Nach zwei Wochen ohne Heimspiel kehrt der Neusser EV in den heimischen Südpark zurück. Gegner am kommenden Sonntag (20 Uhr) sind die Eisadler Dortmund, die zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft zählen und bislang alle Spiele ungefährdet für sich entscheiden konnten. NEV-Coach Sebastian Geisler muss personell improvisieren, hofft aber dennoch auf drei komplette Reihen und ein akzeptables Ergebnis.
Eishockey-Euphorie in der Westfalen-Metropole hält an
Bereits seit dem Beginn der vergangenen Saison verzeichnet das Dortmunder Eishockey einen Zuschauer-Boom, der selbst die Verantwortlichen des Vereins überraschte. Parallel zum sportlichen Erfolg stieg das Interesse des Umfelds an den Eisadlern, die bereits in der Vorrunde regelmäßig vierstellige Zuschauerzahlen verzeichneten. Was sich in den Playoffs noch einmal steigerte, setzt sich in dieser Spielzeit nahtlos fort, insgesamt 3.900 Zuschauer besuchten die beiden bisherigen Heimspiele der Blau-Gelben. Das weckt Lust auf neue sportliche Herausforderungen, doch die Westfalen möchten zunächst die strukturellen Voraussetzungen schaffen, bevor man den Aufstieg in die Oberliga anpeilt. Dennoch wurde der Kader des Vizemeisters noch einmal punktuell verstärkt, mit höherklassig erfahrenen Routiniers, aber auch jungen, hungrigen Spielern. Zuletzt stieß mit Pavel Avdeev der Topscorer der vergangenen Regionalliga-Saison zu den Eisadlern, der eigentlich beim Oberligisten Herford Ice Dragons eingeplant war, aktuell aber noch auf seinen deutschen Pass wartet. Die bisherige Bilanz des Teams von Trainer Ralf Hoja: Vier Spiele, vier Siege. NEV-Coach Sebastian Geisler findet lobende Worte für den Gegner: „Die Entwicklung in Dortmund ist sehr erfreulich, die Mannschaft noch etwas stärker als im Vorjahr. Wir müssen in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen, um in der aufgerüsteten Liga zu bestehen.“ Zumindest in einem Detail sieht er einen möglichen Heimvorteil für seine Jungs: „Da wir in der vergangenen Saison unser Heimspiel nach Dortmund verlegen mussten, haben die Eisadler noch keine Erfahrungen mit unserer kleinen Eisfläche.“
Geisler muss auf Juretzka und Gottschlich verzichten
Angesichts zahlreicher Ausfälle betonte der Neusser Cheftrainer auch schon in den vergangenen Wochen die Bedeutung des großen Kaders. Auch am Sonntag werden neben den längerfristig Verletzten einige Spieler fehlen.
Felix Kessinger ist für ein Spiel gesperrt, seine Verteidiger-Kollegen Yorck Löwenstein und Sven Gotzsch fallen voraussichtlich aus beruflichen Gründen aus. So wird wohl erneut ein Stürmer in der Defensive aufhelfen müssen, doch auch der Einsatz der angeschlagenen Offensivspieler Vincent Robach und Jordi Cuena Pazos ist noch fraglich.
„Ich bin dennoch optimistisch, dass wir auch am Sonntag drei Reihen aufstellen können“, trotzt Geisler den widrigen Umständen. Ein Ärgernis ist für den 48-Jährigen jedoch, dass er bis auf Weiteres auf die eigenen Talente Till Gottschlich und Marvin Juretzka verzichten muss: „Beide würden sich als Over-Age-Spieler unserer U20-Junioren mit ihrem dritten Einsatz in der Senioren-Regionalliga „festspielen“, sie dürften dann nicht mehr im Nachwuchsbereich auflaufen. Im Sinne der Talentförderung ist eine solche Regelung aus meiner Sicht nicht.“
Zur Lage in der Regionalliga
Die Tabelle der Regionalliga West spiegelt derzeit noch ein etwas verzerrtes Bild wider, da einige Teams bereits sechs Spiele absolviert haben, andere jedoch erst drei oder vier. Erwartungsgemäß findet sich das Favoritentrio aus Ratingen, Essen und Dortmund bereits jetzt im oberen Bereich wieder, wo sich mit den Rockets aus Diez-Limburg jedoch auch ein möglicher Konkurrent eingenistet hat. Alle weiteren Teams konnten bisher maximal sechs Zähler auf der Habenseite verbuchen, so dass sich auch kurzfristig starke Verschiebungen ergeben können. Der NEV belegt mit drei Punkten Platz neun, vor ihm stehen die punktgleichen Teams aus Grefrath und Wiehl. Noch ohne Erfolg sind bislang die Dinslakener Kobras und die Black Tigers aus Moers, die perspektivisch im Mittelfeld der Tabelle vermutet werden, aber ein schweres Auftaktprogramm hinter sich haben.
Bereits seit dem Beginn der vergangenen Saison verzeichnet das Dortmunder Eishockey einen Zuschauer-Boom, der selbst die Verantwortlichen des Vereins überraschte. Parallel zum sportlichen Erfolg stieg das Interesse des Umfelds an den Eisadlern, die bereits in der Vorrunde regelmäßig vierstellige Zuschauerzahlen verzeichneten. Was sich in den Playoffs noch einmal steigerte, setzt sich in dieser Spielzeit nahtlos fort, insgesamt 3.900 Zuschauer besuchten die beiden bisherigen Heimspiele der Blau-Gelben. Das weckt Lust auf neue sportliche Herausforderungen, doch die Westfalen möchten zunächst die strukturellen Voraussetzungen schaffen, bevor man den Aufstieg in die Oberliga anpeilt. Dennoch wurde der Kader des Vizemeisters noch einmal punktuell verstärkt, mit höherklassig erfahrenen Routiniers, aber auch jungen, hungrigen Spielern. Zuletzt stieß mit Pavel Avdeev der Topscorer der vergangenen Regionalliga-Saison zu den Eisadlern, der eigentlich beim Oberligisten Herford Ice Dragons eingeplant war, aktuell aber noch auf seinen deutschen Pass wartet. Die bisherige Bilanz des Teams von Trainer Ralf Hoja: Vier Spiele, vier Siege. NEV-Coach Sebastian Geisler findet lobende Worte für den Gegner: „Die Entwicklung in Dortmund ist sehr erfreulich, die Mannschaft noch etwas stärker als im Vorjahr. Wir müssen in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen, um in der aufgerüsteten Liga zu bestehen.“ Zumindest in einem Detail sieht er einen möglichen Heimvorteil für seine Jungs: „Da wir in der vergangenen Saison unser Heimspiel nach Dortmund verlegen mussten, haben die Eisadler noch keine Erfahrungen mit unserer kleinen Eisfläche.“
Geisler muss auf Juretzka und Gottschlich verzichten
Angesichts zahlreicher Ausfälle betonte der Neusser Cheftrainer auch schon in den vergangenen Wochen die Bedeutung des großen Kaders. Auch am Sonntag werden neben den längerfristig Verletzten einige Spieler fehlen.
Felix Kessinger ist für ein Spiel gesperrt, seine Verteidiger-Kollegen Yorck Löwenstein und Sven Gotzsch fallen voraussichtlich aus beruflichen Gründen aus. So wird wohl erneut ein Stürmer in der Defensive aufhelfen müssen, doch auch der Einsatz der angeschlagenen Offensivspieler Vincent Robach und Jordi Cuena Pazos ist noch fraglich.
„Ich bin dennoch optimistisch, dass wir auch am Sonntag drei Reihen aufstellen können“, trotzt Geisler den widrigen Umständen. Ein Ärgernis ist für den 48-Jährigen jedoch, dass er bis auf Weiteres auf die eigenen Talente Till Gottschlich und Marvin Juretzka verzichten muss: „Beide würden sich als Over-Age-Spieler unserer U20-Junioren mit ihrem dritten Einsatz in der Senioren-Regionalliga „festspielen“, sie dürften dann nicht mehr im Nachwuchsbereich auflaufen. Im Sinne der Talentförderung ist eine solche Regelung aus meiner Sicht nicht.“
Zur Lage in der Regionalliga
Die Tabelle der Regionalliga West spiegelt derzeit noch ein etwas verzerrtes Bild wider, da einige Teams bereits sechs Spiele absolviert haben, andere jedoch erst drei oder vier. Erwartungsgemäß findet sich das Favoritentrio aus Ratingen, Essen und Dortmund bereits jetzt im oberen Bereich wieder, wo sich mit den Rockets aus Diez-Limburg jedoch auch ein möglicher Konkurrent eingenistet hat. Alle weiteren Teams konnten bisher maximal sechs Zähler auf der Habenseite verbuchen, so dass sich auch kurzfristig starke Verschiebungen ergeben können. Der NEV belegt mit drei Punkten Platz neun, vor ihm stehen die punktgleichen Teams aus Grefrath und Wiehl. Noch ohne Erfolg sind bislang die Dinslakener Kobras und die Black Tigers aus Moers, die perspektivisch im Mittelfeld der Tabelle vermutet werden, aber ein schweres Auftaktprogramm hinter sich haben.
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