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32 SEKUNDEN FEHLTEN ZUM PUNKTGEWINN

Zum Punktgewinn in Soest fehlten am Ende 32 Sekunden. Das 7:6 für die Gastgeber ist daher sehr glücklich.

Zu seinem erstem Pflichtspieleinsatz für den Neusser EV kam Torhüter Patrick Fücker um Stammgoalie Ken Passmann eine Ruhepause zu geben. Er stand schon nach knapp zwei Minuten im Mittelpunkt als er mit einem super Save einen guten Einstand hatte. Das Gleiche tat er auch in der achten Minute. Das 1:0 für die Boerdeindianer in der 13. Minute durch einen Schlagschuß von Dennis Klinge von der blauen Linie in Überzahl. Das 2:0 nur gut zwei Minuten später mit einem fulminanten Schuß aus dem Bullykreis. Leider fiel auch noch das 3:0 in der 17. Minute als die Scheibe ins Tor gestochert wurde. Ein erstes Drittel zum Vergessen nach recht gutem Beginn.
Boris Ackermann machte mit seiner Aussage: "Wir gewinnen hier noch!" allen Mut. Schahab Aminikia war der erste Neusser Torschütze mit seinem 3:1 in der 24. Minute, Vorlagengeber Thorben Beeg und Timothy Tanke. Nur 14 Sekunden später die erneute 3-Tore-Führung nach einem Fehler von Patrick Fücker als die Scheibe über die Fanghand ins Tor geht. In der 33. Minute erhöhten die Gastgeber in Überzahl auf 5:1, als die Mannschaft die Scheibe nicht im eigenen Drittel klären konnte. Timon Busse brachte mit seinem Tor zum 5:2 wieder Hoffnung ins Spiel. Das Zuspiel kam von David Bineschpayouh und Sven Schiefner. Ganze 9 Sekunden später verkürzte Sven Schiefner auf 5:3. Zur Seite standen ihm David Bineschpayouh und Alex Wolf.

Coach Boris Ackermann stellte sein Team zum letzten Drittel noch einmal ein und nach nur zwei gespielten Minuten im finalen Abschnitt markierten Torschütze Thorben Beeg und Francesco Lahmer sowie Pascal Rüwald den Anschlußtreffer. Der Ausgleich dann neun Minuten vor Schluß durch Schahab Aminikia. Thorben Beeg und Timothy Tanke gaben die Vorlage. Der NEV bestimmte jetzt das Spiel und setzte Soest unter Druck. Patrick Fücker hielt das Unentschieden nach einem Alleingang der Gastgeber fest. In der 55. Minute dann die Führung für den NEV. Max Stein war der Torschütze als er die Scheibe in Tor schlenzte. David Bineschpayouh und Sven Schiefner holten sich die nächsten Scorerpunkte. Leider sollte es nicht reichen. 108 Sekunden vor Schluß ist der Tscheche Martin Benes nicht von der Scheibe zu trennen und erzielt mit einem Flachschuß den Ausgleich. Der Siegtreffer für Soest schließlich 32 Sekunden vor Schluß, als die Scheibe nicht konsequent aus dem Drittel befördert wurde und Igor Furda der Nutzniesser war.

Die Mannschaft sowie das Trainergespann waren sichtlich und verständlicher Weise sehr enttäuscht.

Boris Ackermann: "Wir haben das Spiel im ersten Drittel verloren. 38 Minuten Eishockey zu spielen reicht in dieser Liga nicht".

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