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Bereits am morgigen Donnerstag (20 Uhr) bestreitet der NEV in Moers sein letztes Spiel der Relegationsrunde zur Regionalliga West. Nach zwei hauchdünnen Niederlagen gegen Grefrath ist ein Neusser Sieg Pflicht, um die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt zu wahren.

Sieg oder Playdowns
Während der Phoenix aus Grefrath mit sechs Punkten die Relegationsrunde anführt, weisen Moers und Neuss jeweils drei Zähler auf der Habenseite auf. Für den NEV ist somit klar, dass man mindestens zwei Zähler aus der Partie gegen die Black Tigers benötigt, um diese vorerst auf Abstand zu halten. Da Moers jedoch auch im letzten Spiel gegen Grefrath noch punkten kann, hätte der NEV nur bei einem Sieg mit voller Punktzahl den vorzeitigen Klassenerhalt sicher.

Black Tigers zeigen Moral
Nachdem die Black Tigers aus Moers beide Hauptrundenspiele gegen den NEV für sich entscheiden konnten, überraschte die 1:10-Niederlage zu Beginn der Relegationsrunde sehr. Die Grafschafter fingen sich jedoch und fanden mit einem 4:2-Sieg in Grefrath zurück in die Erfolgsspur, wobei die Partie nachträglich sogar mit 5:0 zugunsten der Moerser gewertet wurde. Da der Tabellenletzte der Relegationsrunde in die Playdowns gegen den besten Landesligisten muss, benötigen auch die Black Tigers weitere Erfolge aus ihren letzten beiden Spielen, um den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.
Das von den Ex-Profis Patrick Klein und Marc Schaub angeführte Team wird zudem heiß darauf sein, sich für die bittere Hinspielniederlage zu revanchieren. Dementsprechend ist der „rote Teppich“ für ein weiteres spannendes Niederrhein-Derby ausgerollt.

Späte Tore schocken NEV
Nach der zweiten hauchdünnen Niederlage gegen Grefrath innerhalb einer Woche war nicht nur Chefcoach Sebastian Geisler gefrustet: „Es waren zwei intensive Spiele, in denen wir jeweils gut angefangen haben, im weiteren Verlauf aber zu viele Fehler gemacht haben.“ Während man in Neuss eine Minute vor dem Ende den entscheidenden Treffer kassierte, setzte es an der Niers sogar erst zwei Sekunden vor der Schlusssirene den K.O.-Treffer.

Drei Punkte für die Vorentscheidung
Co-Trainer Carsten Ackers, der am Donnerstag Sebastian Geisler an der Bande vertreten wird, hat eine klare Vorstellung über die Zielsetzung: „Wir möchten unser Schicksal selber in der Hand haben und nicht auf andere angewiesen sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir drei Punkte holen.“ Aufgrund des im Vergleich zu Moers und Grefrath besseren Torverhältnisses hätte man in diesem Fall zumindest den zweiten Platz sicher und könnte den Gang in die Playdowns vermeiden. Während Ackers in Moers aus beruflichen Gründen auf Felix Wuschech verzichten muss, steht Mitchel Herder wieder zur Verfügung, der in den letzten Spielen aus gleichem Grund gefehlt hatte.

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