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Nach dem gelungenen Auftakt in die Relegationsrunde steht für den Neusser EV am kommenden Sonntag (20 Uhr) das nächste und vorerst letzte Heimspiel auf dem Programm. 

Gegen die Grefrather EG möchte man einen weiteren Sieg einfahren und damit die Grundlage für den sportlichen Klassenerhalt legen. Anders als noch gegen Moers stehen voraussichtlich drei komplette Reihen zur Verfügung.

Phoenix-Coach nimmt Platz eins ins Visier

In der Hauptrunde der Regionalliga NRW hatten unsere Gäste aus Grefrath mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie der NEV. Gegen Mannschaften, die über nicht vergleichbare finanzielle Rahmenbedingungen verfügen, stand man auf verlorenem Posten. Dennoch blieb man lange Zeit im Rennen um Platz acht, das letztendlich die Wiehl Penguins für sich entschieden. Bereits zur Jahreswende hatte es einen größeren personellen Umbruch bei der GEG gegeben, die mit dem Fokus auf die eigenen Werte einen versöhnlichen Saisonabschluss erreichen möchten - eine weitere Parallele zum NEV. Phoenix-Trainer Christian Tebbe setzt seinem Team ein klares Ziel: „Wir wollen die Relegationsrunde dominieren und gewinnen.“ Die beiden Begegnungen der Hauptrunde konnte der jeweilige Gastgeber für sich entscheiden, Grefrath mit 5:1, Neuss revanchierte sich mit 5:2. Nun werden die Karten neu gemischt, und da in der Relegationsrunde erst eine Partie absolviert wurde, ist noch alles möglich. Bis zum Saisonende verzichten müssen die Grefrather auf Neuzugang Lester Brown, der im Duell gegen Neuss eine Matchstrafe erhielt, darüber hinaus aber auch verletzt ausfällt.

Geisler will Rückenwind nutzen

NEV-Chefcoach Sebastian Geisler rang nach dem Auftaktsieg über die Black Tigers aus Moers zunächst nach passenden Worten. Hatte man in der Vorrunde nie mehr als fünf Treffer erzielt, so gelang mit 10:1 eine überdeutliche Revanche für die beiden Niederlagen in der Hauptrunde. „Wir haben viel geschossen, hart gearbeitet und defensiv immer wieder gut den Schläger reingehalten“, nannte Geisler Gründe für den Erfolg. Ein Sieg, der Lust auf mehr macht: „Wir haben uns vorgenommen, mit einer konzentrierten Leistung auch das zweite Heimspiel zu gewinnen, was uns eine gute Ausgangsposition für die beiden folgenden Auswärtsspiele verschaffen würde.“

Personalsituation entspannt sich

Nachdem das Neusser Trainergespann Geisler/Ackers gegen Moers nur 13 Feldspieler einsetzen konnte, stehen Luca Werner, Nik Klassen und Mika Horrix am Sonntag wieder zur Verfügung. Darüber hofft man auch bei Felix Wuschech auf eine Rückkehr nach zweiwöchiger Verletzungspause. Gegen die Niers-Städter wird ein kampfbetontes Duell erwartet, in dem beide Mannschaften alles für einen Sieg geben werden. Nachdem es in den letzten beiden Partien zu Spannungen zwischen Personen aus beiden Fanlagern gekommen war, hat der NEV das Sicherheitskonzept erneut angepasst. So wird unter anderem das Ordnungspersonal mit externen Kräften aufgestockt und die Gäste-Anhänger ausschließlich in den Blöcken C und D untergebracht. Damit soll sichergestellt werden, dass das Niederrhein-Derby – wie auch in den vergangenen Jahren - wieder in gewohnt friedlichem Rahmen verläuft.

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