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Einen Höhepunkt hält das Jahr 2025 für die Neusser Eishockeyfans noch bereit: Am kommenden Sonntag (28.12., 20 Uhr) gastiert das Top-Team der Eagles Essen-West im Neusser Südpark. Während die Gäste am Wochenende die Tabellenspitze übernehmen könnten, möchten die NEV-Cracks mit einer guten Leistung das Jahr abschließen.

Turbulentes Jahr mit positivem Ende
Selbst in der bewegten Geschichte des Essener Eissports dürfte 2025 ein Ausnahmejahr darstellen.
Nachdem sowohl die Spielbetriebs-GmbH in der Oberliga als auch der Stammverein Moskitos Essen Insolvenz anmelden mussten, gründeten die Essener Verantwortlichen im Sommer kurzerhand einen neuen Verein. Als „Eagles Essen-West“ begann schon wenige Wochen später der Neustart in der Regionalliga West, und nach einigen Monaten lässt sich bereits feststellen, dass Zuschauer und Sponsoren gleichermaßen den neuen Weg mitgehen. Ein Grund dafür ist, dass die Blau-Gelben ein sportlich hochkarätiges Team zusammenstellten, das von Anfang an den Kampf um die Tabellenspitze aufnahm. Von dreizehn Spielen wurden zwölf glatt gewonnen, nur aufgrund der weniger absolvierten Spiele rangiert man hinter den Ratinger Ice Aliens auf Platz zwei. Mit durchschnittlich rund neun geschossenen Toren und weniger als einem Gegentreffer, stellt man in Offensive wie Defensive Liga Spitzenwerte. Ein dicker Brocken also für die Neusser, die im Hinspiel passend zur Statistik mit 0:10
unterlagen. Auch bei der Revanche ist das Team aus dem Ruhrgebiet haushoher Favorit, wie auch NEV-Chefcoach Sebastian Geisler betont. Der 48-Jährige erwartet gegen die Eagles „einen heißen Ritt vor guter Kulisse“, denn die Anhänger unserer Gäste gelten als sehr reisefreudig.

„Winter-Spezialitäten“ für den Gaumen
An Verpflegung wird es weder für Neusser noch für Essener oder gar neutrale Zuschauer mangeln.
Neben dem bewährten gastronomischen Angebot in der Eissporthalle wird es zum Jahresausklang noch einmal Glühwein, Waffeln und weitere Leckereien sowie Dekoratives geben, so dass niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen muss.

Horrix bei Comeback erfolgreich
Nach der samstäglichen Niederlage in Grefrath (2:5) zeigte sich Coach Geisler frustriert: „Die Mannschaft hat durchaus das Potenzial, solche Spiele zu gewinnen. Leider waren wir aber zum wiederholten Male zu Beginn nicht bereit für ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten, und haben dadurch den Start verschlafen. Zumindest haben wir anschließend ins Spiel zurückgefunden, der vierte Grefrather Treffer und eine anschließende unglückliche Strafe gegen uns haben aber eine mögliche Aufholjagd verhindert.“ Einen Lichtblick gab es dennoch: Musste der NEV bereits früh in der Saison mehrere Langzeit-Verletzungen beklagen, so leert sich das Lazarett zum Jahresende erfreulicherweise. Mika Horrix feierte in Grefrath sein Punktspiel-Comeback, bei dem der 26-Jährige auch direkt einen Torerfolg feierte. Auch Eigengewächs Philipp Haase befindet sich im Aufbautraining, bis zu einem Comeback auf dem Eis dürften jedoch noch einige Wochen vergehen. Stürmer Jordi Cuena Pazos verletzte sich wiederum in Grefrath, bei ihm besteht jedoch die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Beginn des neuen Jahres.

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