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Für den NEV beginnt am kommenden Freitag (20 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Black Tigers aus Moers die „heiße Phase“ in der Regionalliga West. Innerhalb von vier Wochen empfangen die Neusser alle direkten Konkurrenten in eigener Halle, selbst der Einzug in die Playoffs ist noch möglich. Da auch für die Gäste aus Moers noch alles drin ist, darf ein spannendes und umkämpftes Niederrhein-Derby erwartet werden.

Gestiegenes Niveau macht auch den Black Tigers zu schaffen
In der vergangenen Saison erreichten unsere Gäste als Aufsteiger direkt den sechsten Tabellenplatz und feierten damit ein gelungenes Comeback in der Regionalliga. Auch die Transfers des anschließenden Sommers stimmten die Anhänger der Schwarz-Gelben positiv: Neben einigen Talenten aus Duisburg kam der Regionalliga-erfahrene Leon Taraschewski und mit Patrick Klein ein Top-Torhüter, der auf zehn Jahre im deutschen Profi-Eishockey zurückblickt, bis hin in die DEL. Das insgesamt gestiegene Niveau in der höchsten Spielklasse auf Landesverbands-Ebene wirkte sich aber auch auf die Grafschafter aus. Einige Duelle gegen Teams aus dem Mittelfeld wurden knapp verloren, somit ist der 2:1-Erfolg im Hinspiel gegen den NEV auch der bislang einzige Sieg in der Saisonbilanz. Beide Mannschaften kämpfen immer wieder mit beruflichen und verletzungsbedingten Ausfällen, die ein erfolgreicheres Abschneiden verhindern. Für das Duell am Freitag kündigten unsere Gäste jedoch bereits an, dass der Großteil des Kaders zur Verfügung steht, der die Neusser Revanche-Gelüste nur allzu gerne im Keim ersticken würde. Mit vier Punkten rangieren die Moerser einen Platz und einen Zähler vor dem NEV, für beide Teams hat das direkte Duell damit eine große Bedeutung. Neben dem Kampf gegen die „Rote Laterne“ sind selbst die Playoff-Ränge noch in Sichtweite.

Vier Heimspiele in Folge
Das Neusser Trainer-Duo Geisler/Ackers war nach der 1:11-Niederlage gegen Essen zwar nicht glücklich, aber auch nicht frustriert: „Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die auch in der Oberliga mithalten könnte. Den Klassenunterschied hat man gesehen, aber auch, dass unser Team zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat.“ Gegen Moers trifft man nun auf einen Kontrahenten, dessen wirtschaftliche und sportliche Rahmenbedingungen eher mit denen in Neuss vergleichbar sind. Und so hofft Chefcoach Geisler auch auf einen Sieg im ersten Heimspiel des neuen Jahres, dem gerne weitere folgen dürfen: „Ich glaube an das Potenzial der Mannschaft, unser Kader ist vielleicht sogar besser besetzt als in den vergangenen Jahren. Aber das insgesamt gestiegene Niveau in der Liga macht uns zu schaffen, ebenso die Tatsache, dass wir immer wieder Ausfälle verkraften müssen.“ Geisler ergänzt, dass ein Erfolg gegen Moers der Auftakt einer erfolgreichen Heimspiel-Serie sein könnte. Die Neusser treffen in den kommenden vier Wochen nacheinander auch noch auf die Teams aus Wiehl, Dinslaken und Grefrath, so dass für die Quirinusstädter noch vieles möglich ist.

Sechs Spieler fehlen
Nachdem sich Sven Gotzsch im Spiel gegen Essen-West verletzte, fällt mit dem Defensiv-Routinier, Luca Werner, Alexander Chodorowski und Lukasz Malcher ein Quartett aus. Auch mit Jordi Cuena Pazos wird verletzungsbedingt eher nicht gerechnet, während der langzeitverletzte Philipp Haase noch einige Wochen brauchen wird.

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