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NEV vor westfälischem Wochenende

Feuertaufe beim amtierenden Meister
Kein geringerer als der aktuelle Regionalliga-Meister aus Herford wartet am Freitag (20:30 Uhr) in dessen heimischem Eisstadion „Im kleinen Felde“ auf den NEV. Die Ostwestfalen waren eher durchschnittlich in die Saison gestartet, haben aber inzwischen zu ihrer gewohnten Form gefunden. Von den letzten 20 Spielen konnten die „Dragons“ 18 für sich entscheiden und sind dadurch bis auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Bei einem Blick auf den Kader verwundert der Höhenflug der Drachen kaum, in allen Mannschaftsteilen verfügt man über weit überdurchschnittliche Spieler. Mit den Kanadiern Killian Hut und Ben Skinner stehen die beiden besten Scorer der Liga in Reihen des HEV, die gemeinsam auf unglaubliche 82 Tore kommen. Doch auch die Defensive erweist sich als sattelfest, einzig der Spitzenreiter aus Hamm musste weniger Gegentreffer hinnehmen, als die Mannschaft von Trainer Jeff Job. Die Neusser Erinnerungen an die bisherigen Aufeinandertreffen fallen mit gemischten Gefühlen aus: Während man in Herford beim 1:3 eine sehr gute Figur abgab, ging das Heimspiel im Südpark glatt mit 2:10 verloren. Am kommenden Freitag möchten es die Quirinusstädter ihren Gastgebern wieder deutlich schwerer machen…
Bördeindianer voll im Soll
Während der Herforder EV drei Wochen brauchte, um in die Saison zu finden, hat sich unser Sonntags-Gegner (19 Uhr) von Anfang an im Mittelfeld der Liga eingenistet. Die Soester EG liegt auch momentan auf dem sechsten Rang und duelliert sich mit den Kontrahenten aus Ratingen und Dinslaken, wobei es am Freitag zum direkten Aufeinandertreffen mit den Kobras kommt. Trainer-Routinier Dieter Brüggemann steht zwar nur ein relativ kleiner Kader zur Verfügung, der sich aber stets kompakt und kampfstark präsentiert. Die Bördeindianer sind ein äußerst unangenehmer und schwer zu spielender Gegner, der zwar zuletzt drei Spiele in Folge verlor, dies aber gegen das Top-Trio der Liga. Angeführt werden die Westfalen in der Offensive von dem tschechisch/slowakischen Trio Beneš / Juríček/Furda, an dessen Seite sich gut ausgebildete Talente vom Kooperationspartner Iserlohn prächtig entwickeln. Bei den bisherigen Duellen zwischen beiden Teams konnte sich jeweils der Gastgeber die Punkte sichern. Nun steht das vorerst letzte Aufeinandertreffen dieser Saison an, und wenn es nach der Mannschaft um Kapitän Francesco Lahmer geht, darf die Serie gerne reißen.

Defensive, Offensive und Trainerstab verstärkt
Mit der Rückkehr vom Jerome Baum und Lorenz Schneider hat sich die personelle Situation in der Verteidigung deutlich entschärft, beide finden sich nach längeren Verletzungspausen immer besser zurecht. Da trifft es sich sehr gut, dass mit Anthony Contillo ein neuer Stürmer in die Quirinusstadt kommt. Der 28-jährige US-Amerikaner wird nicht nur die Offensive der 1. Mannschaft verstärken, sondern darüber hinaus auch in den Trainingsbetrieb der NEV-Nachwuchsteams integriert, so dass auch die jüngsten Neusser von dem Neuzugang profitieren.

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