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Neue Runde, neues Glück. Am Karnevalsfreitag (20 Uhr) beginnt für den Neusser EV mit einem Heimspiel gegen den GSC Moers die Relegationsrunde zur Regionalliga West. Da die Punkte aus der Hauptrunde nicht mitgenommen werden, haben alle drei Teilnehmer die gleichen Chancen. Coach Sebastian Geisler und sein Team wollen anschließenden Play-Dows aus dem Weg gehen und den sportlichen Klassenerhalt vorzeitig sichern.

Niederrhein-Trio kämpft um den Klassenerhalt
Gemeinsam mit dem NEV nehmen die Black Tigers aus Moers und die Phoenix Grefrath an der Relegationsrunde teil. Alle Teams treffen in einer Einfachrunde (Hin- und Rückspiel) aufeinander, der Letztplatzierte soll sich final gegen den Playoff-Sieger der Landesliga um den letzten freien Platz in der Regionalliga-Saison 2026/2027 duellieren. Gegner dort könnten der EC Bergisch Land (frischgebackener Landesliga-Meister), Vizemeister ESC Rheine, der TSVE Bielefeld oder der EHC Troisdorf werden. NEV-Coach Geisler betont, dass man auf den Nervenkitzel dieser Entscheidungsspiele gerne verzichten würde:
„Wir lieben Eishockey, aber für uns soll die Saison bereits nach der Relegationsrunde mit dem Klassenerhalt enden.“ Dies setzt das Erreichen eines der ersten beiden Plätze voraus, indem man Moers und/oder Grefrath hinter sich ließe. „Wir haben das Potenzial, und möchten unser Ziel mit Kampf und der richtigen Einstellung erreichen“, führt Geisler fort.

Dritter Versuch gegen Black Tigers
Der GSC Moers beendete die Hauptrunde als Tabellenzehnter, mit vier Punkten Rückstand auf die Playoff-Plätze, aber auch vier Zählern Vorsprung vor dem NEV. Beide Teams eint, dass sie während der Saison
immer wieder mit zahlreichen Ausfällen aus beruflichen und Verletzungsgründen zu kämpfen hatten, was ein besseres Abschneiden verhinderte. Traten die Moerser halbwegs vollzählig an, wie in beiden Duellen
gegen den NEV, dann waren sie aber durchaus erfolgreich. Angeführt von den langjährigen Profis Patrick Klein (Tor) und Marc Schaub (Sturm) entschieden die Grafschafter die Niederrhein-Derbys mit 2:1 bzw. 6:2
für sich. Auch deshalb waren die Black Tigers lange Zeit im Rennen um die Playoffs, eine schmerzhafte 3:6-Niederlage im zweiten Niederrhein-Derby gegen Grefrath machte jedoch den Weg für die Wiehl Penguins frei, die sich den begehrten achten Platz sicherten.

Haase vor Comeback
Während Mitchel Herder, Jordi Cuena Pazos und Felix Wuschech unverändert an ihren Verletzungen laborieren, fallen am Freitag auch Nik Klassen und Max Drücker aus beruflichen bzw. privaten Gründen aus. Gute Nachrichten gibt es hingegen von Philipp Haase: der Verteidiger, der sich bereits in der Saisonvorbereitung schwer verletzte, feiert am Freitag voraussichtlich sein Comeback und Punktspieldebüt.

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