die West-Staffel zurück, der amtierende Meister aus Essen erhielt hingegen keine Zulassung.

Regionalliga-Teilnahme große Herausforderung

 Nachdem der NEV die vergangene Regionalliga-Saison als Tabellenletzter abgeschlossen hatte, wurde auf Neusser Seite die Entwicklung bezüglich der Ligeneinteilung aufmerksam verfolgt. Dass die Schere bezüglich der wirtschaftlichen Möglichkeiten in Regionalliga West in den vergangenen Jahren immer weiter auseinander ging, kommentiert der 1. Vorsitzende des NEV, Willy Plath, kritisch: „Grundsätzlich freut es uns sehr, dass wir mit unserer 1. Mannschaft in der höchsten Spielklasse auf Landesverbandsebene vertreten sind. Die Liga hat sich in den letzten Jahren aber deutlich verändert, auch durch die Aufnahme von Mannschaften aus anderen Ligen und Bundesländern, sowie durch die Erhöhung der Kontingentstellen. Für einen reinen Amateurverein wie uns ist es eine enorme Herausforderung, in einer solchen Liga sportlich mitzuhalten. Umso dankbarer sind wir unseren Fans, Partnern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern für ihre wertvolle Unterstützung.“ Das Ziel sei, im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten eine schlagkräftigere Mannschaft zusammenzustellen. „Wir werden weiterhin kein finanzielles Risiko eingehen, um den Gesamtverein nicht zu gefährden“, ergänzt Plath. Stattdessen sei man bemüht, sich personell breiter aufzustellen, um die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Dank soliden Wirtschaftens blickt der NEV auf eine dreißigjährige Geschichte zurück und ist damit einer der ältesten Eishockeyvereine Nordrhein-Westfalens.

 NEV gute Adresse für ehrgeizige Talente

 Auch Cheftrainer Sebastian Geisler sieht die Ligeneinteilung innerhalb des Landesverbands NRW aus zwei Blickwinkeln: „Die Regionalliga ist aufgrund des namhaften Teilnehmerfelds und des immer weiter steigenden sportlichen Niveaus ohne Frage sehr attraktiv. Für einen Ausbildungsverein wie uns wird die Luft dadurch aber immer dünner. Es bleibt dennoch unser Ziel, jungen Spielern aus dem Umland, aber auch unseren eigenen Talenten den Sprung in den Seniorenbereich zu ermöglichen. Hierfür bieten wir sehr gute Möglichkeiten, in Kombination mit unserer zweiten Mannschaft, die auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielt.“

 Regionalliga startet mit elf Teams

 Die Regionalliga West erhält in der kommenden Saison mit dem ost-hessischen Team EC Lauterbach weiteren Zuwachs. Die „Luchse“ nahmen in der Vergangenheit bereits am Spielbetrieb in Nordrhein-Westfalen teil, wechselten vor drei Jahren aber in die Ost-Staffel, nachdem sich die NRW-Regionalligisten mehrheitlich gegen Teilnehmer aus anderen Bundesländern ausgesprochen hatten. Nun kehrt das Team aus dem Vogelsberg-Kreis in den Westen der Republik zurück. Den Eagles Essen-West wurde hingegen die Zulassung verweigert, weil sie laut offizieller Mitteilung des Eishockeyverbands NRW nicht die Voraussetzungen erfüllten.

 Die weiteren Gegner des NEV sind unverändert die Ratinger Ice Aliens, die Eisadler Dortmund, die EG Diez-Limburg, die RealStars aus Bergisch Gladbach, die Dinslakener Kobras, die Grizzlys aus Bergkamen, der TuS Wiehl, die Grefrather EG und der GSC Moers.

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