Am kommenden Wochenende steht für den NEV nur eine Begegnung auf dem Programm, die es jedoch in sich hat. Bei den Black Tigers aus Moers wollen die Neusser am Sonntag (19:30 Uhr) ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz verhindern. NEV-Coach Sebastian Geisler sieht den Druck auf Seiten der Gastgeber.
Moers bislang unter Wert geschlagen
Ähnlich wie der NEV spürt auch der GSC Moers, dass sich das Niveau der Regionalliga im Vergleich zur vergangenen Saison noch einmal deutlich erhöht hat. Zwar verließen den Verein mit Janis Lachmann und Nick Kardas im Sommer zwei Leistungsträger, mit Ex-DEL-Torhüter Patrick Klein, Oberliga-Stürmer Brooklyn Beckers (Duisburg), Leon Taraschewski vom letztjährigen Regionalliga-Meister aus Ratingen und dem Deutsch-Polen Pawel Kuszka (zuletzt Bergisch Gladbach) kam jedoch vielversprechender Ersatz. Bei den Derbies gegen Grefrath und Dinslaken bestätigten die Black Tigers die Einschätzung, dass sie mit dem Mittelfeld der Liga mithalten können, hatten jedoch jeweils hauchdünn mit einem Tor Unterschied das Nachsehen. Nach erwartbaren Niederlagen gegen die Top-Teams aus Dortmund und Essen gelang somit nur ein Punktgewinn in Wiehl (1:2 nach Penaltyschießen). „Nachdem Moers am vergangenen Wochenende den ersten Punkt geholt hat, erwarte ich auch gegen uns einen hochmotivierten Gegner, der unbedingt seinen ersten Sieg einfahren möchte“, geht NEV-Coach Sebastian Geisler von einem heißen Ritt im ersten Niederrhein-Derby der Saison aus. „Da wir vor der Saison von vielen Seiten als potenzieller Tabellenletzter eingeschätzt wurden, und Moers im Mittelfeld, liegt der Druck aber auf Seiten der Gastgeber.“
NEV mit zwei Gesichtern
Die letzten Auftritte seiner Mannschaft waren für Geisler ein Wechselbad der Gefühle: „Gegen Dortmund haben wir ein Drittel gut verteidigt, dann aber im mittleren Abschnitt sechs Gegentreffer bekommen. In Wiehl und Dinslaken war ich mit der Einstellung nicht zufrieden, so kann man in dieser starken Liga kein Spiel gewinnen.“ Immerhin: nach einer Aussprache vor dem Duell gegen die haushoch favorisierten Rockets aus Diez-Limburg zeigten sich die Neusser am vergangenen Sonntag wie ausgewechselt. „Wir haben gut verteidigt und offensiv immer wieder Nadelstiche gesetzt, neben dem Sieg gegen Bergkamen war das unsere beste Saison-Leistung“, so Geisler. Gegen den äußerst offensivstarken Tabellenführer (76 Tore in zehn Spielen) schnupperte man zwei Drittel lang an einer faustdicken Überraschung, geriet aber ausgerechnet während einer eigenen 5:3-Überzahl nach 41 Minuten erstmals in Rückstand. „Da wollten wir vielleicht etwas zu viel und sind in einen Konter gelaufen“, kommentiert Geisler den Wendepunkt der Begegnung, die dennoch mit einem sehr respektablen Ergebnis endete (2:4).
Hinz nicht mehr dabei
Mit welcher Aufstellung die Neusser ins sonntägliche Derby gehen werden, war Mitte der Woche noch nicht absehbar. Einige angeschlagene Spieler ließen das Dienstags-Training aus, am heutigen Donnerstag ist die Eishalle anderweitig belegt. Da der NEV am Freitag spielfrei ist, wird man am Samstag noch einmal aufs Eis gehen. Dass der Gegner freitags noch beim Spitzenteam aus Essen antreten muss, sieht Geisler nicht unbedingt als Vorteil für seine Mannschaft: „Vielleicht haben wir dann Sonntag die frischeren Beine, manchmal bringt einen solch eine Pause aber auch aus dem Rhythmus.“ Zumindest in dieser Saison nicht mehr mit dabei ist Jason Hinz, der aufgrund von Rückenproblemen und seiner beruflichen Belastung im Schichtdienst eine Pause einlegen möchte. Der NEV bedankt sich bei dem 25-jährigen Verteidiger für seinen Einsatz im Neusser Trikot – wer weiß, vielleicht sieht man sich ja in der Zukunft nochmal wieder.
Ähnlich wie der NEV spürt auch der GSC Moers, dass sich das Niveau der Regionalliga im Vergleich zur vergangenen Saison noch einmal deutlich erhöht hat. Zwar verließen den Verein mit Janis Lachmann und Nick Kardas im Sommer zwei Leistungsträger, mit Ex-DEL-Torhüter Patrick Klein, Oberliga-Stürmer Brooklyn Beckers (Duisburg), Leon Taraschewski vom letztjährigen Regionalliga-Meister aus Ratingen und dem Deutsch-Polen Pawel Kuszka (zuletzt Bergisch Gladbach) kam jedoch vielversprechender Ersatz. Bei den Derbies gegen Grefrath und Dinslaken bestätigten die Black Tigers die Einschätzung, dass sie mit dem Mittelfeld der Liga mithalten können, hatten jedoch jeweils hauchdünn mit einem Tor Unterschied das Nachsehen. Nach erwartbaren Niederlagen gegen die Top-Teams aus Dortmund und Essen gelang somit nur ein Punktgewinn in Wiehl (1:2 nach Penaltyschießen). „Nachdem Moers am vergangenen Wochenende den ersten Punkt geholt hat, erwarte ich auch gegen uns einen hochmotivierten Gegner, der unbedingt seinen ersten Sieg einfahren möchte“, geht NEV-Coach Sebastian Geisler von einem heißen Ritt im ersten Niederrhein-Derby der Saison aus. „Da wir vor der Saison von vielen Seiten als potenzieller Tabellenletzter eingeschätzt wurden, und Moers im Mittelfeld, liegt der Druck aber auf Seiten der Gastgeber.“
NEV mit zwei Gesichtern
Die letzten Auftritte seiner Mannschaft waren für Geisler ein Wechselbad der Gefühle: „Gegen Dortmund haben wir ein Drittel gut verteidigt, dann aber im mittleren Abschnitt sechs Gegentreffer bekommen. In Wiehl und Dinslaken war ich mit der Einstellung nicht zufrieden, so kann man in dieser starken Liga kein Spiel gewinnen.“ Immerhin: nach einer Aussprache vor dem Duell gegen die haushoch favorisierten Rockets aus Diez-Limburg zeigten sich die Neusser am vergangenen Sonntag wie ausgewechselt. „Wir haben gut verteidigt und offensiv immer wieder Nadelstiche gesetzt, neben dem Sieg gegen Bergkamen war das unsere beste Saison-Leistung“, so Geisler. Gegen den äußerst offensivstarken Tabellenführer (76 Tore in zehn Spielen) schnupperte man zwei Drittel lang an einer faustdicken Überraschung, geriet aber ausgerechnet während einer eigenen 5:3-Überzahl nach 41 Minuten erstmals in Rückstand. „Da wollten wir vielleicht etwas zu viel und sind in einen Konter gelaufen“, kommentiert Geisler den Wendepunkt der Begegnung, die dennoch mit einem sehr respektablen Ergebnis endete (2:4).
Hinz nicht mehr dabei
Mit welcher Aufstellung die Neusser ins sonntägliche Derby gehen werden, war Mitte der Woche noch nicht absehbar. Einige angeschlagene Spieler ließen das Dienstags-Training aus, am heutigen Donnerstag ist die Eishalle anderweitig belegt. Da der NEV am Freitag spielfrei ist, wird man am Samstag noch einmal aufs Eis gehen. Dass der Gegner freitags noch beim Spitzenteam aus Essen antreten muss, sieht Geisler nicht unbedingt als Vorteil für seine Mannschaft: „Vielleicht haben wir dann Sonntag die frischeren Beine, manchmal bringt einen solch eine Pause aber auch aus dem Rhythmus.“ Zumindest in dieser Saison nicht mehr mit dabei ist Jason Hinz, der aufgrund von Rückenproblemen und seiner beruflichen Belastung im Schichtdienst eine Pause einlegen möchte. Der NEV bedankt sich bei dem 25-jährigen Verteidiger für seinen Einsatz im Neusser Trikot – wer weiß, vielleicht sieht man sich ja in der Zukunft nochmal wieder.
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